B'nai B'rith
- Journal
- B'nai B'rith
- Volume
- 3 (1924)
- Issue
- 2 (2.1924)
- Date
- 1924-02-01
- Page
- Seite 54 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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54 Unwohlseins und eingetretener Schneeverwehungen sein Vorhaben nicht durchführen, so daß wir uns auf eine telegraphische Begrüßung beschränken mussten. Von Beschlüssen, die d e Großloge und das am gleichen Tage arbeitende Generalkomitee gefasst haben, sind zu nennen: Die Schaffung eines geschäftsführenden Ausschusses, welcher Angelegenheiten, die in der Zeit zwischen einer und der anderen Sitzung des Generalkomitees erledigt werden müssen, mit Rechtskraft zu erledigen hat. Dieser Geschäftsausschuß hat sich aus den in Krakau domizilierenden Mitgliedern des Generalkomitees zusammenzusetzen. Als Großlogenbeitrag wurde 2 Goldfranks nach langer Debatte bestimmt (beantragt waren 3 Goldfranks). Die Begründung einer periodischen Zeitschrift für den Distrikt XIII. wird dem Geschäftsausschuß empfohlen. Der s w. Großpräsident macht den Vorschlag, sich den analogen Beschluß der anderen europäischen Großlogen zu eigen zu machen und sämtliche Logen des Distriktes XIII. aufzufordern, die Sache des Wiederaufbaues Palästinas nach Kräften zu fördern. Uber schriftliche Anregung des Br. Dr. Borys Stawski, Warschau, wird beschlossen, die Frage der Gründung einer Universität in Jerusalem zu erwägen und die Angelegenheit der finanziellen Unterstützung dieses Unternehmens zu prüfen. Für die deutsche Brudernothilfe wurden von den Logen in Warschau, Bielitz, Lemberg und Krakau 443 Frc. gespendet. Auch an dieser Stelle begrüßen wir die neue Schwester-Großloge, geben der Hoffnung Ausdruck, daß die gegenseitigen Beziehungen, die sich in freundschaftlichster Weise angelassen haben, sich enger gestalten und zu ersprießlicher Zusammenarbeit führen werden. Josef Popper.