B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 10 (12.1925)
- Date
- 1925-12-01
- Page
- Seite 256 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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256 Der Vorsitzende dankt dem Br. Großschatzmeister für die glänzende Kassaführung. Punkti Unsere Zeitschrift. Br. Großsekretär Dr. Wiesmeyer berichtet über die Schwierigkeiten, welche sich in der Führung der Redaktion unserer Zeitschrift ergeben und stellt zur Diskussion die Fragen: a) Soll das bisherige System der Leitung der Zeitschrift durch ein Redaktionskomitee beibehalten werden? b) In welcher Weise wären die Artikel zu beschaffen und auszugestalten? c) iSollen auch andere als deutsche Zeitungsartikel aufgenommen w erden'.-' Zu a) unterzieht Br. Großschatzmeister die Zeitschrift einer scharfen Kritik, bemängelt deren qualitativ und quantitativ unzureichenden Inhalt und das unregelmäßige Erscheinen, wodurch auch die Zeitschrift als kaufmännisches Unternehmen leide. Er hält eine durchgehende, durchg-reifende Systemänderung für erwünscht. Br. Dr. F u c h s spricht sich gegen ein Redaktionskomitee und für die Übertragung der gesamten Verantwortung an einen Redakteur aus, Br. Dr. F e i t h konstatiert einen Rückgang der Zeitschrift und bemängelt, daß sie zu wenig Aufsätze bringe, ist jedoch für die Beibehaltung des Redaktionskomitees als beratendes Organ. Man solle größere Artikel bringen, die in Buchform erscheinen können. Auf die finanzielle Prosperität ist kein Wert zu legen. Er macht Vorschläge zur Frage der Bestellung des Redakteurs und Ausgestaltung seines Wirkung's kreise^. Br. B 1 u m e n f e 1 d übermittelt die herzlichsten Grüße des VIII. Distriktes und weist darauf hin, daß auch in Deutschland die Frage der Zeitschrift den Gegenstand häufiger Erörterungen bilde. Wie in der Loge, so lege er auch bei der Zeitschrift hauptsächlich Wert auf die Kontinuität. Br. Dr. Wolf spricht sich für die Ausgestaltung der Zeitschrift durch Vorträge und Referate aus und plädiert für die Beibehaltung des Redaktionskomitees. Der Vorsitzende erklärt, daß auch er der Anschauung sei. daß die Zeitung schlechter ist als sie war. auch er sei für die Beibehaltung des Redaktionskomitees. aber es werde seine Sorge sein, den richtigen Mann für den Posten des Redakteurs zu finden. Br. Dr. Feith wünscht die gleichzeitige Abhaltung der Sitzungen des Redaktionskomitees mit denen des geistigen Komitees. Nach einigen aufklärenden Bemerkungen des Referenten erklärt der Vorsitzende die Debatte über die Punkte a) und b) als abgeschlossen. Es wird der Beschluß gefaßt, mit der Redaktion einen Redakteur zu betrauen, den zu bestellen Sache des Großpräsidenten sein werde. Zu c) An der Debatte beteiligen sich die Br. Dr. Fuchs. Dr. Schneider, Dr. Feith, Dr. Schleißner und der Referent, welche alle jene Momente beleuchten, die für und gegen die Beibehaltung des jetzigen Modus sprechen. Dafür wird ins Treffen geführt, daß die Sache für uns nicht irgendeine nationale Dokumentierung sei und wir daher für