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B'nai B'rith · 1924-05-01 · 5 (5.1924) · p. Seite 125

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
B'nai B'rith
Volume
3 (1924)
Issue
5 (5.1924)
Date
1924-05-01
Page
Seite 125 (sequence 9)
Language
German
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125 den Intelligenzkreisen, deren Einkommen den erhöhten Anforderungen des Tages nicht entspricht, trotz der erheblichen Zuwendungen aus Amerika so viel aus eigenen Mitteln aufzubringen, um all diesen Brüdern einen halbwegs erträglichen Lebensstandard zu bieten. Zu Beginn dieses Jahres wurden die Sammlungen von den meisten Logen erneuert, insbesondere haben die beiden Prager Logen beschlossen, allen Brüdern die Zahlung eines regelmäßigen Monatsbeitrages von Kc 15.— u. zw. bei der w. „Bohemia" vorläufig für 6 Monate, bei der w. „Praga" für die Dauer des Bedarfes nahezulegen. Im Ganzen sind bis Mitte April von den einzelnen Logen nachfolgende Beträge eingegangen: Union Kc 9.200.—, Bohemia Kc 45.514.—, Karlsbad Kc 12.000.—, Philanthropia Kc 27.465 —, Moravia Kc 36.240—, Silesia Kc 5.935—, Praga Kc 58.405.— Allianz Kc 13.000.—, Freundschaft Kc 24.465.—, Preßburger Brüder Kc 2,000.—, Vizepr. L. Jerusalem Kc 200.—. Zusammen Kc 234.421.—. In eingehender Weise haben wir uns im Zusammenhange mit dem Antrage der w. „Moravia" auf Organisierung der Witwen- und Waisenunterstützung mit dem ganzen Fragenkomplexe beschäftigt, der mit diesem Thema zusammenhängt. Ich habe für die Beratung dieser Angelegenheit ein achtgliedriges Komitee bestellt, welchem neben den Prager Mitgliedern des Generalkomitees fünf Expräsidenten der beiden Prager Logen angehörten. Dieses Komitee hat in zahlreichen Sitzungen diese Frage erörtert; als Ergebnis der Beratungen wird Ihnen der Obmann dieses Komitees, Br. Großschatzmeister Glaser, einen umfangreichen Antrag zur Beratung vorlegen. In ähnlicher Weise habe ich den bei der letzten Tagung der Großloge gestellten Antrag der w. „Bohemia" auf Errichtung eines B'n ai B'rith-Heimes einem vorbereitenden Komitee zugewiesen. Die diesbezüglichen Beratungen haben bisher wegen der Schwierigkeit der Frage noch kein positives Ergebnis gezeitigt. Uber den gegenwärtigen Stand der Angelegenheit wird Sie der Obmann des bezüglichen Komitees, Br. Großvizepräsident Jerusalem, informieren. Die von unserem verewigten Großsekretär Br. Dr. Emil Spiegel verfaßte Propagandaschrift haben wir dem Beschlüsse der letzten Großloge gemäß in Druck legen und den einzelnen Logen zukommen lassen. Von der Auflage von 2000 Stück gelangten im Ganzen 1580 Stück zur Verteilung. Ich gebe dem Wunsche Ausdruck, daß von dieser ausgezeichneten Schrift im weitesten Umfange zur Propagierung unserer Ideen Gebrauch gemacht werden möge. Ferner haben wir das Rituale mit einzelnen den Statutenänderungen und den jetzigen Verhältnissen entsprechenden Abweichungen neu auflegen lassen. Eine gründliche Revision des Rituale bleibt einem spätem Zeitpunkte vorbehalten. Die Ubersetzung der Propagandaschrift sowie der restlichen Teile des Rituale ins Gechische ist in Vorbereitung. Die im Vorjahre von mir mit so glänzendem Erfolge eingeleitete Aktion zur Unterstützung des Asyls für mittellose kranke Israeliten in Meran wurde von uns systematisch fortgesetzt

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