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Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen · 1928-03-01 · März 1928 · p. [Seite]

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Journal
Korrespondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen
Volume
1928. Bestand LBI
Issue
März 1928
Date
1928-03-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Belgien: A n t w erpen: Société Philantropique „Esra", i55, Longue Hue d'Argile. Holland: Rotterdam: „Montefiore" Vereeniging loi ondersteuning van behoeftige Passanten tc Rotterdam", van Speykstraat io5. England: London: Association for Protection of Jewish Girls and Women, Aldgale, London Ei, 45 Great Prescott street. — Board of Guardian. 122 Middlesex street, Bishopgate E 1. Liverpool: Transmigrants Aid Committee, 3 Oxford street. Portugal: Lissabon: IL Sorin, Rua Aurea i05. Italien: Tri est: Comitato Italiano di Assistenza agli ebrei einigranti, Via del Monte 7. Nordamerika: New York: Hiaa of America, 4a5—/|37 Layfetle str. Canada: Montreal: Jewish Immigrant Aid Society, 72Ö Notre Dame West. Mexiko: Mexico City: Bnei Brith Bureau, 5a Calle de Mina 90. Cuba: Cohn: Jewish Committee for Cuba Zulueta, 87 Havana, Cuba. Brasilien: Rio de Janeiro: Sociedad Beneficiente Israelita, Rua Marguez de Sapucaty 171. Uruguay: Montevideo: Société de Protection aux Immigrants Israelites, rua Perez Castellano i383. Argentinien: Buenos lires: Société, de Protection aux [mmigrants Israélites, Rue Mitre 187G. Chile: \ alparaiso: Maurici Volovsli, Calle Victoria 137. Südafrika: Johannesburg: Jewish Board of Deputies, P. 0. Box 1538. Australien: Sydney: Rabbi Francis C. Cohen, i/j Bayswater Road. Bücher- und Zeitschriftenschau. Jüdische Arbeiter- und Wandererfürsorge, herausgegeben von der Hauptstelle für jüdische Wandererfürsorge in Gemeinschaft mit dem Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutschlands und der Vereinigten Zentrale für jüdische Arbeitsnachweise. Nachrichtendienst, herausgegeben von der Zenlralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden unter Mitwirkung der Ilauptstelle für jüdische Wandererfürsorge und Arbeitsnachweise. „Jüdische Bauernsicdlung in deutsch er Heimat". Herausgegeben vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten „Der Schild". Das Buch enthält ein Geleitwort von Professor Dr. Franz Oppenheimer, Frankfurt a. M., und drei Aufsätze: von Dr. Löwenstein, „Der jüdische Bauer auf deutscher Scholle"; Rittergutsbesitzer Rudolf S. Mosse, Stangenhagen, „Aufs Land"; Domänendirektor S. Dyk, Berlin, „Das Problem". In dem Aufsatz des Herrn Dr. Löwenstein wird" das Programm der Siedlungsaklion des Fronlbundes wie folgt skizziert: „Wir wollen auf einem großen Gute jüdische Landwirte und Gärtner, deren Eignung einwandfrei festgestellt worden ist, nach einer gewissen Probezeit auf demselben an der Peripherie ansiedeln. Der nicht aufgeteilte Zentralbetrieb bleibt unter einer sachverständigen Leitung der Bückhalt für die technischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Siedlung. Herr Domänendirektor Dyk, der dieses Siedlungssystem an mehreren Stellen durchgeführt hat. wird auch die Leitung unseres Projektes übernehmen. Ein Ausschuß hervorragender Landwirte und Wirtschaftler wird die Entwicklung fördern und überwachen." Auf Grund des Reichssiedlungsgesetzes haben die jüdischen Frontsoldaten ein Recht, vom Staat Boden zu Siedlungszwecken zu erhalten. Am i5. Oktober fand eine Veranstaltung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten „Der jüdische Bauer auf jüdischer Scholle" statt, zu der Vertreter zahlreicher jüdischer Organisationen und prominente Persönlichkeiten teilnahmen. Den Hilfsverein vertrat Herr Dr. Wischnitzer. Die Zeitschrift des Reichsbundes jüdischer Fronlsoldaten „D er S c h i 1 d". Mitteilungen des Verbandes der Gesellschaft zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden „Ort". Bestimmungen über Gepäck. Wir nehmen Vorfälle, bei denen sich große Unzuträglichkeiten bezüglich des von Bahnreisenden im Kupee mitgeführten Handgepäcks bei der Durchfahrt durch Deutschland ergeben haben, zum Anlaß, auf die einschlägigen Bestimmungen aufmerksam zu machen — es handelte sich um das Gepäck mehrerer Personen, die zusammen reisten —. Wir entnehmen einem Schreiben der Deutschen Reichsbahngesellschaft, Verkehrsbüro der Reichsbahndirektion, an uns das Folgende: „Das Gewicht des Handgepäcks eines Reisenden darf insgesamt 25 kg nicht übersteigen. Fahren mehrere Reisende zusammen, so darf das Einzelgepäck eines Reisenden gleichfalls nicht mehr als 25 kg betragen, auch wenn die anderen Reisenden zum Teil kein oder nur Gepäck von ganz geringem Gewicht bei sich führen." Druck von 8iegfrled Scholem, Berlln-Schönuber

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