Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 29 (19.4.1921)
- Date
- 1921-04-19
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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I de» und »netalle Ml,ä[u°S,e4?c£ffJ'on«iWi ~ ®wn3flage jj rag axjr ****" Lö§I »‘“eg; * ndän f, sfjg Zwecke nzadrn. d9,„« üi'e e , B«w«wnnalii* Hsüptsfr. 34. fei, 7^' &«ra»5ä. Tel. 37/ 3, ' ^eme Vertreter) als Überall. t -eiö«. , . m son_ „ .. ■ M- . .• > U— , mit lieS«* ' *. G- . g.. .. m- . «tft Hefe» >S.. , m.~. q Versetzung mi 5.. » luitrationen v. MMKZ ... , zc.- ■it JnthMNM ahr de» Juden . . - - M- Mes in 20 großen . . . . MN— ohr m~!e«tsch-hebrä'-sch u. iki», geb. . . . , w.~ MMwöitekbuch. •U — c. in 6 Bänden. stmilederbäÄen. Buken. t int, «eile »»d gedrnnchie! jsbuchhand'.uns ..Haivri" Hß-OSTRAU. Chellitkygasse7 II »11 m Elektromotoren. Tons- .tfttafeln. Ventilatoren. Eieonr. und BedarissrM.!,W.WW^l IÖNUMENTE IN WUIKAN I nsre»u, hm»»*1'; Wb* um 1 SinzM immer 1 K. Mva!'!ou uni ^imtfct^totton: ASIS-tsK-Ottran. Uanaeaasie 84. Ra» ^s»rivte auL mit RLckvart'' «erde,!, nur ormc GewÄi ertgc^ tromnTCti and oufbemaß^ (Sin* Bcrvklichrur>s aut Rücksendung usttb nicht merjanitt Evreck» stunden be Redaktion täglich reu U biS 8 Uh, vormittags. Ctßentu» üt.4 ^iübitchrn Cer« lagcL» reg Senm. d. H in MähriiL-Okiron 'Herausgeber und verantwortlicher Redakteur Dr. Hugo Herrmann tu MSdr^OÜrau. Z. Jahr. f u u iipnncment r.-.ift. L ’ - 1 .:)£ KW ■ Dienstsg, 19. IV. 1921. ^olksblatt Dar .^Äditche BolkSblatt" ist krl« Lokalblatt londern al» nettt'rtff baue beruf er - '•-» ualen. fisltattälei! rn — niJiiitf. ttchen :'Wten’f’cr d' mutzten Iubeiischai! lm ' »»i. rfchechvürrvukiichen Stouit uu. ,a Gal"- *it-n :.u dienen — Inserate kost' 30 h für die'- «fach gespöttene Mk>- meterneile. Anträae für I-- i\ i.ute übernehmen außer der Rdministrotion alle größere» Sn* noi<> euere rdittonen (Erscheint ie» öcu Dteuviao und Ireitog. 11. Niffa» 5S81. azs3xsr:Z2:’:r--ixsatsaB Heren Sajesiii. t e K eren Registrierung des Aajessod. MssiMle Mitt.rlung.' 23. März d. I. ist der Keren als Gesellschaft, dis den Namen l..Erez IsraellPalesjine) Faun da ran Fu b ( .Shiülcb" führt. in Laudon registriert worden. Am Hajossod btz mtf ff« Äo* Rc-iol>i.iones< on . ,sivrderuna y-'.x ■•es Inhalts i-ct g mata bend, daß Damit ist die in Punkt 1 reit Hajesiod bozüglichen Äahreslonseren.; ausgestelltc RuLsubrunc, gelangt.* i Für die Feil Heilung .Statuten war die Erwäg» es sich zur 'Zeit r>ar allem darum handelte, für die Organisation, die Saunneltftigreft snnd die erste. Bermenpung von G.ldcrn des i Keren Hojeisod eine leg a lc K ö r u er ftchaft Zu laben. ohne daß der künftigen Entwicklung des Keren Hajestod vorgegrifsen werden wüte. Es ftt oarum nur ern Nahtuen geschaffen worden für den Ausgaben« kreis des Keren Hajeffod. wie _«r sich nach den Resolutionen der Jahreskonferenz ergr.t. Als generelle" Aufgabe ist in Artikel 3a bezeichnet: „M!c solche Handlungen nanu-- nehmen, die notwendig oder förderlich erscheine «c für den Zweck der Ail-ftichrnng der Dellaratwn der britischen Regierung, sa!..- ' gemein bekannt als „Baljonr Declarattsn") im. Hinblick auf die Begründung eines 2übi" schen . nationaleii Heimes in Ere; Israel. Die darauf folgeugeu Besiimmnugeu .»es Ahemorandumr rählen dann die sich au> no-m .Hauptobseit c-'geörnden verschiedenen Einzelaufaaben des Keren Haies'od in ,t d ander halb von Crcz Iftacl auf. . Die Konchitutwu der Ge'e'lschtkt vt gleich falls nur den dringeirdsten äugen bl i.k lichen Bedürfnksseit angevaht worden. Ex dw kMS INNYS^ erwie». sick-. als das beste Mittel. ,für .Zeit, bis der Keren Hajeswd aus den nisftschcn in weitere jüdische Kreise eingedrun" gen und eine Orgainiierung der Beitrag -• leiftenden »rtzglich sein wird das Recht .der BeMlung des Direitoriuuwder Eretirtivr der Zionistischsn O rganiiaiitn anzuv.rt. auru. Das erste Direktorium bestebl ans den Herren Joseph Eowen, Dr. Bcrtchyld Femuft. Vladimir Jadorinsfti. Isaak Nalditsch und Hille! Ilatopolskn, zu denen m den letzten Tagen Vrof. Herrnann Pick. Mbgticd der sIentralc des „MÄachi". hinzukam. Ber- Handlungen mit der Föderation Pools Zion wegen Entsendung eines Vertreters in das Direftorimn und noch nickt abgeschlossen. Die Gesellschaft wird grb ldet von den durch, das Direktorium anfurnehinenden Mitglied r.-. die eine jährliche Generalversammlung zur Entgegennahme der Bilanz und des Brrich.s des Direkkoriuttts und des Auditors ab Halten. Zu den Berechtigungen des Direktoriun'.s gehört ü. a. dw Ausgabe von hmsbringenden Zertifikachn. Wie gesägt, fit die jetzt registrierte GeseTschatt nur als eine provisorische legale Form für den Keren Hajesiod anzu|Lhen. Eine Reihe von wichtigen Ernzelftagen harren noch der Lösung. Es hl darum veschkoft sen worden., die fetzige Gesellschaft in naher Zeit durch eine andere definitive tzu erwchsn. die den vielgestalligen Bedürfnissen der Keren Hojessod vollkonnnen Rechnung tragen wird. H. a. soll angestrebt werden, dieser zweiten Gesellschaft schon durch ihren ä'ichoren Charakter eine besondere Geltung;u geben. Das ist bereits in Artikel 3a des Memmandnins der jetzt regülriertcu Eetelb ick oft vargcheben. welche als einen iyrsr Z-wecke angibt: .Zu sichern die Bildung von Gesellschaften unter dem Companys Art von 1908/17 oder auf Ämnd eines Renas Charter oder gegründet einen Act >of Parlvrment ntrt allen ftd-er irgendwelchen Zwecken der vorstehenden Gesellschaft unv> il-re Kar.Ualien an eine solche Gesellschaft! tu ntzertraaen oder in ihr zu investieren." -Im besonderen aber wir.- --kg.^ jt.asu.ia-'. rnck-- Löftmg .zu finden lern für A' 1-r.Mnft 7 der IükrcstonsereNi gelroftenen Besr'm-- »nuugen. dasi die Inhaber von 'Zeriisiüften an tzer Venvaitung de? Fonds feilnehuen zFoktt>'lMig ai>f -Jeite %) i, » Vor dem ZlonMM'Ksmrch. Die Exekutive der Zionistischen Organisation in London versendet folgendes, vom 0. April datiertes Rundschreiben: An die Zionistischen Landes-* und Sonderverbände. Sehr geehrte Herren Gesinnungsgenossen! Wir lenken wiederholt Jbre Ausmerb lamkeit darauf, daß es unbedingt no:wendig ist, die Schekelaktion mit höchster Beschleunigung durchzuführen und alle eingehenft'.m Schekel sofort au uns -zu überweisen. Gleichzeitig an die Ueberweisung au die Jüdische Kolonial-Bank oder durch Scheck wollen Sie stets einen besonderen Brief an das ^Zionist Central Office, London, Orgamsations-- Departcment richten, worin Sie von der Höhe und der Art der Ueberweisimg der Schekelgelber Mitteilung machen. Wir wiederholen Ihnen, daß alle Schekelgelder bis zun: L Juni d. I. abgelieirrt werden müssen, da wir gemäß Beschluß der Iahreskonfereuz erst nach Eingang "sämtlicher Schekelgclder feststellen können, wieviele Mandate aus seden Lande?-- und Sonderverband entsatleu. Wir-tverden die Verteilung der?R a udate a nf ißrrln d der bi s zum I. Iuiri üb erwiesene u Schekelgelber vornehme u. Wir erklären auf dgo bcstimuiwste, daß wir uns ans keinerlei Zusagen wegen späterer ftebcrweisnug von Schekelgeldern^ und aus keinerlei Garantien einzelner Versionen, oder Verbände eiulassen tonnen. CS iväre auch eine schnorre Ungerechtigkeit gegenüber buijenigen Verbänden, die ihre Schchel vönkbich und vollständig ai'führeü, wenn wir anderen Verbänden, die. ihrer Vsiicht iticfet nachkmntrtett, dennoch Mandate zu gestehen wollten. Der für den Schekel geforderte Betrag .ist in allen Ländern je nach der dortigen Valuta so niedrig gehalten, daß jeder Zionist den Schekel bezahlen kann. Wir werden als? irach den Grundsätzen strengster Ordnung, Vünittichkeit und Gerechtigkeit verfahren und keinen Verbänden auch nur ein Mandat mehr zugesteheu, als durch die tatsächlich an uns abgelieferten Schekel gerechifertigt ist. Wir ersuchen Sie, vouc Vorstehenden allen Ihren Gruppen und Vereinen unverzüglich Mittest lung zu machen und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß diese Bestimmungen an sichtbarer Stelle in den zionistischen Zeitungen Ihres Landes oder Verbandes sogleich veröffentlicht werden. Schekelpreis. Wir machen die Landes¬ und Sonderverbände. nochmals darauf aufinerksam, daß der Preis des Schekels in jedenr Lande ein einheiimscher sein muß und daß der Schekel von niemanden ^zu einen: von dein übereingekoutmeuen Preise abweichendem Betrags verkauft werden darf. Um jedes Mißverständnis von vornherein zu vermeiden, wird hier, auf das entschiedenste erklärt, daß Schekalirn, die in. ein und demselben Lande zn einem geringeren als den festgefetzten Preis verkauft werden, bei der Regelung der Dclegiertenanzahl zum Kongreß nicht znr Mitrechnung gelazrgen werden. Wir machen ferner darauf aufmerksam, daß Ermöglichung der regelrechten Kontrolle über die ganze Anzahl der gesammelten Lchekel die Landes- und Soyderverbände, sowie sämtliche zionistische Stellen, die SchekeMvcks zur Verbreitung erhielten, dringend ersucht werden, die dll'schnitte der verkauften Schekelblocks an das Zionist Central'Ossice, London, unbedingt zu retournieren. Mit vorzüglicher Hochachtung und Ziongruß . ' Die Exekutive der Zionist. Organisation. Organisation Deparcenrenk gez. L i ch t h e i m. Shvrchüls Reden. Die „Jüdische Ruvdschml" gibt nächste.- heuü auf Grund des Berichtes im „Daily Telegraoh" (Reuter) einen Auszug aus der« wörtlichen De/r der Reden, die Churchill in Jerusalem in Beantwprtpug per. Ansprache j der jüdischen und arabischen Delegation gehast ' ten bat. Churchill sagte: ,Lch bin überzeugt, daß die zionistische Bewegung der ganzen Welt Gutes und den Arabern dieses Landes Heil und Fortschritt bringen wird. Ich werde meftr' Möglichstes tun, um meinevt Freund Sir Herbert Samuel bei der Turchftihrung der von der britischen Regierung vorgezeichneten Politik behilflich zu sein. Ich darf "Ihnen nicht verhehlen, daß bei den Moslems eine, große Furcht besteht, daß sie ihrer Länder beraubt und durch die gegenwärtige Minorität verdrängt werden. Der Zionismus selbst ivird in dem Maße gedeihen, als er sich dem ganzen Lande nützlich erweist. Die Araber haben ihre Bestünnng über^ den bolschewistischen Charakter mancher der jüdischeu Immigranten ansgedrückt. Was^ wir auch hiervon'halten mögen, in es ihre Pflicht, diese Befürchtungen durch ein kluges und freundliches Verhalten zu ividerlegeir und Frieden zwischen allen Teilen der Bevölkerung auznstl'cben. Ich fürckste. daß meine der muselmännischen Delegation abgegebene Erllärung diese nicht befriedigt hat. .Sie glauben nun, das; ich Ihnen eine befriedigende Erllärung geben rverde: »reine Pflicht aber ist e?. beide j Gruppen zn beruhigen und zu ermutigen. Sie müssen Ihr Möglichstes tun, der zionistischen Bewegung eine gute BewährnngSgelegenheit zu geben. Wir bedürfen Ihrer Zlnterstützuug. und zwar nicht nur, .Ihres Enthusiasmus, sondern auch Ilner Zurücllialtitng. Die Pioniere Ihrer Arbeit müssen anserwählte, der Ausgabe nstirdige Männer sein. ■ Sie müssen Gwdnld und Vorsicht , walten lassen und alle Beftirch.tnngen be'ch^ich'igen. Iw bolle zu^ersichtlicki. düst Ihre Sache gelingen nürd. Sie haben meine wärmsten Sympathitzn. Die beste Ehauce. für das Gelingen Ihrer Sache ist die Ernennung Sir Herbert Sanniels znm Oberkommissar. Er ist durchdrungen von beit starken Prinzipien einer liberalen und unvarteiischen Gerechtigkeit und Liebe zu dem Volke, uielches er regiert und niemand kann ihm den Vorwurf »rachen, daß er Hem Zionismus gewogen sei. Ich hoffe, daß binnen einiger Jahre sich das Gefühl des gegenseitigen Wohlwollens und der Einigkeit unter den Palästinensern verstärkt und daß sich die Beunnrhigung der Araber als grundlos erioeiseu wird. Ich habe Ihre Darlegung mit Interesse gelesen und rverde sie denk h.nti scheu Kabinett vorlegen, dem somit die Sache eindringlichst von beiden Seiten unterbreitet wird. Ich werde mein Möglichstes tim, Sir Herbert Sarrrnel in der: ihm von der britischen Regierung zuerteil'ten Aufgabe zu unterstützen. Die Rede an die Araber. In seiner Erwiderung arr eiue muselmänrusche Delegation sagte Churchill: „Lassen Sie es »sich Ihnen llar mackzen. Lweshalb ich Sie empfange. Ich kam nach Kairo, um die >nesopot<nnische Frage zu untersuchen. Sir Herbert Samuel lud mich nach Palästina ein. Er ist der verantwortliche Vertreter der Krone. Ich nehme nicht seine Stelle ein. Ossizielle Weisungen kommen immer durch das Kabinett. Sie baterr mich. Sie zu empfangen, und auf Ersuchen Sir Herbert Samuels sagte ich aus Gefälligkeit zu/ Dies ist keine formelle Unterredung. Ich glarrbe, es ist am besten, offen zu sein, um Mißverständnissen vorznbeugen. Ich empfinde Ihre Eingabe zum-Teil als voreingenommen und unrichtig. Sie wünschen, daß ich die Balfour- Dellaration verwerfe und die Immigration zum Stillstand bringe. Dies ist nicht in meiner Gewalt und auch nicht mein Wunsch. Die britische Regierung hat durch Herrn Balfour ihr Wort geneben, daß sie der Schasung eines na io -astn Heims wo kwollend gege st'ergehe. Dies umschließt auch die Immigration und die alliierten Mächte, die aus dem Kriege siegreich hervorgegaugen sind, haben diese gntgeheiß.en. Die Dellaration wurde noch während .des Krieges und als noch der Sieg oder die Ria derlage in der Schwebe waren, gemacht. Sie muß also als durch den Sieg als endgültig feststeheud betrachtet werden. Ich zweifle nicht, dap diese Ansicht vom Völkerbund akzeptiert, werden wird. Ueberdies ist cs nur recht Wdaß die zerstreutew IM» ein na-! rionales Heim besitzen zollen, wy st-' sich -nieder vereinen' können, lind wo anders könnte dies fein, als in Palästina, mit welchem dir Juden seit 3000 Jahren eng und innig verknüpft sind? Rach unserer Ansicht dient dies zunt Wohls der Welt, zum Wöhle der Juden und zum Wohls des britischeu Reich-, und es ist auch zunr Wohle der Araber, die in Palästina ansässig sind, und dies liegt in unseren Intentionen. Sie sollen nicht verdrängt werden, noch sollen sie leiden,sondern sic sollen “OCuteu an den Vorteilen und dein Fortschritt des Zionismus haben. Ich mache Sie auf den zweiten Teil der Dellaration aufmerksam, dör die Unantastbarkeit Ihrer bürgerlichen und religiösen tziechw betont. Ich bedauere, das; Sie das als loertloß betrachten. Diese Zusicherung ist für Sie von höchster Wichtigkeit und Sie sollten sich fr’* daran klammern. Wird das eine Versiire* chen erfüllt, so folgt dies von selbst von b -n< anderen. Wir werden beide getreu haltcii Tic britische Regierung hat ein Recht zu ihrer Ansicht. Ihre Darlegungen erwecken den?lnschein, als ob Sie die Türken uiedergeworfen hätten. Dem ist nicht so. Viele britisch- Leben sind um Palästina geopfert worden. ■ Prüfen Sie Balfours w'phlerwogene Worte, Palästina soll „ein nationales Keim", nicht „das nationale Heim" werden, — was ent großer Unterschied ist. Die Errichtung eines nationalen Heims bedeutet nicht eine jüdische Regierung, die über die Araber herrschen soll. Großbritannien ist der.größte nu> selmärmische Staat; es ist den Arabern zugetan und schätzt deren Freundschaft.. Ich habe sni meinem Hiersein bemerkt, daß die. Beam.ttz».- in der Ausübung ihrer. Pflichten keinen 1s.ptcrschied zwischen Arabern und Juden machen Wir sind'von der Wichtigkeit der 'fth- Parteilichkeit so durchdrnngen, daß wir Seihe Majestät betvogen haben, als Oberkonrmissär Sir Herbert Samuel zu ernennen. Er ist wohlerfahren, hat hohe Posten in Englandbekleidet und versteht unsere Politik. Er verstehht es, das gerechte Gleichgewicht zu behalten, und kann von Seiten der Juden nicht beschuldigt werden, wenn er ihnen nicht zn willen ist. Sie brauchen um die Zukunft nicht besorgt zu sein. Großbritannien hat der zionistischen Bewegung den Weg freigegeben: sie nnrd aber nur auf Grund ihrer eigenen Berdieuße vorwärts kommen. Wir können die EntelMvmg ftilec ' Bo' - tes durch ent anderes nicht tolerieren. Ein jüdisches nationales Heim kann nur du ch . einen Vorgang erreicht werden, dar si d>ri t für Schritt durch seine eigenen Ve. o w -- bewährt und eine zunehmende Prosverir.ft und sIufnedenhrrt des Volles und des Land s als Ganzem im Gefolge hqt. . B o' nckft- Sir doch den wesentlichen Fort d>r.-. wo jüdische Kolonisten sich nl.-dcrgee.zstn haben. Sie rverven erwidern, daß diese.- Fo.t'chrftc der Finanzierung von fremden Ländern.zu danken sei. Ilm so m.fhr Grund, dem Z'v- . msmus^ klug und tolerant geg-suüberzu.tah.nn Weif viel jüdisches Geld hier verausgab mm den stt. haben Sie sich, ein tzolden.::, B,ie, von bi't türkischen Verlvaltung Palömnas ausgemalt. Es ist aber ein fälsch «c Bc. ö Wenn es wirklich so vorzüglich gewestu fh. warum haben sie rebelliert? Tatsache ist,. daß Palästina schrecklich verwahrlost und ' von der türkischen Regierung fast ausgehn igsft war. Palästina sollte eine größere Bevölkerung versorgen können. Auf die Erklü ung. daß der - Zionismus Ihnen wesentliche Vorteile bringen wird, werden Sie erwidern?- „Sollen wir unser Land aus' materiellen Gründen ^verkaufen?" Meine Antwort ist „Nein", jüdische Immigration ist nur insoweit möglich, als sie legitMermeise vor sch gebt. Die Ausgabe, vor der die Zionisten stehen, ist eine schwierige. Sie mü'sen ihi«,r helfen. Die gegenwärtige Farm der Rcgiecunr wird auf Jahre hinaus bestehen blcst'LN. schritt für Schritt werden wir rep dsentatise Institutionen entwickc.n, almähiich. zur vollsten Celbsiherrlchaft sü.rend. Ehe w.-^s ZDs aber erreicht werden utmt, werden uxihtt Kindeskinder dahi,cgega!.ge.n Yctu. (Sie werben klug äartin in >. dea Jaden zu Hellen una sie zu ermuttgen. ^imr itzrH - {TJ :\a