Ha- Meʾasef
- Journal
- Ha- Meʾasef
- Volume
- תקמד (1783-1784) (1783)
- Issue
- Erste Zugabe zu der hebräischen Monatsschrift (המאסף) dem Sammler. (Januar 1784)
- Date
- 1784-01-01
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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l6 w liessen durch einen Mann, dem sie den Namen '»»des Engels des Todes geben, den Verstorbenen ״vor dex Beerdigung, den Hals zuschnüren, -a- ״ mit sie von desselben Tode gewiß seyn könnten; ״ hierüber laßt sich noch vieles sagen, dazu ich aber ״ keinen Raum habe." Ohne Zweifel hat dieses der Herr K. R. vor langer Zeit gehört, denn es schmeckt recht nach der Erzählung eines Mühmchen aus dem vorigen Jahrhundert, War es aber nicht Pflicht von einem solchen Manne, Vorurtheile die ihm in der Kindheit eingeprägt worden, durch genauere Untersuchung, entweder abzuschaffen, oder zu bewahren, ehe er sie so blindlings in die Welt schickt? — Wenn ein Büsching solch ein Mährchen erzählt, was soll der Unwissende der es hört, sagen? — oy® ris e\sye fjtv9s>y? b $e T׳# <wr# Mtvet* — Hierüber läßt sich vieles sagen, sagt Herr B., freylich sehr vieles,׳ wenn die Sache sich so verhielt, besonders ein Mann wie Büsching der für das Wohl der Menschheit so interessirt ist, hat hier, wenn nicht andre weit schädlichere Vorurtheile dawider obwalten, vieles zu sagen, die Sache betrist Menschenblut, sie müßte untersucht und bey Bestrafung untersagt werden. Allein, glauben Sie Freund! das Mährchen gehört mit zu vielen andern , die meinem Volke leider allzuoft angedichtet werden. Da ich selbst nie die Ceremonien bey einem Sterbenden beygewohnt habe, ließ ich mir daran gelegen seyn, und erkundigte mich bey einem ehrwürdigen Greis der bereits mehrere Jahrzehnden bey Kranken und Todten, aus blosser Menschenlie-