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Jüdisches Volksblatt · 1921-04-19 · 29 (19.4.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
29 (19.4.1921)
Date
1921-04-19
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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«fcto >,;;' M* i,,? h K LNrA'Stz . «wbnri >1 h * 5 .:” l idisch'n N.;E^ w?r^n 'ollten d»?Lk!ni jfa_ L"?'« SÄmeich. -SSpftfä ^n9ÖW uf»., fÄf01 > ® - aßre?e1' Eche eins f a«', Wiener llmversitat nach sich Regierung erklärt, fa$ dazu genö. rie Rolkeieller-Stislung hat frhtSt 50 Millionen Kram lun9 gesxendct, daß durch Angelder für AuMnder wu l'" der gleiche Nekrag aufac» 't;n Berfügunk! imjm n wandten sich an den dark weisenden Wener £kr» fajM mit ba Witte, Sei der zu internieren. Tr Che« mit der Leitung der tWekrbinbunß geichl und die ' i, daß die an die öslemi- "ß Zis. 2^ chenstau ,JüKfchcL Mirsvi». i9. Av:ü ..£m s t'ulung grfill: har, zu« kach /einer rtnkuufr in im Ar. in $* üt d.r Pir-nknuifchm irafi" für dir notleitenickcht in EuwvSH stvize'amln und Lei-; Herrn BräO bezt- Mir auf die mit d« nlogenei: Terhandlm';e skr die MegieuiabMten. Ter Siv viiMt-ilLlegraw» it >'ei, in welchem, iv mjcS gemachten Zu» ’ten Bedingungen zn- Regierung habe daher die tlollegiengeldezu «duneren. Tce ä. da!; er sein-zm id unter dem Zmirge inen der unmäßige» WB. Krem eigenste:: Interesse St.klllng za nehmet Bibel zu hat, ha e« fein könnte, daß hie 'rnt'n.fe bei Deutschland lernen kann wie man ar-s- M aische Ar^a'ter oeriklavr Zxgoflawk«. i^rnc Ne de des bosnischen Metropoliten an die Juden ven Sarajevo. Aus Sarajevo wird dcrchtst: Am 26. /Februar d. I. fand in der nenen serbi'ch- »rthol-cren Kirche zu .Sarajevo die fcierknle Inthronisation des bosnischen Metropoirten Herrn 'Tclot iimonic statt. Unsere ftpl,a:d:iche Gmueiitte welche d:>rh die Einladung des Dberrabüiner; Dr. Leva zu dem unr Abend im jugosiawischen .tt.lub zu Ehren des neuen Metropoliten stattsndendsn Banketts seitens des kirchlich-eparchischen Kollegiums geehrt worden, war, sendete ihre Vertreter zu der kirchlichen F:ier und die Abordnung begehend aus d:m OberrabLiner Dr. Leon. Herrn Albert Abinnn. X)X-,. begab Wohnung des neuen Metrpp:lt:n. Obrrraobiner Dr. Leon übewrachte dft Glückwünsche der von ihm vertretenen .Gcmemde.. Der Metropolit, umgeben von seinem Priestefkollegium und m ch reren V or sic hern;.C‘ Zivilbechürde erwiderte tiefe Begrüchung mit einer Ansprache, als Vrieiter sich verdanken, die auch uns das foftw BuS V* wie ihnen. Dks Brb-k h/t das Andenken ' jener großen musterhaften Charaktere verewigt, wie Aoxoyam, Moses und anderer, und selbst unser Erlöser ist em Sohn dieses Volkes gewesen. Wer die Wecke Josephus Flavkus kennt, der w'rd misten, wie dieses Volk mit seinem hrsoieN sen Heroismus im Kampfe gegen die römi ch' Gewalttätigkeit die ganze Welt in Daunen versetzt hat. 'Zu Tau enden fiel.« die 2udcn an den Mauern Ierusal'M) und bis Z' M letzten Augenblick verteidigten sie laafer ihc Boterland. ihre Frerh.cht und die S'i 'ot'imer ihres Glaubens. Und ncch vist.- anee.e Tugenden schmücken dieses Volk, die d>e ganze Kulrurmelt anerkmnt. Indem ich h'-er den indischen Oberrabbiner Herrn-'Doktor werden. Im Falle von Meinungsversck/e denheiten steh; die Lm ch ibung dem Waao Leumk zu. In der Hauptsache wurde die Zustimmung des Oberkamms er. für dic/e Ordnung erreicht: die einzelnm Formaiitären sollen vom Waad Leumi genreiir am mit Vom Wuchergerichte. In den letzten 14 Tagen, d. i. vom 15, bis 31. März 1921 sank die ZahL ver Verhandlungen in Wuchersachen, was namentlich für den Sprengel des Bezirksgerichtes in Dttstek gilt, so daß es den Anschein har, als , M„to und des Selretärv A Leni. sich nach der lirchstchen F'ier in die ng " Le ihru wünsche ich ihm vom gander Ausübung seines erhaben besten Erfolg und erber Arbeir für den Fort- Glück un'erer lieben Hemmt alle liniere Kräfte in Liebe und Eintracht zu vereinigen. Der Herr Wen'ab.i'e' Doktor 'cvn begrüße, zeu Herzen in benen Berufes suche ihn. bei schritt und bu* in der er betonte, duß er auch mit dem M.en Testa ment befaß habe und mstle, wckb kostbarer emj lebe hoch!" Oberrabbiner Dr. Levy dankte dem Metropoliten für seine Worte. An der Spitze der Juden, die von früher her die Persönlichkeit des Bi chofs Peter Zimomc rennen, begrüße er den neuen bosnischen Metropoliten, welcher als Priester urid treuer Arbeiter auf dem Gebiete der Kultur, aber auch als ein wahrer Prediger der allgemeinen Lieoc und E ntracht zwischen den Bökdem Gerichtssettetär auegearbeitet werden, ob der Sinn für ein vernünftiges Wirtschaft, ein'eft i liches Zusammenleben wiederkehren würde. Waao s Im Sprengel der Staatsanwaltschaft M.« Behörde der jndi-^Ostran wurden in diesem Zeiträume wegen bezeichnen. Für die! Verze'ens des Kettenhandels 3 Personen rer» dgr' Iudenhst; sol-!ürteitt und zwar zu 1 Woche bis 6 Monaten des Waad Leumi, strengen Arrestes und zu einer Geldstrafe von Um einen engeren Konf 10.000 Kr., sowie zum Verluste des Wah»- Negierung und dem Waao rechtes und der Wählbarkeit. Johanna Kwntok in Marienberg wegen Kettenl^ndets mit Kartoffeln und Petroleum. Stephan Grzi» waez in Witkowitz mit Zigaretten und Michael Kleczka mit Hafer. — Wegen Uebettretung der Preistreiberei wurden 2 Personen Agnes Koei aus .Hoschtialkowitz und Marie Novak aus Alt-Biela, verurteilt, die 1 Liter Milch zu 4 Kc. 60 Heller bis 5 Kc. verkauften. kern zp, Beisvie' Schatz für die Menschheit in der heiligen Bibel geborgen sei. „Auch mir" — sagte er — „hatten die zehn Gebote Gottes, wie Sie. Ich kenne wohl Ihre Glaubrnsgenos en nnd weiß aus Erfahrung, daß De dm geraden Weg gehen, welchen Ihnen die Bichel vorschreibt. Möge Euch d r U.lmächitige Kvatt und Widerstandsfähigkeit verkttben, um auch fernerhin auf diesen Wegen beharren zu können. Bielen Dank für Ihr Erscheinen'" Im Verlaus des Bankettrichtete der Metrrwostt Zinrsmc n, a. folgende Worte an die Versammelten: ,,Gestatten Sie mein: Herren, aast sch noch einmal das Wort ergreife. -da ich den Vertreter unserer jüdischen Mitbürger und Freunde, Herrn Dol-s um seinen Posten'als tor Levy begrüßen möchte. Es freut tKiclj ftimt anzutreten, sehr, daß mich die Juden durch ihren er-j; Wner Fe sten Seelsorger beglückwün/cheu la'-ien. In-! ü n "rennnn dem ich dem Herrn Dr. Leon für seinen i heutigen .Besuch in Begleitung der jüdischen ohne Unterschied der - Konfest'ion <üs dienen kann. Er sei überzeug-, daß die Lvorte des Metropoliten, getragen von großer und wahrer Liebe, ent prungm aus dem Aren und Neuen Testament, einen liefen Eindruck Sei alten Juden üben werden. Zrez Israel. PÄttifchLS. Der neue Oberrichrcr. I. P. Z. — Am 7. März ist Sir Tyonicii Haycraft in Jerusalem eingetrossen, Oberrichter von Palä- Abordnung in meine Wohnung sowie ^auch für sein fetzstaes Erscheinen zu dieser Feier herzlich danke, ersuche ich ihn, diesen :nernen Dank allen seinen Gemeindemitglieoem! Mitteilen Zu wollen. Die AufmerksaM.erl und; w. des Waad i e u m i. m 2. Mach haben die Pr>rsidiaftnit-- ßüeber des Waad Leumi, ■ Dellin, Thon und Ben-Äwi, bei Samuel vorgespro-chen um Wn die Bestt G-se der letzten'Sitzung ----- Waad Leumr stezw. der jüdischen We. nen mitzuteilen die besagen, daß die Achtung, die mir dir Juden darbracht::i.; st-adiräte <Waad ^earim) und die Vor-- freut -mich um so mehr, als ich brew .-'iwi Mnde der Kolonken — solange kein neues!ion kenne und schätze. Diesem Lkvl- V/Al -sr j 'i-esetz für die Gemeinden, vom Waad Menschheit den Glaub:n an Gor. ge-l Leumi oder der Delegierteuversammms'.g geben. Diesem Volke haben - wir den Mono-! herauskommt als beorDnäch'.igte Leiter IWsmüs, dis zehn Gebote Gottes uns die »der detr. jüdischen Gemeinden anerkannt! Scmuel versprach, den Lettern denen Negierungsdepartements den Leumi als lvmpetente schen Gemeinschaft zu inneren Angelegenheiten len die Entscheidungen matz^rbeud sein, takk zwischen der Leumi heizustellen, wurden regelmäßig., Empfänge beim OberkoMmisär festge e:-t, die nötigenfalls allwöchentlich stattjinden sollen. Das Jerusalemer Stadtbudget. 2. P. Z. — Auf der letzten Sitzung des Jerufclemer Stadtrates wurde das mit dem 1. April beginnende neue Finan-jahr festgcsetzt, wobei das Budg't auf 50.600 Pfund gegen 37.000 Pfund im vorigen Jahre erhöht wurde. Die Ei -r'ehung der Stadtsteuern wurde von der N.gierung übernommen. Die Gemeinde gedenkt zahlreiche neue Arbeiten zu übern/hmen, zu welchem Zwecke ein Ergänzung:budget eingebracht werden wird, und zwar für EleMtfizrening, Wafierzrr-e'tung und Dm ßenerweiterung. Dieses Ergänzungsbudgel soll nicht in Mgaben. sondern in einer von der Regftrnng zu gewährenden Anlei'bs seine Deckung ftnden. Wirtschaftliches. Palästinensischer Ge^reideüberfluß im kommenden Erntejahr! Nach „Palestine Wcefty" werden die Ileberftüfse für den Erpott in Palästma. fal s! kein Unwetter dazwischen kommt, für das Jahr. 1921 auf 800.0W Nteterzent^er Getreide und 100.000 Meterzentner Hülfrnfcüchte geschätzt. Für ein Land von 40.020 Quadrattttometer Fläche ergeben diese Ziffern einen außerordentlichen Brotceichtnm. (I. K Tausend Kilometer Eisenbahnlänge erreicht Dre palästinensischen Eisenbahs!en haben jetzt eine Länge von rund 1020, Kilometer erreicht, was für das lieine Hand eine recht beträchtl. Läng: bedeutet. Sie bestehen aus folgenden Strecken: Karttara-Haifa, Rofä-Berscheba, Lassa-Jcru alem, Haifa-Akka. Laifa-El Hamme, Asuleh Tulkaram, M:dussich-Nabsus <Sichem). Der Jeruiä emer Bahnhof ist dreimal so groß wie vor dem Kriege: es wird elektrische Bel.uchmng eirgrfüh.t. 'Die Brucken aus der Jerusa eurer Stücke werdcn tragfähiger gemacht, um schwereren Lvkomotiren den Verkehr zu ermöglichen. (Zst K.) ss Au» den Gemeinden MLHr.-Stzrmr. Die regrimäßigen Vorträge im Verein^lhav a t h - DH o r a werden wieder jeden Samstag von 3 bis 4 Uhr nachm, abgehallen, und zwar trägt Herr Rabbiner Tr. Spira Schulchan-Aruch vor. Gäste willkommen » - Die Bibliothelstunden in der jüdischen Zentralbibliothek finden nicht mehr Dienstag, sondern jeden Montag, von J/gö bis Vs? Uhr abends im Beth-Hamidrasch-Zimmer der Jüd. Volksschule statt. Aus der Theaterkanzlei. Dienstag, den 19. April findet die Wiederholunz des Opereuenschlagers ,Das Hollandweibcki e n", Musik von Emmerich Kalomn rn Folge 9 fl' fc statt. Mittwoch, den 20. April, ’l Uhr abend» e-fte. Wiederholung der qrcchcn Oper .Tristan uip Isolde" von Richard Wcwner in FolD« 4 brwl«. Donnerstag, den 21. April geht die Sckkag-'rovrrette .Das Hollandweibchen"^ zum U!. Male in Szene. (Folge 3 grün.) Es wird arrSdrücklich darauf ausmerkam genmcht, da>; Mtttw-^h d.r A lfsührung der Oper .Tristan und Isolde^ in Folge 4 braun und Donnerstag die Aufführung der Operette .Das Hollandweibchenin Folge s grü» statftndet. Frsitag, den 22. April »T v S c a*, Op-r Von Puccini in Folge ü blau. Samstag, den 23. Apnl Erstaufführung des Lust, spiels »Der blinde Schußvon Max Kesl i» Folge 1 rot. Oderberg. Unsere Gemeinde beging am 10. b. einen echt indischen Freudenkag, indem sie das vom Herrn Hermann Langer und besten Gemahlm gestiftete Sefer Torah festlich einweihte. Die Nolle wurde in der Dolmmrg deS Spenders nach einem Vortrage des Herrn Rab-. biner Dr. N. Ferber aus Mährisch-Ostrau zU Ende geschrieben, mit den von großmütigen Le» FZAMetov. Rachd-nMcher Faß. Lon Arnold Zwe tgtt) *1 Dreier Artikel erscheint in der Beruncr jüdischen RunLschau". Seine Darlegungen get- .n fit die Zionisten IN der Tsck>cchosllSwakei ebenso wre für die in Deutschland. „Der Jude" wird sein Erlchemen erstellen, wenn mckit -- — llnd wenn s-chon, mokiert srch der Zionist. Was ist das überhaupt, der „Jude'-, äußert die Zionistengattin, fütcer: den neuen Romanschmöker weiterhin angelegentlichst. Und das blanwsiße Zionisteniind dentt he tie — ba die Bubermode vorüber ist — Sn Deutschland vielleicht an Aktivismus, in Wien bestimmt an irgendwas ebenso Ephemeres, und freut sich, daß es in -deutscher Spräche ein schwerfällig-absttaktes und feierlich stelzendes Derkalkungsblatt weniger gibt, des'en bourgeoiser „Soziallsmus" zum Lachen oder Heulen unpraktikabei ist. (Denn „Sozialist" tragt man doch noch, nicht wahr?) Und %>et Jntelli-Genr bei herttigen Handfchuhpreisen. kann sich eine Zeitschristenlektüre keichtlich versagen, die ihm von Magie. Dk u> tismus und Wina doch nichts beibringt. Der Partermenfch aber hat mit Gründung neuer Föderationen, Gruppen, Spaltungen und Programme!', soviel zir tun, daß ec gerade noch Zeit nndet. Brunners Mammuthbrofcä&iS andächtig auswendig zu lernen — «mer neuen Ideologie wegen. Hört zu. .stier ist eine Zeitschrift, deren Fehler uns nicht verborgen find — (ober eine Feftschrrft zugleich, die von keiner beutich Ledruckten irgend überttnfsen wird Stceng, Mrdacht, sachLH und voll Leiden'chast des Kerstrs. ganz rein in der Gesinnung, manch- «»?' «o «vttiä■ fekrß(B«c .als . aut 4vür« aber feierlich aus Verantwortung, ernstaus der wahrhaft furchtbaren Lebenslage unserer Sache, streng, weil die Dermantschung der Ideen und Wirklichkeiten einen zur Raserei treibenden Grad erreicht hat in dieser Zeit: eine Zeitschrift, deren Arbeit nicht zur-Selbstdarsiellung schreibender Juden, sondern zur Vertiefung jüdischer Ideen, zur Darstellung jüdischer Wirklichkeiten, zur Rettung einiger weniger Wahrheiien im jüdischen Dasein ge^ leistet wird; eine Zettschrift, deren Zionismus euch allen erst das Recht »gibt, euren Zionisums der Mindestforderungen haben zu dürfen: eine Zettschntt endlich, in der für diese Generation ausbeWah-n wird, was Zionismus überhaupt bedeutete: nämlich nlchr Atassenkolonisation. sondern Llufban des lüdifchen Menschen. akehrt mich, lehrt uns das rechte Leben zioniMcher, jüdischer Realität nicht: vermutlich ist sie uns, die wir hie «kaum erttagen, heftiger eingestemz»el1 als euch allen. Wir wissen, daß um der Rettung des Judentums willen Palästina mit Juden wahllos besiedelt werden muß. Aber nennt euch ja nicht Ziorftsten. wenn ihr .meint, dies sei Zionismus. Dies ist das über Zion ausgebreitete Golus. Dies ist die Erledigung unserer Lebensmöglibkeit durch die Qual der augeäblicklichen Notwendigkeit. Dies ist die Widerlegung des Zionismus; wenn nicht ohne Unterbrechung eine Stimme da ist zu rufen: Zionismus ist die ladiiä'e und menschliche Erneuerung des Juden durch das nach' jüdischen Jmpul-en von innen her anfgebaute Leben jüdischer Memchen. , Diele Stimm:, ist der „Jude" - war «r, wenn ihr es nicht ändert. Der Beschluß ßur Aufgabe eines in der Lust hängenden und ideatistilchen Unternehmens ist beinahe gefaz,i; täaa Ml UÄ bii Vettiniauna der Hexgus-, lgebenden auf. Und was dann kommt: das« „Der Jude" geht ein, an eurer Elechst «werden nicht wir spüren, die ihn schrieben,! gülligkeit. Er geht ein, weil ein Jnseiouchi sondern eure Kinder und ihr — mir ihr.! heute 4 Marl kostet und einst eine Halle; Glaubt ihr, wir schrieben ihn zVergnügen?! geht ein, west das österreichische, das pol ich», Haltet ihr uns für so kindtth, »nch. hl ftü j das russische Geld heute — aber das w.tzD ren. mie_tief unb_ weit die Leere $,«, b:e ihr ja — so wenig wert.ist» daß tfe .Lei« jener Länder ihn nicht wie während des Krieges bezahlen können. Ihr könnt es, 0»AV»ti( (»♦» irw^k *1«« . M*.n \£ unsere Worte fallen? Bildet ihr euch ein, wir wüßten mit unserer Zeit nichts Belferes amufmigen? Glaubt ihr dem; — aber ihr tut das nicht — jeder von »:ns k^-be nicht auch seine persönliche Aufgabe, die ihm das deutsche Zionisten.. und ihr solltet, ich.- mühL ibr werdet diese Zeitschrift hatten, wenn ihr einen Funken Pstichigefühl vor ixim - - - - - -«/■- - ~ - -«" vvim U““*''11- Herz versengt, wenn er von ihr ftch abwenj jüdischen Geiste habt. Die Jahrgänge d.s den muß? Aber so denkt doch m r efne.t i..3uben" in eurem Bücherschrank voral eir Augenblick nach, und ihr erkennt, daß Bu. er i nicht, sie werden stets neuer, denn nur k ar« und wir anderen, jeder einzelne von uns.Hftricht im Verlauf der Jahre das Gntt gr keine eigenste Sendung zu vol.stehrn nur laus ihnen, und selbst das dann Uuaukt't aufschiebt um der Sache willen, des Vo!-jwird euch die Zell der fürcktt-rlich cha^K fe kes willen, der Idee uno eirrettvillen,! unseres Lebens Ire'-' aufbewahren. 5H: we.- Unter den Abonnenten des „Juden" bet diese Hefte aufschlagen können wann m.Mer seinen Lesern kennne ich viele Nicht- 'br wollt, nt schiaslosen Nächten. — falls und seinen Lesern kennne ich viele Glicht Zionisten und mehrere Mchtjuden; Männer und Frauen, deren Lebensführung keine weg: leichter ermöglicht wird als die eure, fce.ea Arbeits- und Neigungskreis ebenso wie der eure weit außerhalb unserer Sache zentriert eure Tage denn wirklich so ausgtts'lt ein sollten Zwischen Brotarbeit und sensattoneller Erholung — auf dem Krankenbett, während langer Fahrt und an Regentagen e r.r Serien. Und immer wird der lebendige Geist und die wen auEenjaio unserer caa>e 3enrnerx i ucl ieucauiye u'exji uno oie ist. Aber sie wissen, was diese Zeitschstst Eingabe an unsere rettende Idee e:ch eien o bedeutet: daß in ihr das repräsentaftos ftzorgelegt werden wie das Abbi.d der gan.eu Antlitz des Judentumzu sehen ist. wie es! iüdischen Wirklichleit. Es bedarf nur zwrinkchttradittonellen Juden allein erscheinen tausend Abonnenten, um ein Werk zu hakvr-r-- r!- "-r "" ■ ten, das, entgleitet, es unseren Händen, für kann. Und darum lesen sie diese Monatr schrift, diese geistige, ununterhaltende, idrclie und spröde Folge von Aufsätzen und Belrach tungen. Sie und die Geistige!: der ostsüdischen Jugend zogen daraus den Beweis, wie wesentlich quellend und instin tfait rich i > 'im Westjudentum jüdisch. Menschlich, geistig gedacht wird: wie fest in einem Strudel von Zeit. Verfall und Neubildung das Beüarrende sich halben kann,, wenn es von strenger Ueberzeugtherl gehalten wird, das »im-..-,-.. —. ~w. *,v,U3av tuende Eme anszusrrechen. die Idee der bejährlich 72. halbjährlich 3S. LL dmgüngslojcn EMUMM 1 die Schmach eurer seeii'ch.m ^Versassu«ir.^ snmptomatisch sein wird. Abonniert den „Juden"! Rettet e't*r- Zeitschrift — ihr werdet damit wert mchtz. als nur eine Zettschrift gerettet haben. Die Monatsschrift „Der Jude" er-_ im Jüdischen Verlag. Berlin NW 7. Tat thecustraße 35. Der Bezugspreis bsirä -'Hst

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