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Jüdische Wochenschau · 1945-11-09 · 344 (9.11.1945) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
6 (1945)
Issue
344 (9.11.1945)
Date
1945-11-09
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German, Spanish
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9 s 5־ S ä 3; Conoesitfl M* 1AR1FA REIKJCKIMl Conoesien 1629 Israel Bast: JUK&UPiflUL * W tod» Ui RipdWto■ j£^p QWfAVM ncioau «. T. 4V DIE WOCHE 2 Godesberg, München, Kairo ... Es geht eine Linie durch F1\ die englische Politik, die unverkennbar ist. In Kairo frühstückt der Oberbefehlshaber der britischen Truppen km Nahen Orient mit dem ägyptischen Pre- —זי ־־ pi&fcer, und das offizielle RE^jURhique erklärt, dnss die Un- ־־׳י^ ^•ofy^GRJESO ,״sofers lif.״- dcL” c 5e .*Mi und Aegypten beruh* -nderi Fragen, behandelte. Am nächsten Tag demonstrierten tausende Aegypter — ohne vorheriges Wissen der Regierung? — in nie gesehener Form u. a auch gegen die Engländer. Ohamberlain hat einen würdigen Erben gefunden. Aber das ist nichts Neues, Disraeli hat gefragt: “Wer gleicht einem regierenden Tory zum Verwechseln?״ Und er hat gearatwortet; “Die Opposition, wenn sie regiert.״ o Eln kleines Sündenregister: *■״ Der R.A.F־Pilot Freeman Sa. schrieb in der Gefangen* Schaft deutsche Propaganda und trat freiwillig der SS. bei: 10 Jahre Gefängnis. Sergeant Alcock der R.AF. gab in der Gefangenschaft den Deutschen Informationen übe!• die englische Luftwaffe und über geheime Waffen: 2 Jahre Gefängnis. Unteroffizier Hughes schrieb 1943 in der Gefangenschaft deutsehe Propaganda gegen England: 5 Jahre Gefängnis. Feldwebel Cur-!ander trat als Gefangener in die deutsche Armee ein und stieg bis zum Rang eines SS-Surmführers auf: 15 Jahre Gefängnis. In allen Fällen handelt es sich um britische Soldaten, die ihre Unilorm mit der dss Feindes vertauschten. Durchschnitt: 8 Jahre Gefängnis• Das ist genau die Strafe, die ein jüdischer Junge in PaaastiiTar erhält, wem! er im Besitz eines Revolvers angetroffen wird. Äs lebe die Arbeiterpartei. Der britischen Anwaltskam- " mer ist doch klar geworden, ־ o. was die ganze zivilisierte Welt nach den Entgleisungen des Major Winwood in Lüneburg weiss: dass es nicht zweckmässig ist, wenn britische Verteidiger deutsche Kriegsverbrecher vertreten. ßo hat sich die ehrwürdige Körperschaft in. einem Beschluss angesichts des Prozesses von Nürnberg, der bald beginnen wird, geäussert. Aber nicht alle Anwälte sind ihrer Ansicht, und in der “Times* haben sechs Mitglieder der Anw al r stemm e r in einem offenen Brief gegen diesen Be- Schluss protestiert, weil er “allen Prinzinien der Ge1*echtigkeit widerspricht״ und nicht mit “den edlen Prinzipien der Kammer” übereirstimmt. Wie gut, dass Major Winwood als Verteidiger der Gerechtigkeit und anderen* edler Prinzipien wenigstens nicht allein ist... ׳ש Der Präsident der United Press hat eine Reise von Mo. 2000 Meilen durch den Perneu Osten gemacht und dabei Mac Arthur. Chiang Kai Shek, Hirohi‘0 und viele andere interviewt. Wenn einer eine Reise macht, so kann er was erzählen. Dieser Reisende berichtete den ihn interviewenden Presseleuten, MASSNAHMEN IN PALAESTINA welche Gefahren der Osten herge. Kommunisten und Militaristen könmen sich in Japan die Hand reichen zum Aufstand gegen die Demokratien, und China wurde mit Sorge diese Möglichj keiten betrachten. Natürlich kann ' man nicht wissen, wie weit solche! Kombinationen in den Köpfen I : ron Menschen erdstehen, die ihren 1 Grund haoDi, der Welt den Kini derschreck des Bolschewismus! | auf zutischen. Dass die Kommuni- 1 j sten in ihrem — ganz unbsrech- | tigten? — Misstrauen gegenüber; den Demokratien zu absurden l Entschlüssen kommen, ist hinrei- chend bekannt■ Jedenfalls werden 1 alle Nachkriegsoerspektiven s© | düs’er bleiben wie bisher, wenn nicht die grossen Demokratien — England vor allem und Amerika i — die Demokratie zur Wirklich-! kett werden lassen, ihre internationalen Versprechen einlösen und j ihre ganze wirtschaftliche Macht der sozialen Befriedung leihen. Dem gilt in Wirklichkeit die Sore« der grossen und der kleinen Völker: der Chinesen, der Inder, der Juden, der Holländer, der ' Araber usw. usw. Nicht vor gehrimen Konspirationen hat die Welt A ngc-+. die von den Besiegten ausgehen könnten sondern vor j dem Wm-tbrucli der Sieger. I Rassenlehre MOSKAU. 6 (U.P•). — In sei- 11er Rede vor dem Sowjet in Moskau anlässlich des Jahrestages der russischen Revolution sagt-e der Aussenkommissar Molotow wörtlich: ן “So wurden der Welt alle ge-! fäh riichen deutschen Pläne bei kann״, Pläne von Abenteurern, j welche die Herrschaft der deutj sehen Pavse über alle Völker Euj ropas «*richten wollten, aber nicht : nur Europas. Die faschistische j deutsche Theorie einer höheren! Rasse über der Kategorie mini derwertiger Rassen verwandelte J sich in eine direkte Bedrohung der europäischen Zivilisaiion״ j Später sagte Molotow: I “Die hitlerstischen Bestien! machten vor nichts halt, um ihre hassenswerten Ziele in den besetz-; ten Ländern zu verwirklichen. Das zu vergessen, wäre ein Verbrechen gegen die Millionen unschuldiger Opfer im Angesicht ihrer verwaisten Familien, im Angesicht des ganzen Volkes.” JERUSALEM (U.P.) -- Die Engländer fuhren fort, ihre S'reitkräfte in Palästina in Berei Schaft zu halten und grösste Vorsichtsmaßregeln zu treffen, m der Erwartung, dass neue Unruhen ausbrechen. Obwohl sich die Terrorakte, die sich im ganzen Lande am 1. November ereignet haben, nicht wiederholt haben, wenigstens nicht in dieser Form, fährt der Geheimsender fort, antienglische Propaganda zu verbreiten, wodurch er einen Nervenkrieg unter der Bevölkerung aufrechterhält, die anfängt, sich beunruhigt zu fühlen. Die Aufregung verbreitet sich zwischen den Juden, durch die Einwirkung der Geheimpropaganda, die die Engländer herausfordert, besonders im Punkte der 11־ legalen Einwanderung, Die Radiostation gab bekannt, dass trotz Polizei und Truppen die illegale Einwanderung weiter geht. Diese herausfordernde Spre-chweise scheint den Ueberfall hervorgerufen zu haben, den die Judein in Jaffa gegen die Polizei unternommen haben, die einen illegalen Einwanderer abführten BRITISCHE VORSICHTSMASS REGELN Tn der Gewissheit, dass die Aufregung im Ansteigen begriffen ist, treffen die Engländer alle nur möglichen Vorsichtsmassregeln, während die Polizei wahrschein־ lieh niemals so bschäftigt war wie gerade in dieser Zeit, weitere Terrorakte zu verhüten• Es wurde bekannt gegeben, dass .! die in der Gegend von Haifa von j j der Dämmerung bis zum Morgen | verhängte Polizeistunde, es der , j Polizei ermöglicht hat, einen Verj! schwört!ngsplan aufzudecken, der j als Ziel die Sprengung der Petroj : leumanlagen von Haifa hatte und j! wahrscheinlich auch einen Angriff j i gegen das Munitionsdepot und das! j Lebensmut eldepor in Manaoura, j; dicht bei dieser Stadt. } l f erner versucht die Poiiaei,;! einer Nachricht des Geheimseü-! ders nach, den ganzen Tag eine ' Luftkontrolle aufrecht zu erhalten, dass dies aber nicht möglich sein könnte auf Grund verschiedener Schwierigkeiten. Eine andere Vorsichtsmaßregel j der Polizei besteht darin, dass sie i vor den Eisenbahnzügen Wagen | mit Minensuchapparaten ausge-; rüstet herfahren lässti Währenddessen forderte das | arabische Eisenbahnpersonal, das!sich auf der Station von Lydda! versammelt hatfe, dass man alle! Eisenbahnarbeiter mit Waffen veri sehen möge, dass man all* über- : zähligen Juden entlasse, von de- ' nen sie 0•!3u-ben. dass sie mit den Terroristen 7nsa mmenarbeiten, und dass ausserdem jeder Eisenbahnwärter von einem Engländer be״leitet werde. j Am Montag veranstalteten die! englischen Luftstreitkräfte eine! grosse Schauvorstellung im Nor- | den Palästinas, scheinbar mit dem! Zwecke, die Terroristen einzuj schüchtern. JERUSALEM, 6 (U.P.). — Musa ■ El Alamy. ein bekannter arabischer Wortführer und Delegierter! der arabischen Konferenz, hat der . United Press erklärt, dass die Ara- ן ber keine neu? Einwanderung von j Juden nach Palästina wollen, und j geleugnet, dass die Anwesenheit; der Zionisten im Land materiell I für den sozialen und Ökonomisehen Fortschritt der Araber Be- * 1 * deutung gehabt hat. j “Die Araber”, sagte Ei Alamy,! “sehen die Frage der jüdischen Flüchtlinge als ein Weltproblem an und wenden sich gegen jeden Versuch, es auf ihre Kosten zu lösen.” Die Araber brennen darauf, bei der“ Lösung aller Weltprobleme mitzuwirken, ״Sie können das aber nur, wenn sie auch volle politische Rechte erhalten, das heißt eine eigene Regierung und Gleichberechtigung im Rahmen der Vereinten Nationen”, füg*e ס ל י וז י ס seidene und wollene, beste Qualität billiger a!s überall Historia del pueblo judio de Margolis y Marx % 18.— eiHTtadernado Rabino Algazi: “Judafsmo, religion de amor”, $ 10.— .. Fordern Sie den neuen Katolog jüdischer Bücher in spanisch. S. SIGAL Corrientes 2854 47 2697 | WASHINGTON, 6 (UP.). —! Heute wurden die Bedingungen der Unterwerfung Italiens bej kannt gegeben, d^e mehr als zwei Jahre geheimgehalten wurden. Zusammen mit diesem Dokument , wurde ein vom alliierten Haupt- ׳ ouartier ' in Rom vorbereiteter J Kommentar verbreitet, der im 6. j Punkt die folgende Feststellung triff!: “Die italienische Regierung unternahm alles Erforderliche, um die faschistischen Organisationen und di? Rassengesetze zu eliminieren.” * Besonders haben die alliierten Behörden festgestellt dass die italienischen Behörden zufriedenstellend die Klausel erfüll’en. die vorsah: “Di׳» Kriegsverbrecher werden ausgcliefert. die faschistisehen Organisationen aufgelöst und alle Gesetze, die rassische, religiöse. politisch* oder ideoiogisch* Diskriminierungen festsetzten וי?'י0י־ו־׳ס^ווי׳.” Der hartnaeckige die zu Afflee; LONDON, 6 (\7.P.t. Im Un-!!'erb aus vermied es der Premier-! minister Attlee heu e zum dritten ■ Male, eine Frage hinsichtlich der! Situation in Palästina zu beantwor'en. die ihm der konservative Ab־־ ״ordnet״ Sir Ra loh Glyn *teilt« LONDON. 5, (U.P.) — In d**r Attlee versiifht, br1t1«Hbe Hiiltunfj reelitfertigen LONDON (ITA) — Attlee beantwortete am 5. November eini- ״p Fragen, di״ an ihn im Unterhaus über Palästina gestellt wurden. und sagte: “Ich bin niclv damit einverstanden, dass das Zö- ״ptt! der R״״ienra״. ein* politisch* ״Erklärung über Palästina abzu- ״■r.V1er». dazu berechtigt. zur Gewalt יי־ל greifen”. Er wiederholte das Verbrechen. dass jene Erklärung '■'•hi}# wi« möglich abgegeben werd־n •״*ird. Attlee wurde von der Pariamentari״rin d״r Ariwn’erpartei Barioam Awrim Gould interneilierr. dia u>n das«; er ein0 Mitteilung in T?''zu״ auf seine Palästinaoolitik mvh vnv יי״ 11 מ Dingen hinsfcbtlicb d״v ־Einwand^rnn״ in ienes סיי3.ז יזאי׳יי vor seiner Abreise imeh ''"״יייי,־־ *־tייי׳!riechen!rmge. Frau f^onld sagte, dass, wenn de* '''*Kw'ir׳er( der P^eieruna 13■1=י״«ו מ״יוי׳י^ייי׳ wird “die ]ovaler! Jude״«־ ״<-״,ן.0ן.זיןי.זי,ו״0 ״״׳ stoßen w<*r- יי*'•"׳ Ai-.Terrorist•«! /,י• fronh'.»üv־ - Rarnett Jenner, ebenialls La-bolieutigen Sitzung des Unierhaue-es weigerte sich A'tlee rmeut, ei- סין offizielle Erklärung über die R< gierungsoolitik hinsichtlich Paläsunas abzugebea. Alamy hinzu. Die Alliierten!missten untersuchen. wieviele Juden eigentlich Europa, verlassen wollen, und dann sehe!#, welche VÖlker diese Juden aufnehrnen wollen, da Palästina bereits seinen Teil erfüllt hat. Alle arabischen Fortschritte seien nur auf arabisehe Initiativen zurückzuführen, aber die Zionisten müssen angeklagt werden, “den arabischen Fortschritt in Palästina zu hemmen: die R3gierungsgelde1* für Unterricht und Wohlfahrt seien ermässigt worden, weil die Unkosten der Aufrechterhaltung der Sicherheit ungewöhnlich hoch wegen der anormalen Bedingungen seien, di״ durch die Forderungen der Zionisten entstanden sind.” Diese Kosten würden 8 Millionen Pfund be’ragen. Die drei grossen Religionen müssten freien Zutritt in Palästina haben. aber nicht hinter solchem Recht pol’tische Absichten verstecken. Kirchen ehe״ falls an- KAIRO (ITA) — Ein״ Gruppe fanatischer Arab״r griff britische Militärwagen und ein״n Klub «eu- S'üdat-'n an. Tn der Altstad'■ von Kairo wurden iüdiseh״ Geschäfte zerstört.. Zuerst wurden sie mit ßteinen יסworfe^ und dann זיוי-סוויוות^^זיה. TV״ ■R״ricbte’*s'a:*־t־'r der ITA ן konnte beobachten, wie jung״ Ae-! evnfer a!>.s iüd’״shen Läden her- <מיוחף)יז.וח voü beladen mit Schu-! ■ben. Stoff3n. Strümnfen. Handtüj r>b־׳rn 1>רזיו anderen g°rav1bten Ar- : t’k^ln Die M״brzahl d״r Plünderer ' waren Jugendliche zwischen 8 und | 20 •Dhren Tn d״p meict״n Feilen \ v«־bielt sich die äfrvo-tisehe P0M-! z~i obgleich si״ mH Gawehren bc- 1 wsffnot war. völlig nas*iv und i 7-merf -> sogar den RiickPn wäm'end | di״ Plünderungen begangen wur- . d°u. i Die lokalpu Beobachter sagen, j dass auch di״ •gri«־hisch-ortl10do-; xp und die ramä^i°ch־ka>b.olisciw:! Ki-r-he angegriffen wurden. ' rät und Vizepräsident d״r Zioni- ‘ stischen Vereinigung Englands, sagte, dass das Weissbuch wieder-; holt als illegal erklärt wurde, und j dass es; ungerech■ ist, “diese un- ן glücklichen Menschen auf die Fri gebniese einer Untersuchung wari ten zu lassen•” ARABISCHE PROPAGANDA Neue Verkehrseinschraeiikungeia JERUSALEM (ITA) — Am 5, dieses Monats wurden Dekret? erlassen, die den Verkehr ln Palästi-, na noch mehr einschränken. Dia Polizeistunde wird um 6 Uhr nachmittags beginnen, anstatt um H Uhr nachts, wie es vorigen Donnerstag vom Generals׳ absquanivf verordnet wurde, um! wird oi* sechs Uhr morgens andauem Diese Anweisung bezieht sich auf sämtliche Wege und Chausseen des Landes, mit Ausnahme der Stadtbezirke. Im nördlnhen Teil Palästinas sind besonder* Bestimmungen erlassen worden, und Personen, die in jenem Teil des Landes leben, werden 12 Stunden unun'erbrochen in ihren Häusern verbleiben müssen, von halb .sechs Uhr ruichon tags an. 44Oie Stimme Israels” JERUSALEM (ITA) — Der illegale jüdische Sender “Die Stirnme Israels” wies die Anklagen, die behaupten, da^s die Zionisten antienglisch sind, zurück. “Nicht nur die britischen Führer, sagte der Sprecher, 'sondern auch ihre Vertreter in Palästina wissen, dass wir den Wunsch haben, beste Be- Ziehungen zu England zu unterhalten, wie wir es während der wiederholten arabischen Unruhen sowie in den beiden Weltkriegen b°wiesen haben.” Der Sprecher betonte, dass am Jahrestag״• der Balfourdeklaration. während die Araber anfiiüdische Kundgebungen veranstalteten, die Juden vier neu* Kolonien in verschiecenen Teilen des Landes gründeten, als Teil eines Planes, wonach 15 Koloniep in.1 Laufe dieses Monats gegründet werden s->l~ len. Tt. ejrver n«n!-en TT1ז:זי־.'־U11 v; Senders erklärte der Sprecher, dass die anti.iü di sehen Ausschreitun-gen in Aeevpten beweisen, dasg die Juden in den arabischen Nachbariändern keinerlei S’ch־׳rheit haben, und verstärkt di° Notwendigkeit. ihnen, genau so wie den europäischen Juden, die Einwanderun״ nach Palästina zu erlauben. Der Ansager erklärte, dass die naiäsrinensischen Juden in Frieden mit dem arabischen Volk leben wollen, mad dass di° Gewaltakte vom י November s’ch nicht cegen di״ Araber rich'eten. Der Redner b־t.onte. dass die Juden mit den Arabern auf politischem, wirtschaftlichem und religiösem Gebiete ״emeinsam arbeiten wollen. und ri°f aus: ‘Es lebe die at*ahi-־eh־iüdiseh״ Einheit!” Tn Bezu״ auf die Erklärung des Kolon^lministers G־eor«re Hali, dig am?. November im Unterhaus abgegeben wurd׳\ in der der Mini- «Ter sagte. da^s di’ zionistisch« ^anhe dnr״h die terroristischen Akte Svmrrrihien und Anhänger verlor, drückt•־* der Snrscher aus: “Di״ Svmoathie der gesamten Welt Vonr*״ •weder die Dirchführum׳ der Websbuchnolitik noch, die Ermordung von sechs Miltoneu euro'Täi^cher Juden verhindern. obgleich viele »145 ihnen sich hätTen r״ttc־n können, wenn nicht dieses Weissbuch dazwischen gewp'-x'n war י ” Der Ansager sagte schliesslich: “Unsere Feinde nennen nm Ten*oristen. si’ וügen aber. Man v״rsucht, ups unsere e!״m״ntarsten Recht« abc.usnrechen. wobei man Angst vor d״r arabi sehen Reaktion vo.weh’ebt Wenn wir nichts fun, wird das al~ Zrichv! der Angst 1’pd ««hw<’ch•' Ros'relegt. was I elwnfalis f־*Rch ist. Was wir wol-; l»n, ist 1!nd n5cht zer- ן ptיז״־יס j 1זיייוז*|. flt»r KoInnUien 1 Tu ü«n Moreenshmdep de< 2.! d- M. ״v^angte die Polizei, von | Spürhunden ־״führt, die die anj ״eblich«n Täc'r verfolgten, vor die; Kolonie Ramath Hakovesch. ßi<5 konnte iedeeh nicht die Grenzen i de!• Koiopie überschreiten infolge j der sofortigen Ansammlung von pfwp 1.000 ■Mitgliedern dieser Ko-! lonie und der Naehh^ror'e die! den Polizi^tra den Weg versperr- I ten. Ein * Stunde später beschloß; die Polizei, sich zurückzuziehen, 1 ohne dass es zu Zwischenfällen kor־

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