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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-24 · 38 (24.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
38 (24.5.1921)
Date
1921-05-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Da. dev Lief. 15M.003 Ho.dMen ftu du . schuld a Mm m\ Md bis it \wat Va m \ afs ein rhemMen WWn %4)s .uch •fl an 'einen unchegl-chmen fti’fln.t* Uum n:fcmmifttt. ff treffen Me "Ecken Städte dt i für troe leite SBs«1 und 3'to In M allen leb il mderen O:* toKsrÄ B Nän: nach neue e" angeleg. und li gon «tis >e ~t» chtet. eine bisfcti in düä-M un* imetung. 3H« -m Ätaftoerte m?<* «" lM^u md k n W«f T efes o Iel-iW® ®J n Zebmn n'4 biejen '«emineE enUyML^"!üeckl ^Hunden, sdaß ****** iwiatt urodilpert Verden innen. SÄ 5 **»***£ .«uns der nm es ItrJ, üet. 3» eiben. SoKl ggDM »•»»äU« *&?$««**»* A^ld dit •*?£•(?# ***-1« "si“ «tUtS M nf 5lt tfbflWß, t uorng^ *r ftiifo ''worden. Wl S5w#bt -int *&*?&»*z**i VAS'KSj rrr. 38 Dreiista<x „Jüdisches DoUsblatt" 24. War 'Veits S «nv rechts des Jordan zu b-festism. ünd so Auf Wunsch sendet das letztere Erlag'chsine wird die Lrdnunn un» Ruhe auch ft dieses zu. reiche Gebiet eint ehren. Kulturelles. Der englische Bi chof von Jerusalem beim Oberrabbrnat. De" englische Bich'f von Jeru'alem stattet: dem Uoej rabbiner non Je u alem Kut und Meier, einen Besuch ab, in dessen Ve laus Ra>* biner Kul den Bischof über die^Aüs Ä.en eer iZPmlten informierte. Der Drschol au.:erre seine Zuftiedencheit über d e ^onsobdeeruny des Oberrabbinats in Jeeutsal'M und banrie für die erteilte Auftläruna. s LWeller Teil. Dn unsere jüdischen Mitbürger! Die Londoner Exekutive der Zionistischen Weltorganisation hat den zwölften Zionistenkongreß für Ende August dieses Adhres emberufen. Der Kongreß wird aller Voraussicht nach in einer Stadt der tschechoslowakischen Republik tagen. Die Aufgabe des zwölften Zionrstenkongresses wird es vor allem sein, den Weg zum großzügigen Aufbau der jüdischen Heimstätte'in Palästina zu weisen. Dieser Aufbau ist nicht mehr Angelegenheit einer Fraktion im Judentum, sondern Aufgabe aller Juden der Welt. Die Zionistische Organisation, die die Vorbedingungen für den Aufbau geschaffen hat, der vor allem die politische Grundlage in Form des zwischen den Großmächten vereinbarten Mandatsvertraaes für Palästina zu danken ist, die Zionistische Organisation stellt jene Gruppe innerhalb des jüdischen Volkes dar, welche den Aufbau Palästinas am konsequentesten verficht und ihn am ausschließlichsten unter politiscb-nationalen Gesichtspunkten betrachtet. Beweggründe religiöser und humanitärer Natur sind auch im Zionismus wirksam, doch sieht er die Möglichkeit der Erfüllung des jüdischen Willens zur Rückkehr in da§ Land der Väter auf dem Wege der großzügigen Ausschließung und Besiedlung des ^Landes auf Grundlage nationaler Kapitalien. Mögen einzelne Richtungen besondere Förderungen stellen, mag die zionistische Fraktion „Misrachi" den Aufbau ausschließlich im Geiste der religiösen Üeberlieferung, mag die entschiedene nationalpolitische Betätigung auch in den jetzigen Wohnländern der Juden fordern, eine andere ebendiese Betätigung ablehnen — ste alle vereint das Ideal der Schaffung einer jüdischen Heimstätte in (ßrez Israel, das 'Ideal des Zionismus. Heute, da die Verwirklichung des Zionismus aus dem Bereich der Utopie in den Kreis der realen Möglichkeiten gerückt ist, fordern wir unsere jüdischen Mitbürger auf, sich der allwelttichen zionistischen Organisation anzuschließen und diesen Anschluß durch Entrichtung der zionistischen Kopfsteuer, des Schekels zu bekunden. Die Zahlung des Schekels berechtigt zur Wahl zum zwölften Zionistenkongreß. Aus allen Erdteilen werden die Delegierten der zionistischen Massen hieherströmeu, um sich über die wichtigen Fragen des Palästinaaufbaues auszusprechen und Beschlüsse zu fassen. Die Juden unseres Landes, die an jüdischem Gefühle und jüdischem Stolze nicht geringer zu gehört, daß sie selbst sich in größter Zahl sind, als die irgenh eines andern, werden dem Kongreß eine würdige Aufnahme bereiten. Dazu gehört, daß sie selbst sich in sgrößter Zahl in die Reihen der Z onistichen Organ sa .i n fteNen und es so ermög ichcn, daß die tsch ch - slowakische Telega ion am K ongreß ei.w wü - dige Verrretun, dejüdischen Volkes in der tfchechoslolvak.sche'i Repudl k darsleklt. Wer für ten Aufbau einer jüdischen Keimslätte für das jüdische Volk ist, wer ein Asyl für Opfer blutiger Verfolgung schaffen will, ' wer die Zukunft des jüdischen Dolles sichern will, der schließt sich der (IiÄnvstischen Organisation an und zahlt den Schekel. M.-Ostrau, 19. April 1921. Das Erekutivkomitee des Zionistischen jZemcalkmnitees für den tschochostowak!'ch:n , Staat: ^inzi, Rufeisen, Her rin a n, Kroger, Wagner. Ter Schekel beträgt samt der Partei,teu-r ln Böhmen 23 Kö, in Mähren u. Säilejiea 25, in der Slowakei , 30 LS. Zahlungen nimmt jeder zionistische Derttauensmann und Verein, die zionistisch? Parteileitung für Böhmen sPoag. Ruzova 24/IIk), das mähr.-schles. Distrik-skomi ee für die Slowakei jBratislava. Jägerzeile 20-, An alle Ortsgrurpen und Vertrauensmänner des zlonist. Distriktslomitees für Mähren und Schlesien! Schekelabrechnung erfolgt bis ■uml 24. Mai. tss Aus den Gemeinden Mähr.-Ostrau. Tie regelmäßigen Vorträge fm Verein A h avath-Thora werden wieder jeden Samstag von 3 bis 4 Ilhr nachm, abgehalten, und zwar trägt Herr Rabbiner Tr. Spira Schulchan-Aruch vor. Gäste willkommen, « Die Bibliothekstunden in der jüdischen Zentralbibliothel finden nicht mehr Dienstag, sondern jeden Montag, von 1/26 bis Uhr abends im Beth-Hamidrasch-Zimmer der Jüd. Volksschule statt. * Der Jüdische Turnverein ,,Mak a b i" in M ä h r.-O st r a u veranstaltet Sonntag, den 29. Mai d. I. in 4>er alten Cchießstätte ein Frühlingsfest mit Schauturnen. An dem Turnen werden sämtl che Abteilungen des Ostrauer Vereines und 'Verlretungen mehrerer Makabi-Dereine des mährischen Turngaues telnehmen. Möge es jeder als Ehrenpflicht betrachten, ftu v Besuch des Schxuturnens den Makabi xe-e.iken, die körperliche Kräftigung des jüdisch n Volkes zu fördern. Beginn halb 3 Uhr nachm. Eintritt 5 Kronen und Abgabe. Mosc. 2n Mähr.-Ostrau erigiert ein söge nanntor internal vnaier Sp r k ub Mos genannt. Interna.ionaj deshalb, roei er wohl unter deutscher Fahne sportmd, de Ne en Juden der hohen Ehre teichaftis werden läßt, Än Ausschüsse sitzen zu < dürfen, dir Auslagen sollen. Bifens: Am 26. Mai 1921 findet im S tzung saal: der hiesigen Kultnsgrmeinde um 4 Uhr eine Versammlung statt bei welcher Herr T-'k Hvgv Lierrmcmn aus Mähr.-Ostra über die allgemeine Lage der Juden sow e über Keren Hajesiod sprech.m w'rd. Gäste auch! aus der Umgebung herzl ch't wMkommen. Karlsbad. Wie cH''Lhrlich, so hält auch dieses Jahr der jüdische Polksverein Zion in Karlsbad joden Donnerstag, um 8 Uhr abends im Restaurant „Lincola" Egerstraße seine Vereins¬ und Referatenabends ab. zu denen Te hier zur Kur weilenden Ec'srnnunU-genossen herz'ichst eingeladen sind. Au fünfte erteilt der Obmann, Dr. med. Walter Kohner, Arzt in Karkstad, aus Rroa Eartenzeile. Mißlitz. Neuwahl in den Kultueausfchuß Gewählt wurden die Herren: Jf.d. Deutsch, A. Grünbcum, Berthold Reumann, Alfred E>sner, Lois König, Mar Grünbaum, Richard Wiwler. Jgilau. Am 24. Mai feiern Dr. SiegMund Werner und Frau ihre silberne Hochtzeit. Die allgemeine lebhafte Teilnahme an dieser Feier beweist, wie uneingeschränkt das tiefe Gefühl der Dankbarkeit für Dr. Werner ist, der das jüdische Leben in Jglau eigentlch geschaffen hat und dauernd erhält. Nachwort der Redattion: Doktor Werner, der erste Redakteur der „Weft", , der jugendliche Mitkämpfer des frühen Herrischen 'Zionismns, feiert seine silberne Hochleit. Die Sionisti'sche Bewegung freut sich seiner auch Acute jugendlichen G.dankmunp Arbeitskraft, fteut sich auch der blühenden Jugend rn Dr. Werners Hause. Wir senden dem edlen Paare unsere aus vollem Herzen kommenden Glückwünsche. G a y a. A« 1b. ds. fand das Schauturnen des hiesigen Makabi statt, das von hiesiger und auswärftger Judenschi,t außerordentlichen Bei« decken, die nicht gerade tfein se'n iuck» aufzuweisen hatte. Tie Vorführungen z:igu rd hin und wieder Wett pi le auch ten von sttenger Liszftlin und bester Schulung Makkabihände .-ugri'ffen, und daß dieser Herr mit einem timen Auge davonk>M, w.b.i in diesem Fall?!d.as bl u: Aug? nicht im über ttagenen Sinne gebraucht war. Was der Schiedsrichter tat, wissen w.r nicht. Wir wissen nur, daß sich während der Psingstwettvicle dieser niedetträchtige Aufruf wiederholte. Es spielte Mosc gegen Mattabi <MLhr.-Ost.au>. Lin Spieler.des Mak abi spielte unfair, vielleicht auch fast, das tut fchfteßl ch nichts zur Sache. Sicher ist aber, daß der K pitän-St llvertteter des Mosc — sein Name interessiert uns nicht — wohl .kein Jude dem Mak.abifpielsr das Schimpfwort „Saujud" zurief. W s geschah'? Nichts! Der größte Teil hes Putti- 'umis besteht aus Juden, sie fördern pnd u tterstützen, wie Mögt, zum großen T.rl: der Mosc und sein Kapftän-St.l.Vertreter erkühnt sich, am offenen Spieelpfttz einem Mxkkabimann ein Schimpfwort Zuzurufen, dsefsexchwesen er anderwärts geluncht würde. Unsere lieben Juden lassen sich das bieten. Die Sport.er.chterftatter schweigen sich darüber aus, es schweigt das Publikum, es schweigl der Schiedsrichter, der sich durch sein Schweigen sclb,t geridj&Ü hat. Wir aber fragen das jüdische PEkum, ob es länger gewillt ist, Vereine zu unter* stützen, die das Judentum öffentlich besudeln, ob man länger dulden sol!. daß^- Juden von Äuden oder Nichtjuden beleidigt werden. Wenn d e Juden, die Im Ausschuß des Mosc sitzen, nrich. soviel Ehre im Leibe haben, um nach solchm Dorfäl len euszutteten, so sollten sie wenigstens soviel Anstand haben, um gegen eine derartige Behandlung von Gästen zu protestieren. Denn emen Gegner am eigenen Sportplatz b?fchtmpfen, heißt, das Gastrest in gröblichster Wesie verletzen. Jawohl! Uns geht es aber nicht ein? Wie? Juden werden vom Mosc beichrmpft? Ja, aber es sitzen doch Juden im Ausschuß! Juden? Du meinst wielkeicht jüdrjchdenwstatich: Juden, ismeltrsche Juden, deutsche Juden, baldgetauftr Jaden, weiß ich?, das Distrkttsromitee für K ryath .rus.land aber doch keim Salden! Go t b.hüte! Im Sevljas per^Ad.esse Mor. Guttmann-, Gesenke l! Iiitell gmz er, Kaufte t-, Beamte. das Zionistische 3emralkvmi.ee Ingenieure. Dvctores. Aerzte, sogar. Nehmt Mähr^Qsstgu, Langegaste 24)* 1 Ms iß ÄlMs Me GEtzNtz Hecht in der 25. M'nut? das 3 und Plißer in der 40. Mi: «!e das 4- Goal, oh te?aß e: den Nußdorfern gelungen wäre, ein Ehrengoal zu erzielen. Pfingstsonntag hatten wir Ostmark-Wim. Pfingstmontag Hagibor-Pmg zu Gaste. Das erstere Wettspiel endete 2:2 <0:01. Makkahi zeigte ein schönes Zu'ammensptel u d prächtige EinzeNeistungen. Das ganze Wettiv er war sehr spannend. In der zwe ten Halb ekt führte Makkabi bis einig? Mmuten vor Abp if r 2:0. Endt ch gelang den Gästen durch 2 ftüöne Tore der Ausgleich. — Besonders gut Steins, der in der mchrwöchen Abwesenheit viel zu.elernt hat, aufopfernd Fischer, gut die Derieidte gung, hervorragend Jenö. Pfingstmontag errang Maksabi einen , tönen Sieg, indem er Hagibor 3:1 (1:0) schlug. Maklabi bot eine Glanz eistu.tg. J:d?r einze n« Spieler leistete sein Nestes. Platzer, de: ^a.s hervorragender Spieler wohl be annt ist. Verbot sich selbst und schoß 2 schöne Dore, daz Dritte erzielte Hcch:. Bedenk: man, st>aß Ha,.ibor bei der Eröfsr.uag unseres Sportplatzes im Vorjahre Makkabi 9:0 schlug, so ist der Montägige Erfolg besonders zu werten. — Schiedsrichter DmZer an beiden Tagen einwandfrei. — Wenn Makkabi in seinen Leistungen nicht Nachlassen wird, so wird er bald den Ruf einer der ersten Mannschaften Mährens genießen. Vom jüdischen Nationalfonds. De Liemes Nücktristt. — Der INF. als Palästinensische Gesellschaft rrgigr ert. — NF.-Kon» ferenz und -Ausste,lüng am Zronisreniongreß. Erfolge des INF. bei den OtthodHen. —■ — Neue Ausgaben von „Erez Israel"..—^ Spendenerttag im April. Durch dis von der Erekutioe von der Zio-« uiftischen Organisation und vom Direktorium! des INF. in letzter Zeit befolgte Bobenpolftik fühlte sich Herr Nehenria deDieMe, welcher kü sl ch als Mitglied der Exekutive zurückgetreten ist, veranlaßt, r.» entehr auch sein AM als Governor und Managäng Direktor d^s INF. mederMl?gen. Bis zur Neureghlnng mit jüdischen Sportvereinen austrag n lä t. und haben allseits befriedigt Besonderen Dank Vor luHer Zeit hatte Makkabi jBrünni den verdienen die auswärtigen Turner, die als Dorm ., mit dem Mosc zu spielen, und da Gäste ganz hervorragendes, mi Tu men vorspielte sich nebst dem Wettspiel eine Episode führten. T<rs Reineerttägnis bürite an 2600 ab, die sonst euf europäischeen, wenn auch inj Kronen betragen. Abends folgte eine lustige ternationalen Sportp.ätzen nicht üblich ist. > Kabareftoorstcltung bei der der h.ledte Herr Ein Mitglied des Mosc rief ein.m Spieler der Glück aus Göding, unser bewähtter Humorist Makkabimannschast irgendetwas zu, das an Herr Hayek sowie der kn Eclegenlteitsßhwänken „Saujud" anilang. Es läßt sich chwer emi bewanderte Herr Redlich ihr Bestes leisteten, teren, was dieser nochjüdi ch: oder schon —! Gm Tanzkränzchen beschloß das ^Fest. Der vielleicht bäldgetaufte Bi:d.rmann zurief, Man^ Makabileitung gebührt viel D<rnk >für ihre konnte nur eruieren und auch sehen, dag de. be unermüdliche Tätigkeit mit der sie beispiel- MokkobibZnd» -n.-r'f’fi'n ti-uS Sn;> w W r,'it gebend die Jugend vom frühesten Alter an an das Turnen gewöhnt und rastlos alles altes aufbietet um sie körperlich stark zu Machen. 'B a r d i 0 v. Amt 27. April, dem! 3. Tage des 'Ehol-hanwed-Peßach. besuchte uns. der Sekretär der „Misrachi"-Zent:ale in Deutschland, Heer Leopold Lebowitsch und gab im hiesigen Theatersaal vor einem großen Publikum einen Do tr g der das Berhällnis der verschi denen Part ien innerhalb des Judentum; zum Zionismu - u d insbesondere zum Misrachi ireff nd bele chstts und auf die für alle Teile des jädrs-chen V ffes» gleich bestehende Notwendigkeit und P lch h-mwies, am Aufbau Erez Jisraels mi zua.be t n. Herr L. Lebowitsch gab seiner frcodiSrn Gemigtuung darüber Ausdruck, daß in Bardiod, dem Ort, wo einst ferne Wem gelebt, u id wo er selbst ein gut Teil seiner Jugend ve.brachk hatte, heute ein so reges zronistischjes Leben herrsche. — Der stürmi ch applaudierte Vortrag ließ beim Publikum tiefe Wirkung zurück. P. B. Proßnitz. .Makkabi'' hat sich seti der Niederlage gegen Proftejov' emporgerstfft und weist tn der lebten Zeit schöne Erfolge auf. Unserer Ansicht nach sind diese Erfolg« aus dir Umgruppierung zurückzuMren, welche mit der ersten Mannschaft vorgenommen wurde. Weiß Hirt iich aus der Stürmerreihe in die Verteidigung Zurückgezogen und schützt mit Spielmann das Tor in aufopfemder Weife, so baß d.müeer us tüchtigen Tormanne Bracher die Arbeit erle ch tert wird. Huch alle anderen Spieler zeigen eine besondere Hingebung. Donnerstag!, h. d. Ai. spielt? Makkabi in Prerau gegen Prerov 0:0,- Svnnt'g 8. d. M. gegen Nußdorfer A. E. Wien 4:0 (0:0von ganz besonderer Erfolg. Nachdem Mattabi kn der ersten Halbzeit nich^ zuc Geltung gekommen war, obwohl die Gäste infolge des Tages zuvor stattgehablen Wettspieles' ge&en Prostejov eure gewlfse Müdigke t an den Tag legten, schoß Stemitz in der 3. M.nut: d-r2. Halbdurch die demnächst tagende GeneralveriaMm-' lung des INF. wird er dem Hauptbüro in Haag mit seinem Rate bereitstehen. Der Gerichtshof Zu Jerusalem 'hat der dortigen Derttetung des INF. vfstii lk m tgeteift. daß dieser am 21. November 1920 als E«meirmützige G.sellschaft zur Zahl L (109^ Ev. registriert worden ist. Zugleich wurde die Negistriemng in Nr. 39 der englischen und hebräischen Ausgabe des Aintshiä t s vom 15. März 1921 verlautbart. Darnach ist der iZweck der Gesellschaft — Dodenkauf in Erez Israel und den NachbaMndern — aus den» Londoner Statut übemommen. Der für den Spätsommer festgesetzte Zrot nistenkongreß wird eine große Zahl von Freunden und Mitarbeitern des INF. aus allen Ländern zufammeufäh en. Aus diesem Aniah soll zunächst eine NF.-Konseren; stattfivden, die 4 Tage vor Kongretzeröffnung beginnen wird. Nebst dem NF.-Direktori« n und Sekretären des Hauptbüros sollen Bettreter DöL Landesrommissionen und deren l itende Sickretär« sowi; Experten u'rd andere Gäste an der Konferenz teeilnehmon. Die Tagesordnung wird eing' wi ,i e Referate enthalten. Als solche sind in Ause sicht genommen ein Referat, tAelchie; die p ob tische Durchführung der von der L o.-.d ner 3a:« reskonferenz beschlossenen Thesen u rkovenl' I fit des INF. behandelt «ch die plan mäßige Verbindung der Palästigaarbeil ml heit landsminnschafti. Int ressenten erzittt. ferne! eM Referat betreffend ein Organisationsi.a nt. d-s INF., welches in Ausbau der 0 sie.Uten Bestimmungen das zweckmäßige Zusam«. nm'.rten aller NF-Stellen regelt. Ferner ist für den Kontzröß eine NF.-Ausstellungj geplant, wie sie schon seitreche t in Hamburg, Basel und Wien veranstaltet wurde. Sie wft die Entwicklung der NF.-Arbeit ip den abgelaufenen 20 Jahren zur Darstellung bringen u. zw. einerseits die Propaganda und SamMeltätigtert in aller Welt und ayder.efs das Wirken des INF. in Erez Israel selbst. Eine besondere Ansiehung bü.f:e die Aues.elkung diesmal dadurch gewinnen, daß sie außer dem Goldenen Buch, v:m Memobuch. Palästinabildern, Landkarten. TiagräMiUen üsw. m erstenmal Herzls Arbeitszimmer der jüdischen Oeffentlichkeic 'u änast l! macht. Das Hauptbüro deabs chtigt weiters, nebst semem Beittag zum Gesamtbericht der Z oni- Uschen Organisafton an dem Kongreß n >ter dem Titel „20 Jahre IM." 4 Slu..aten, der Zeitschrift „Ere; Israel" und zwar: tn hebräischer, jiddi ch r, englischer und französischer Sprach: herauszugeben: Tie französr'chs Nummer ist bereits in Truck: sie ist reich .llustnett und enthält wettovUe Bcfträge von An- NfA (^hrri» WettiiA t.. .

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