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B'nai B'rith · 1925-04-01 · 4 (4.1925) · p. Seite 86

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Journal
B'nai B'rith
Volume
4 (1925)
Issue
4 (4.1925)
Date
1925-04-01
Page
Seite 86 (sequence 6)
Language
German
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86 nehmen mit dem Finanzkomitee der Großloge entscheiden, inwieweit wir der Aufforderung der Ordensleitung auf Rückzahlung der gewährten Darlehen Folge leisten könnten. Nach reiflichen Erwägungen sind wir zur Überzeugung gelangt, daß es am empfehlenswertesten sei, den Betrag von $ 5.000.— aus dem Darlehensfonde rückzustellen. Hie von haben wir vor etwa % Jahren der Ordensleitung Mitteilung gemacht und sie ersucht zu entscheiden, ob dieser Betrag allfällig als ä-KontoZahlung auf die Kriegswaisenunterstützungen zurückbehalten werden sollte. Eine Antwort ist bisher nicht eingelangt, Die weiterhin rückgezahlten Darlehen sollen nach dem Beschlüsse des letzten Generalkomitees dem Julius-Bien-Fonde (Darlehensfonds für Brüder) zugewendet werden. Da die Stärkung dieses Fondes von Wichtigkeit ist, lege ich abermals den Br. Repräsentanten und Expräsidenten nahe, innerhalb ihrer Logen dahin zu wirken, daß insoweit dies die wirtschaftlichen Verhältnisse der Darlehensnehmer gestatten, seitens der Logen die Rückzahlung der als Darlehen vorgestreckten Beträge betrieben werde. 2. Die Kriegsanleihehilfsaktion für Witwen und Waisen nach verstorbenen Mitgliedern ist abgeschlossen. Wegen deren Liquidierung wird Ihnen Br. Großschatzmeister die erforderlichen Anträge stellen. 3. Die Kriegs waisenaktion kann nunmehr insofern als gesichert angesehen werden, als die Ordensleitung mitgeteilt hat, sie sei bereit, dieselben aus eigenen Mitteln zu Ende zu führen, falls die Zuschüsse der Logen und der Korporationen für die Deckung der Auslagen nicht hinreichen sollten. Allerdings werden wir dieser Opferwilligkeit auch unsererseits dadurch Rechnung tragen müssen, daß wir die Liste der Kinder einer genauen Revision unterziehen und bei all jenen, bei welchen dies die geänderten Verhältnisse gestatten, die Unterstützung entweder einstellen oder zum mindesten reduzieren. Die Berichte über den Fortschritt dieser Kinder lauten im ganzen günstig, dagegen sind uns heuer keine Nachrichten darüber zugekommen, daß sich die amerikanischen Paten mit den Waisenkindern in Verbindung gesetzt hätten. Durch die Ordensleitung haben wir lediglich von zwei unternommenen Versuchen erfahren, welche jedoch deswegen zu keinem Ergebnisse führten, weil ihnen ungenaue resp. unrichtige Adressen der Pfleglinge zugrunde lagen. Wir haben sofort, als wir dies erfuhren, die richtigen Adressen neuerlich mitgeteilt, jedoch nicht gehört, daß diese Versuche erneuert worden wären. Mit Beginn des Monates April d. J. betrug die Anzahl der in amerikanischer Pflegschaft stehenden Waisenkinder 36. Der Monatsbeitrag Kc 270.— ist im letzten Jahre unverändert geblieben. Soviel über unsere Beziehungen zur Ordensleitung und den anderen Großlogen. Aus dem eigenen Tätigkeitsbereiche der Großloge sei Folgendes angeführt: Die Hauptarbeit galt auch im verflossenen Jahre der inneren Konsolidierung, die hauptsächlich darin ihren Ausdruck fand, daß die Grundsätze für die innere Geschäftsführung in einer vollständigen und den geänderten Verhältnissen entsprechenden Weise kodifiziert

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