Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- (1809-1810) תקע (1809)
- Issue
- Deutsche Zugabe zu dem vierten Heft des zweiten Jahrgangs der Hebräischen Zeitschrift: המאסף (der Sammler)
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 11)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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also auch nicht verordnen. Seine guten Handlungen flössen aus seiner Erkenntniß Gottes und aus der Ueberzeugung, daß Menschen dienen Gottesdienst scy. Dieses hinterließ er seinen Nachkommen und zum ewigen Andenken wurde die Befchneidung eingeführt, nicht als Ceremoniel, um eine erzürnte Gottheit zu besänftigen, oder uns durch diese Handlung Gott gefälliger zu machen; sondern als ein immerwährendes Zeichen, um dem sinnlichen Menschen es desto eindrücklicher zu machen, daß er gleichsam sein Herz beschneiden müsse, um es unempfänglicher für das Sinnliche und empfänglicher für das Himmlische, für den Willen Gottes, d. h. für die Pflichten des Menschen gegen Menschen zu machen.. Wer sich diesem Gesetze nicht unterziehen wollte, also die Erinnerung zum Guten verachtete, der wurde natürlich von der Gesellschaft ausgeschlossen. So ging der reine Begriff von der Gottheit vom Vater auf den Sohn und die Enkel wandelten auf dem Pfade ihrer Vorfahren unmittelbar an der Hand Gottes. Allein eine besondere Schickung hob die ganze Familie plötzlich aus ihrem Wirkungskreise heraus, versetzte sie in einen unwirthlichen und ihnen ungünstigen Boden, wo sie