Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 20 (1959)
- Issue
- 1740 (18.12.1959)
- Date
- 1959-12-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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V »4 h Koch ätzten rnadencl>. der te8ime stpreu- »■ ist orduijg “¡sehen verurne An. Gesuch °n Po- ITA)J Häuflein rbereiter l^i Agulet und iner der Schulen entwik. m und serkens. ‘en Wis. rd. Dy em ist dass die ulräume nd ein linzuge. ie. Die ier u. a. sheimer, meinde ehört — den 20. ein projüdisch- Jens das ung fei. HVW; I LE 0M- OWi! res mit Den Han- TLL imi- Vierne«, 18 de Diciembre de 1959 ¡Midraschim zum Wochenabschnitt: Wayischlach l I. B. M. XXXII, 4 - XXXVI, 43 “ J Jaakow und Esaw begegnen sich wieder Als Jaakow und Esaw im Mutterleib zusammen waren, sage Yaakow zu Esaw: „Esaw, mein Bruder, nur zwei Söhne hat unser Vater; zwei Welten sind vor uns: das Diesseits und das Jenseits. Diese Welt gewährt Essen und Trinken, gute Geschäfte; die zukünftige Welt ist ganz anders. Willst du, so nimm du diese Welt und ich die zukünftige.” Sofort griff Esaw zu und Jaakow nahm als seinen Teil die zukünftige Welt. Als nun Jaakow aus Labans Haus heimkehrte und Esaw Jaakows Weiber und Kinder sah, seine Mägde und seine Herden, sein Gold und sein Silber, stellte er ihn zur Rede: „Hast du mir nicht gesagt, du nähmest die zukünftige Welt und ich diese Welt? Wie kommt dir nun ein solcher Anteil an dieser Welt zu: Frauen, Söhne, Gold, Knechte und Mägde? Warum geniesst du diese Welt gleich mir?” Da antwortete Jaakow seinem Bruder: „Diesen geringen Besitz hat Gott mir für meine Aufgaben in dieser Welt gegeben.” Da bedachte sich Esaw: „Wenn Gott meinem Bruder von dieser Welt, die nicht sein Teil ist, so viel gegeben hat, wie wird er ihn erst in der kommenden, die doch sein Teil ist, beschenken?!” ★ Als Jaakow sich vor der Begegnung mit Esaw fürchtete, teilte er sein Lager in zwei Teile; sollte das eine verwüstet werden, so bleibt doch das andere heil. Und viele Herden schickte er Esaw als Geschenk, dann betete er zu Gott: „Ich bin zu nichtig für all die Gnade und die Wahrhaftigkeit, die du mir, deinem Knechte, bis heute angetan hast. Nur mit einem Stab in der Hand habe ich den Jordan überquert, heute kehre ich zurück mit zwei Lägern. Und DU hast mir gesagt, ich will dir wohl tun. Rette mich aus der Hand meines Bruders.” Daraus lernten unsere Weisen, wenn ein Mensch zum Kampf sich rüsten muss, soll er an Jaakows Ordung sich halten: Zuerst den Gegner mit Geschenken beschwichtigen, dann zu Gott beten und zuletzt in den Kampf ziehen. ★ Als die Brüder zusammentrafen, gab Jaakow in überschwenglichen Worten seiner Freude Ausdruck, dass Esaw die Geschenke und ihn selbst angenommen habe, und fügte hinzu: „Dich habe ich gesehen wie ich Gott gesehen.” — Unsere Weisen fragten, warum erwähnte Jaakow Gott vor Esaw und zog diesen Vergleich? Die Anwort war, um ihm Furcht und Schrecken einzuflössen. Ein Gleichnis: Jemand lud seinen Freund zum Mahle. Doch merkte dieser, dass der Hausherr ihn zu töten beabtige. Sofort pries er den Wohlgeschmack der Speisen und verglich sie mit denen, die er im Rönigspalast gegessen hatte. Da sagte sieh der Gastgeber, er ist also selbst mit dem König bekannt, und nahm davon Abstand, ihn zu töten. — So tat auch Jaakow mit seinen Worten „wie ich Gott gesehen habe”, und bewirkte, dass Esaw sich sagte: So sehr hat ihn Gott schon ausgezeichnet da kann ich ihm doch nichts anhaben! E L I T A Año XX. — No, 1740 — 7 | WWUWWWWWWWWWMWWHWWHM JUDEN AUS LETTLAND j; In Erinnerung an die durch die Nazis umgebrachten leiiländischen Juden wird am SONNTAG, den 20. Dezember, um 10 Uhr morgens {! eine GEDENKTAFEL am Monument in Tablada ange- J! bracht werden. — Alle Landsleute sind su diesem Akt hierdurch eingeladen. j;Ein Pullman-Autobus geht direkt nach dem Friedhof ¡> :<; Tablada um 9 Uhr morgens von Uriburu und ä; Corrientes ab. Arbeite mit am Aufbau Israels mit und habe einen Vorteil davon 5 f' I A f I ” ist eine neue Finanxorganisation, f W ° 1 **• die To« der „JEWISH AGENCY" auf solider ökonomischer Grundlage geschaffen worden ist und von der „BANK LEUMI LEISRAEL" kontrolliert wird. \ I ¥ A ¥ ¥ hioiet jedem Käufer eines Anteil, j | ff ** **■ * Scheines den Vorteil, interessante j; Verdienstmöglichkeiten zu erhalten, j [ ) | < [ } | ¥ A ¥ ¥ gibt Ihnen die Möglichkeit, mit ei-1 [ ner minimalen Inversion viel zu J bekommen. * LUACH (Kalender) Freitag, den 18. Dezember 17 Sonnabend, den 19. Dezember 18 Schabbat WAYISCHLACH — Haft.: Owadya Sonntag, den 20. Dezember 19 Montag, den 21. Dezember 20. Dienstag, den 22. Dezember 21. Mittwoch, den 23. Dezember 22. Donnerstag, den 24. Dezember 23. Freitag, den 25. Dezember 24 EREW CHANUKKA Sonnabend, den 26. Dezember 1. Tag Chanukka — Neumonds-Ankündigu Schabbat WAYESCHEW — Hft.: Sechärya II. Sonntag, den 27. Dezember 26 2. Tag Chanukka Kislew Kislew 1,1—21 Kislew Kislew Kislew Kislew Kislew Kislew 25. Kislew 14—IV,7 Kislew . MAU! COMITE CENTROEUROPEO CORRIENTES 2133, I. Stock — T. E. 49-1319 CHANUKKA UND ISRAEL Es gab Zeiten, da Chanukka wenig beachtet worden ist. Das Gedenken der Heldentaten, einst von den Makkabäern vollbracht, schien nicht recht zu den Auffassungen zu passen, die vor allem bei den westlichen Juden des 19. Jahrhunderts vorherrschten. Gewiss nahm man das Wunder des Oelkrügleins zur Kenntnis, doch die militärischen Ruhmes aten eines Juda Makkabi und seiner Getreuen fanden kein sehr starkes Interesse. Erst seit den Tagen Theodor Herzls sind die historischen Perspektiven wieder ins Licht gerückt, und Chanukka ist jener religiöse und na. tionale Ehrenplatz eingeräumt worden, der ihm zukommt. Der „Halbfeiertag” ist zu einem Lieblingsfest der jüdischen Jugend, auch ausserhalb Israels, geworden. In wunderbarer Weise ergänzen sich bei den Makkabäern Geist und Materie; es gelang ihnen, eine Synthese von jüdischem Volkstum und jüdischer Lehre wiederherzustellen. Auch heute, überall in der jüdischen Welt, mehren sich die Stimmen, die nach der Erhaltung beider Teile der jüdischen Existenz rufen. Das Ideal der Makkabäer, der jüdische Volksstaat, welche die nationalen und religiösen Ideen •in Uebereinstimmung bringen wollte, beherrscht in zunehmendem Masse den jungen Staat Israel, wo, auf die verschiedenste Weise, versucht wird, die grosse Einheit des jüdischen Lebens, die Harmonie zwischen der §JN idealen Forderung und der Wirklichkeit, herzustellen. Der Heldenkampf der Hagana, des neuen kleinen israelischen Heeres, wurde zu einem Sieg der „Schwachen über die Starken”, weil die Kämpfenden von der Grösse der jüdischen Idee erfüllt waren. Die Makkabäer sind abermals erstanden, und ihr Geist lebt fort in allen Schichten Israels, die eine konstruktive Aufbauaibeit leisten. An Chanukka herrscht Freude in den Städten und Dörfern, in Siedlungen aller Art des jüdischen Landes. Der achtarmige Leuchter ist nicht nur Symbol, sond;rn lebendiger Ausdruck des Lebenswillens eines Volkes^ das sich, nach Ueberwindung der denkbar grössten Leiden, auf dem Wege des Wiederaufstiegs befindet. An diesen Tagen der nationalen Opfer zu gedenken, ist heute schon eine zur Se.bstverständlichkeit geworiene Pflicht. Auch der Keren Kajemet Lejisrael ruft zu Chanukka auf, sich daran zu erinnern, dass die praktischen Aufgaben im Lande wachsen, dass es gilt, den Augenblick zu nutzen, um den friedlichen Aufbau zu fördern. Die restlose Erschliessung des Bodens Israels soll und wird sich im Geiste des hasmonäischen Ideals, durch treuen Dienst an, Volk und | Staat, an jüdischer Kul ur j und jüdischem Gesetz vollj ziehen. Aus unserer Arbeit Anlässlich der Hochzeitsfeier von Herrn Mauricio Weissmann und Frl. Mechi Seidmann wurde bei der Sammlung für den KKL, dank der überaus wertvollen und geschätzten Mitarbeit von Frau Mary Chwat und Herrn M. Silberman (Montevideo), die Summe von $ 20.100.— erzielt; von dieser Summe spendete das Ehepaar Federico und Susana Bendiner $ 10.000.—. In das „Goldene Buch” werden eingetragen: Federico und Susana Bendiner, Adolfo und Ester Weissmann, Montevideo, Roberto und Berta Seidmann, Mauricio und Margarita Weissmann, Montevideo. Die Theodor Herzl Gesellschaft überwies uns den Betrag von $ 2.500.— für Tempelspenden, die anlässlich der Hohen Feiertrage für den KKL gemacht wurden. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst: Bei freudigen und traurigen Begebenheiten rufen Sie, bitte, eine der folgenden Nummern an, um Ihre Wünsche durch unser; KKL- Telegramme auszudrücken, sowie Verwandte und Freun. de mit Baumpflanzui-gen zu beschenken, bzw. das Andenken Ihrer teuren Toten zu ehren: 70-9931 73-4916 68-7i04 54.3209 76-1396 fFiambreria „Coghlan”) 49-1319 Sekretariat ISRAEL - BRIEFMARKEN Wir beginnen hiermit mit der Veröffentlichung der Verkaufsziffern der Israelmarken, die wir von nun a : bei allen folgenden Ausgaben ebenfalls bekanntgeben werden. 1) Tel Aviv Jubiläums-Marke, 2) Independence Day 1959 (Unabhängigkeitstag) 120 prutot 60 „ 120 „ 300 „ Dies sind die Gesamtverkaufsziffem Post als auch für philatelistische Zwecke. verkauft 3.002.000.-0 2.936.000.01) 2.510.000.(0 1.510.000.(0 sowohl für Sachverständige nach Japan Israels Sachverständige werden sich nach Japan begeben, um dort beratend beim Aufbau einer Fabrik für Schwefelsäure mitzuwirken. Das Unternehmen wird ein Produktionsverfahren benutzen, das die Gesellschaft „Machzewej Jisrael” entwickelt hatte. Die Japaner haben dieses Verfahren in Israel erworben. Vor einigen Monaten hatte eine Delegation japanischer Fachleute Israel besucht und sich für die Verfahren interessiert, die von „Machzawej Jisrael” und „Fertilizers and Chemicals” angewendet werden. Die Delegation nahm Unterlagen nach Japan mit, und kürzlich ging eine Nachricht ein, dass die japanische Gesellschaft das israelische Patent erwerben will. Damit werden auf einem weiteren Felde Beziehungen zwischen Japan und Israel angeknüpft, nachdem Japan schon vorher grosses Inter?_ se für israelische Rohmat rialien und Bodenschätze gezeigt hatte. Es soll ein Tra ns_ port Phosphate und fünfhundert Tonnen Kupfer a.s Timna auf einem Schiff v. n Elat aus nach Japan geschickt werden. Zwei Staaten, unter ihnen Japan, zeigen Bereitschaft, Israel bei der Steigerung der Kupferproduktion in Timna j zu unterstützen. Wie Ent- 1 wicklungsminister Beniow 1 bekannt gab, wollen die bei- { den Staaten Israel eine Anleihe gewähren und deiür später Kupferlieferungen erhalten. Bisher wurde Kupfer im Werte von 1,8 Millionen Dollar exportiert. Die Hoffr u. g besteht, dass die Ausfu r; bis zum Ende des Budget- I jahres bis auf 3,25 Million :u! Dollar steigen wird. Sechs . Länder nehmen heute K.tp- I fer aus Timna ab. Wir erhielten die traurige Nachricht, dass uns unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter unc. Gnossmutter, Frau Lea Piperberg, geb. Katz am 4. Dezember, im 80. Lebensjahr in Rischon Lezion, in Israel, für immer verlassen hat. In tiefer Trauer LEON frPERBERG GERDA PIPERBERG, geb. FISCHER CHARLY sowie alle Angehörigen in Israel, Deutschland, U.S.A. Urquiza 3375, Florida. ie» I I Campaña Unida pro Israel An alle unsere Beisteuerer» die Aguinaldo erhalten. Vergessen Sie nicht Ihre “ ' rang bezw. Restz FUER DIE EINHEITSKAMPAGNE Annahmestellen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Comité Centroeuropeo SARMIENTO 2376, III T. E.: 47-3820 und sämtliche angeschlossenen Gemeinden und Organisationen *1 2276