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Jüdische Wochenschau · 1960-02-02 · 1750 (2.2.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1750 (2.2.1960)
Date
1960-02-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Martes, 2 de Febrero de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. — No. 1750 — 5 •** \ »nu KUNST ^l1L| II III III r ■min ni j%cher Journalisten FRAENKEL j?* h die etwas von der Politik rjS verstehen. Der beste Be- , weis bin ich.” Während des ,!“5(!: zweiten Zionistenkongresses ® ¡4 <1898) bei einem „Lunch der Journalisten”, definierte er ü ¡4 - den „Journalisten als einen in Mann, der heute schreibt, ** was morgen die Weit denken wird.” Im jüdiscnen Staat wollte er die „anstanunS^^" digste Presse der Welt" ha- ■er den. Als Redakt. ur und e::igi ¡t!i Journalist seiner Zeitung „Die Welt” setzte er sich vor allem für die Freiheit und ler ifidisfe Ehre des jüdischen Volkes Ä 0(5^ ein. Die „französische itevolulea, 140 lf;. tjon” des jüd schen Volkes Zftir, War der erste Zionistenkon- Moisi gress in Basel (August, 1897). Die Delegierten, von Alcalay 'en gab es*; bis Zlocisti, waren in der ^tsrtrJti. Mehrheit Journalisten die 11 el*aiü ■ das jüdische Leben in allen äel' Ländern beeinflussten, ein fräseis. neues Kapitel in der jüdil'terariäi sehen Geschichte eroffr.et n äenscij’i und die jüdische Literatur, , «rietfe Philosophie, Presse, kurz, al- (fepolt le Strömungen und Richtunäe und Vorgen im jüdischen Volk beora und ■ reicherten. Und in Basel ent. ert die &• stand auch der Plan, ein I für te „Syndikat der zionistischen bekiniji Journalisten und Sehr ftstelrkt erziehe, ler” zu schaffen. Leiter des ne ööäntli- Syndikats wurde Dr. S. R. cht för die Landau in Wien, und 36 ler., für dt Journalisten, darunter Jacihrheit irr ques Bahar, Duparc vcm iarität und „Jewish Chronicle”, David erHiüsieht Farbstein, Jakob de Haas, lischeP» Heinrich Loewe, Ben Ami, 'hocWii! ■ Adolf Stand und Nabum Sodie bedeakolow, gehörten ihm an. Jefürdreji. des Mitglied verpachtete t ergagiat sich, für den Zionismus eind e tet:H ■£ zutreten, hatte das Recht Schriftst!- von den anderen Mitgliedern , Jourfflli- Auskünfte zu verlargen, er- Poüfkir, hielt ein monatliches Corner, Lehre munique und zahlte einen jährlichen Beitrag von vier schrick: Schillingen. Aber dieses Syn. die Jourdikat war nur von ku zer en Juden, Dauer, denn Dr. Landau hatte als Redakteur der „Welt” und als Leiter des Syndikats resigniert. Mit dem politischen Zionismus kam es auch zur eigentlichen Wiederbelebung der hebräischen Sprache, zur steigenden Entwicklung der hebräischen Presse, und mit jedem Zionistenkongress stieg die Zahl der hebräischen Journalisten, die nach Basel kamen. Es war verständlich, dass auch der Vorschlag, einen Weltverband hebräischer Journalisten zu gründen, vorgebracht wurde. Im Jahre 1903 veröifentlichte Marcus Kahan einen Entwurf von Statuten, um hebräische Schriftsteller „behufs gegenseitiger Unterstützung in Notfällen, behufs Schutzes ihrer Ehre und Rechte, sowie auch behufs Entscheidung aller die literarische Ehre betreffen_en Streitfragen” zu organisieren. Etwa 80 Männer der Feder meldeten sich, aber trotz aller Bemühungen ging es nicht. Bei den diesbezüglichen Zusammenkünften, um einen Weltverband zu schaffen, entstand gewöhnlich ein „Sprachenstre't” wegen Hebräisch, Jiddisch, Englisch und anderen Sprachen, und so blieben alle Versuche erfolglos. Mit der Zeit, insbesondere nach dem ersten Weltkrieg, entstanden lokale Vereine jüdischer Journalisten mit professionellen, aber auch mit kulturell-sozialen Aufgaben. Von Zeit zu Zeit tauchte der alte Gedanke, einen Weltverband zu gründen, auf. Im Jahre 1946, während des 22. Zionistenkongresies in Basel versammelten sich etwa 150 Journalisten, nahmen Beschlüsse an und bestimmten eine Leitung mit Zalman Shazar und anderen, aber alle Hoffnungen wurden durch den Krieg zwischen Israel und den Arabern vernichtet. Während der vierten Tats-Theorie - 1 anschaujiiale Resind. In* jüdischen, tein uadc. [em jüdiauf sehr - enn auch" schauung'- n Werks i Ahnen - st. Zwar- ,n geweht tatenenso wie üblichen» m ausge». n junget •iner K#" »n Fakularitat mit Schicksal reud efr ner Zug*- sichert e entiP«- WIE LIEGEN DIE FEIERTAGE DES JUEDISCHEN JAHRES 5720 Sonnabend, den 13. Februar Donnerstag, den 10. März Sonntag, den 13. März Montag, den 11. April Dienstag, den 12. April Mittwoch. den 13 April I Montag, den 18. April Dienstag, den 19. April Montag, aen 2. Mai Sonntag, den 15. Mai Dienstag, den 31. Mai Mittwoch, den 1. Juni Donnerstag. den 2. Juni Dienstag, den 12. Juli Montag, den 1. August Dienstag, den 2 August Mittwoch, den 21. September Chamischa Assar b’Schwat (Neujahrsfest der Bäume) Fasten Ester Purim Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach Jom Haazma’ut (Unabhängigkeitstag Israels) Lag b’Omer ' Erew Schawuot 1. Tag Schawuot 2. Tag Schawuot 17. Tammus iFasten) Erew Tischa b'Aw Tischa b'Aw Erew Rosch Haschana 5721 Pinchas Stajnwak*: Zum Gedenken an jüdische Mütter. Verlag des Verbandes der polnischen Juden, Buenos Aires 1959. Band 147 „Das polnische Judentum”, in Jiddisch. Der überaus rührige Verlag bringt jetzt ein Gedenkbuch an die jüdischen Mütter, die in den kleinen jüdischen Städten des Ostens gelebt haben und als Hüterinnen des jüdischen Familienlebens im Kampfe gegen die ihnen feindlich eingestellte Umwelt und bittere Not ein heroisches Dasein geführt haben. Scholem Asch bezeichnete diese jüdischen Mütter, denen auch ncch vielfach die Serge um die Erhaltung der oft sehr zahlreichen Familien ausser der Erziehung der Kinder oblag, als grosse unbekannte Heldinnen. Pinchas Steinwaks b'e'et in einer grossen Fülle von Kurzgeschichten ein getreues, lebensechtes Bild dieser Frauengestaften, ihres täglichen Kampfes um das Stückchen Brot, ihrer schweren körperlichen Arbeit, und vor allem zeigt er ihre st rke Solidarität m t a11en anderen jüdischen Fam'lien gung des Jüdischen We’tkongresses in Stockholm rief der Schreiber dieser Ze len eine Zusammenkunft ji'discher Journalisten ein. Meir Grossman, Veteran der Journalisten und Mitglied der Jewish Agency, w:r Vors tzender, und etwa 70 Journalisten aus 40 Ländern wrren anwesend. An der lebhaften Diskussion beteiligten sich 25 Journalisten, darunter Rabbi Dr. M. Nurock, der erzählte. dass er einst, ver 56 Jahren, an ei”er ähnl c en Versammlung teilgenommen habe. Auch damals hatten sich JournaFsten, darunter Theodor Herzl. Max Nordau, Vladimir Jabotinsky, Ben Avigdor. Nabum S’oush, Ru. ben Brainin, Leib Jaffe, Nahum Sokolow u. a. mit d:r Frage eines Weltvar’randes jüdischer Journalisten beschäftigt. Die Stockholmer Zusammenkunft beschloss, eine Weltkonferenz in Jerusalem (Juli, 1960) abzuhalten, um einen Weltverband jüdischer Journalisten ins Leben zu rufen. Ein d:esbezügl:cl'es Comité wurde bestimmt um die Vorarbeiten durchzuführen. Der Streit um die „Spraehenfrage” g'hört zur Vergangenheit. In Stockholm war man der Ansicht, dass Journalisten, gleichgültig, welcher Partei sie argehören und gleichgültig, in welcher Sprache sie schreiben — Hebräisch. Jiddisch, Englisch. Französisch. D°uts h oder Spanisch — aufgenommen werden. Wichtig ist nur, „ dass sie sich mit jüdischen Angelegenheiten beschäftigen. Statuten werden jetzt ausgearbeitet, und sie werden der Weltkonferenz in Jerusalem zur Annahme vorgelegt werden. Es scheint, dass bald ein WeHverband jüdischer Journalisten entstehen wird, der eine schöpferische Kraft zur Stärkung des jüdischen Lebens darstellen dürfte. es £ >n k, das gl«*’ ] reunde & i an die nichtdandos uni ®1 k ä Israel - Marken In grösster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN-NUM- £ MER _ MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) — VOLL. STAENDIGE SAMMLUNGEN - WERTVOLLE AUSGABEN - ERSTE SERIE VORHANDEN — VERTRAUF.NSWUERDIGE BERATUNG A-lfonso MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 Mg. CABILDO Die Araber boykottieren Chaja Hararit des Städtchens, die in sieh abgeschlossen eine einzige Familie bildeten, welche wie auf einer Insel zwischen den ihnen geistig und moralisch unterlegenen polnischen BauerQ lebten. Jede dieser Geschichten ist ein kleiner Roman, den der Dichter geschickt in grösster Kürze zusammenfasst, ohne dass die Schilderung hierdurch an Vitalität und Spannung verliert. Dieses einstige, starke jüdische Familienleben war die Grundlage für den Fortbestand des Judentums, und aus seiner Mitte sind die bedeutendsten Vertreter des heutigen jüdischen Volkes hervorgegangen. Das alles wurde brutal und grausam vernichtet Der Dichter will mit seinem Buch diesen unbekannten jüdiscnen Müttern ein bleibendes Denkmal errichten. Eine Besprechung der einzelnen Novellen ist bei der Vielzahl des Gebotenen nicht mögl:ch, doch ist der Gesamteindruck überwältigend und verdient An- Die israelische Filmsehauspielerin Chaja Hararit und der Film „Ben Hur”, in dem sie mitwirkt, sind neuerdings auf die arabische Boykottliste gesetzt worden. Der Boykott-Ausschuss der Arabischen Liga hat die Vorführung des genannten Filmstreifens in sämtlichen arabischen Staaten untersagt. Die Schwarze Liste der Liga enthält die Namen von rund 40 Schauspielern und Regisseuren. U. a. sind Marylin Monroe, Elisabeth Tay. lor, Eddie Fischer, Danny Kaye und der französische Filmregisseur Christian Jaques in Arabien streng verboten. Die Kinobesitzer in diesen Ländern klagen bitter darerkennung. Der Geschichtenband ist in seiner Art einzigartig und verdient es, auch ins Spanische übertragen zu werden, um einen grösseren Kreis von Lesern zu erfassen, die das einstige Leben im Osten nicht gekannt haben. über dass der Boykott ihre Geschäfte störe und überdies „die arabische Oeffentlichkeit hoher Kunstgenüsse beraube“. Gerade die „Volle Weiblichkeit” von Maryun würde an sich dem arabischen Geschmack sehr wohl entsprechen und könnte d e Kasseneinnahmen — und die staatlichen Steuerkassen — beträchtlich bereichern. Aus diesem Grunde verlangten die Kinobesitzer Aenderung der Boykottbestimmungen, soweit es sich um die „Kunstpolitik” handelt. Doch offenbar sind d e offiziellen Boykottbürcs der Liga nicht bereit, diese Argumentation zu akzeptieren. ... Aber in Israel werden weiter lustig arabische Filme gezeigt Ohne diesen „Kulturimport” Nassers könnte Israel offenbar nicht bestehen. „Paradies und Feuerofen”, der herrliche deutsche Israel-Film, ist noch immer verboten, aber die nasserschen Bauchtänzerinnen vom Nil sind weiterhin gestattet. Da s*aunt der Laie und der Fachmann wundert sich. t PUBLIKATIONEN DES LEO BAECK INSTITUTES Soeben erschienen: VEROEFFENTLICHUNG DES LEO BAECK INSTITUTES Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart (1959) SELMA STERN JOSEL VON ROSHEIM BEFEHLSHABER DER JUDENSCHAFT IM HEILIGEN ROEMISCHEN REICH DEUTSCHER NATION Die Geschichte des klugen und mutigen Führers und Anwalts, Trösters und Helfers der deutschen Judenheit in ihrem Kampf um Recht und Freiheit gegen Kirche, Kaiser und Volksabei glauben zu Beginn der Neuzeit (280 Seiten) VEROEFFENTLICHUNGEN DES LEO BAECK INSTITUTES J. C. B. MOHR (PAUL SIEBECK) TUEBINGEN LEO BAECK AUS DREI JAHRTAUSENDEN Wissenschaftliche Untersuchungen und Abhandlungen zur Geschichte des jüdischen Glaubens MIT EINER EINFUFHR UNG VON HANS LIEBESCHUETZ in deutscher Sprache SCHRIFTENREIHE WISSENSCHAFTLICHER ABHANDLUNGEN DES LEO BAECK INSTITUTES J. C. B. MOHR (PAUL SIEBECK) TUEBINGEN 1 S. ADLER-RUDEL OSTJUDEN IN DEUTSCHLAND 1880 — 1940 ZUGLEICH EINE GESCHICHTE DER ORGANISATIONEN, DIE SIE BETREU¬ TEN, MIT EINEM GELEITWORT VON SIEGFRIED MOSES Eine materialreiehe sozialpolitische Studie über das Wanderschicksal einei jüdischen Gruppe im Schatten des Antisemitismus und zweier Weltkriege. -★- 2 ERNSTSIMON AUFBAU IM UNTERGANG JUEDISCHE ERWACHSENENBILDUNG IM NATIONALSOZIALISTISCHEN DEUTSCHLAND ALS GEISTIGER WIDERSTAND Eine Darstellung des einzigartigen Kampfes der deutschen Juden um Selbstbehauptung durch die Macht der Bildung angesich's der drohenden Vernichtung durch physische Gewalt. -★- 3 MARGARETE SUSMAN Die geistige Gestalt Georg Simmels Eine Würdigung und Deutung des allzu wenig bekannten Gedankenguts de* Metaphysikers Geschichtsphilosophen und Soziologen — zugleich ein Denkmal der greisen Schülerin und Freundin für Simmel

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