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Jüdische Wochenschau · 1960-02-26 · 1757 (26.2.1960) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1757 (26.2.1960)
Date
1960-02-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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Vier«e«, 26 de Febrero de SEMA Año XXI. — No. 179? Gemeinden und Vereine Neeva Comunidad Israelita Secretaría: ARCOS 2319 — Sinagoga Chaim Weizma-nn; Rabino Hanns Harf T. E. 73-0281 ARCOS 2319 T. E. 73-3180 GOTTESDIENST CHAIM WEIZMANN SYNAGOGE: Täglicher Gottesdienst: Morgens: 7 Uhr Abends: 19 Uhr Sonntags u. slaatl. Feiertage: Morgens: 7 Uhr 30 Abends: 19 Uhr Gottesdienste: Schabbos MISCHPOTIM PARSCHAS SCHKOLIM Freitagabend: 19 Uhr Schabbosmorgen: 9 Uhr Rausch Chaudesch - Benschen. Minehah und Maariw: 19 20 Uhr Uhr 50. S ch abb osausga n g : 14. Festsäle! Gemeindehaus: Vermietung für Festlichkeiten jeder Art. Auskü ifte im Sekretariat. Oekonomie: (KOSCHER) Auskünfte: Frau Nagel T. E. 70-2245 — Frau Gottfeld 70-0603. Asociación Religio«» Concordia Israelita Moldes 2449 — T. E. 73-67M 3 GEBETZEITEN Schabbos MISCHPOTIM (Schabbos SCHKOLIM) Freitag, den 26. Februar: Eingang: 19 Uhr 15 Samstag, den 27. Februar: Schaeharis: 8 Uhr 30 Gemoro Schiur: 17 Uhr 45 Rasehi Schiur: 18 Uhr 45 Minchoh: 19 Uhr 15 Ausgang: 20 Uhr 14. Wochentage: Sonntag: Schaeharis 7 Uhr Montag bis Freitag: Schaeharis: 6 Uhr 30 Sonntag bis Donnerstag: Minchoh: 19 Uhr 25. Beth Hamidrasch CERRITO 774 GEBETZEITEN Schabbos MISCHPOTIM Freitag, den 26. Februar: Eingang: 19 Uhr 15 Samstag, den 27. Februar: Schaeharis 9 Uhr Anschliessend an das Gebet Rasehi Schiur. Gemoro Schiur: 18 Uhr Minchoh: 19 Uhr 35 Ausgang: 20 Uhr 14. Wochentage: Von Sonntag bis Freitag: Schaeharis 7 Uhr. Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL Buenos Aires — Conde 1349 GOTTESDIENST am Schebbat MISCHPATIM 26./27. Februar 1960 Freitagabend um 19 Uhr Ansprache Rabb. Dr. Rosenberg. Sonnabend früh 8 Uhr 30 Chasan: S. de Levie. CIRCULO MATRIMONIOS JOVENES: Mittwoch, den 2. März, abends 21 Uhr, Treffen im Garten Pampa 3335. Einwanderer oder Inversores »n ISRAEL Auskünfte und Rat für eure Probleme, verbunden mit einer eventuellen Niederlassung oder mit einer stillen oder aktiven Beteiligung in der Landwirtschaft, Handel und Gewerbe erteilt ihnen die WIRTSCHAFTLI¬ CHE ABTEILUNG der Z.O.A. (Departamento Económico O. S. A.) Larrea 744, Tel. 48-5028, Capital. CfLTf^******************************** Asoc. Filantrópica Israelita; Eintragung tiir das KINDERHEIM VIDAL 2957 ab 2. März jeden Mittwoch von 15—17 Uhr oder nach lelef. Vereinbarung T. E. 70-5527. KINDERGARTEN (ganz- oder halbtägig) SCHULKINDER (Beaufsichtigung Schularbeiten) V . _ . . ____■ — — - - KEHILLA PASTEUR 633 T. E. 47-9096—99 Die Kehilla bittet alle Mitglieder, ihre Beiträge entsprechend erhöhen zu wollen. Die Jüdische Gemeinde fordert olle deutschsprechenden Juden auf, der Kehilla als Mitglieder oder Protektoren heizutreten. Es ist die Pflicht eines jeden Juden, der Jüdischen Gemeinde von Buenos Aires als Mitglied anzugehören. Informationen und Antragsformulare in unserem Büro, Pasteur 633, 1. Stock. LUACH (Eilender) Freitag, den 26. Februar Bonnabend, den 27. Februar Schabbat MISCHPATIM Haft II Könige XII 1—17. - Sonntag, den 28 Februar Montag, den 29. Februar Diensta, den 1. März Mittwoch, den 2. März Donnerstag, den 3. März Freitag, den 4. März Sonnabend, den 5. März Schabbat TRUMA — Haft.: Sonntag, de» 6. März Montag, den 7. März Dienstag, den 8. März 28. Schwat 29. Schwat — Parchat Schekalim - Neumond-Ankündigung 30. Schwat 1. Adar 3. Adar 8. Adar 4. Adar 5. Adar f. Adar VI 13 7, Adar 9. Adar 9. Adar I Könige V 26 Einwohnerziffern Israels Jerusalem. — Israel hatteam Ende des Jahres 1959insgesamt 2.089.000 Einwohner, von denen 200.000 keine Juden sind. Während des Jahres trafen 23.045 Einwanderer und 84.000 Touristen ein; ca. 45.000 Israelis reisten für verschiedene Zeitdauer ins Ausland. Rund 10.000 Einwohner Israels verliessen das Land für ständig, von denen 7.062 dies bei .ihrer Ausreise erklärten. Wie die offiziellen Statistiken ausweisen, sind rund 114.000 Israelis seit der Staatsgründung ausgewandert; hierunter befinden sich ungefähr 5.000 Nichtjuden. (ITA) Fünfjahres-Plan für Israel von BORIS SMOLAR New York. — Ein nordamerikanischer Sachverständiger, der unter dem Protektorat der Vereinten Nationen kürzlich nach Israel geschickt wurde, hilft gegenwärtig der israelischen Regierung bei der Aufstellung eines Fünfjahresplanes zur Entwicklung der israelischen Wirtschaft. Es handelt sich um Professor Hollis Chenery von der Universität Stanford, einen Spezialisten in der Koordinierung der verschiedenen ökonomischen Gebiete und ihrer rationellen Ausnutzung. Prof. Chenery arbeitet mit der israelischen Regierung zusammen, um die einzelnen vorhandenen Wirtschaftsprojekte in einen einzigen Plan einzuspannen, damit auf diese Weise eine Reihe von Fortschritten bis zum Jahre 1965 verwirklicht werden. Mit dem Auf hören der deutschen Reparationszahlungen im Jahre 1963 wird sich Israel einer empfindlichen Verringerung seiner Eingänge gegenübersehen. Dieser Verlust muss durch grössere lokale Einsparungen und eine höhere Zahl von privaten Kapitalsanlagen aus dem Ausland ausgeglichen werden. Der Fünfjahresplan erfordertindustrielle Investitionen in Höhe von 800 Millionen Dollar. Dadurch soll die Gesamtproduktion Israels von 850 Millionen Dollar im Jahre 1958 auf 1.500 Millio- Studium jüdischer Gemei ndearbeit Tel Aviv. — Dem stellvertretenden Schatzmeister der Jewish Agency in Israel, Shimon Ben-Eliezer, wurde als erstem der Preis der Internationalen Henry-Winemann-Stiftung verliehen. Er wird vier Monate lang in den USA Methoden der Spendenwerbung, der Budgetaufstellung und sozialen Planung studieren. Die Stiftung wurde Anfang dieses Jahres durch eine Spende der Familie des verstorbenen Gründers und Vizepräsidenten des Council of Jewish Federations and Welfare Funds in den USA, Henry Winemann, ermöglicht. Der Stipendienfonds, der vom Council verwaltet wird, ist dazu bestimmt, leitenden Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinden in Europa, Israel und Uebersee einen Aufenthalt in den USA zu ermöglichen, damit sie amerikanische Methoden jüdischer Gemeindearbeit kennenlernen können. (AWZ) nen im Jahre 1965 erhöht werden. Der grösste Teil dieser Produktion soll exportiert werden, während der Rest die eingeführten Güter ersetzen soll, wodurch das Handelsdefizit von den jetzigen 330 Millionen auf nicht weniger als 220 Millionen bis zum Jahr 1965 verringert werden dürfte. Heute wird dieses Defizit durch die jüdische Hilfe aus den Vereinigten Staaten, Anleihen der USA-Regierung, den Verkauf von Israel-Bonds, deutsche Reparations-Zahlungen, individuelle Wiedergutma. chung aus Deutschland an israelische Bürger und private Kapitalsanlagen aus dem Ausland gedeckt. Der neue Fünfjahresplan, über den Prof. Chenery die Israel-Regierung berät, ist eine Kombination von einzelnen Fünfjahresplänen, die vom Industrie- und Handelsministerium, den Ministerien für Entwicklung, Arbeit, Ackerbau und anderen Regierungsstellen ausgearbeitet wird. Mit diesem Plan verfolgt die Regierung das Ziel, Vorsorge zu treffen, damit die israelische Wirtschaft die nächsten und entscheidenden fünf Jahre ohne grosse Erschütterungen durchstehen kann. Midraschim zum Wochenabschnitt: Mischnatim 2. B. M. XXI, 1 — XXIV, 18 Vom bürgerlichen Recht Den Sklaven, der die Freilassung im siebenten Jahr ausschlägt, führe sein Herr zur Tür oder zum Türpfosten und pfrieme sein Ohr. Warum gerade sein Ohr? Der Heilige, gelobt sei er, sagte: das Ohr, denn er hat meine Stimme auf dem Berge Sinai gehört, als ich verkündete: „Mir sind die bne Jisrad Knechte, meine Knechte sind es!”, und er will Knecht von Knechten sein und suchte sich einen Herrn. Das Ohr, das gehört und nicht gehorcht hat, soll gepfriemt werden. Wer das Auge oder den Zahn seines Sklaven oder seiner Sklavin ausschlägt, muss ihn freilassen um seines Auges oder Zahnes willen. Wenn so das Recht ist für Leiden an einem Teil seines Körpers, um wieviel mehr wenn Leiden über seinen ganzen Körper kommen, dass er Recht auf Freiheit geniesse. , Wenn Du Geld leihst meinem Volke, dem Armen, der mit dir ist, handele nicht wie ein Gläubiger, lege ihm keinen Zins auf. Wem sollst du leihen? Meinem Volk oder einem Fremden? Mein Volk hat Vorrecht. — Einem Armen oder einem Reichen? Der Arme hat das Vorrecht. — Dein Armer oder die Armen deiner Stadt? Dein Armer hat das Vorrecht. — Die Armen deiner Stadt oder einer anderen Stadt? Die Armen deiner Stadt haben das Vorrecht. Warum sind die Strafen für den Dieb schwerer als für den Räuber? — Der Räuber gibt dem irdischen Herrscher ebensowenig Ehre wie dem himmlischen. Der Dieb aber schämt sich vor dem irdischen Herrscher und begeht sein Verbrechen im geheimen, während er doch wohl weiss, dass das himmlische Auge ihn sieht. ★ Ein Herrscher tötete die Hehler, aber die Diebe liess er laufen. Alle beschwerten sich über ihn, dass er Unrecht übe. Was tat er? Er liess im ganzen Lande verkünden, dass das Volk auf einem grossen Feld sich versammeln möge. Dorthin brachte er eine grosse Zahl von Ratten und legte vor sie allerlei Speisen., so viel, dass sie sie nicht verschlingen konnten. Die Ratten nahmen ihre Beute und verschleppten sie in ihre Verstecke. Am nächsten Tag befahl der Herrscher wieder die Bauern aufs Feld. Aber die Zugänge zu den Rattenlöchern hatte er verstopft. Er legte vor die Ratten ebensoviel Speisen wie gestern. Diese nahmen sie auf und suchten ihre Verstecke, aber sie fanden sie nicht. Aufgeregt liefen sie hin und her, bis dass sie die Beute fallen Messen. — Lern daraus, dass ohne Hehler keine Diebe wären. Jedes Loch kn Zaun ruft nach einem Dieb. ISRAEL - BRIEFMARKEN AN WIEDER VEHKAEUFER — ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 550, I/B — Buenos Aires, Hep. Argenti WIR BITTEN unsere leser auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueberweisung der fälligen Abono-Gebühren frdl. Gebrauch machen zu wollen. Direkte Einsendung des Abono-Betrages in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAELITA Pueyrredön 2190, 1? izq. Capital Hierdurch überweise ich Ihnen de» Betrag von m$n . aus nachstehender Abrechnung. In Erwartung Ihrer Quittung begrüsse ich Sie (Name) (Adresse) N. B.: Wir bitten, Einzahlungen zu richten an: LA SEMANA ISRAE¬ LITA. 1. u. 2. Quartal 1959 m$n 80. Jahr 1959 .. m$n 160. 1. u 2. Quartal 1960 m$n 120. Jahr 1960 .. m$n 240. {Niehl gewünschte Safctaag bitte aumtrelehen)

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