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Der jüdische Herold · 1937-09-09 · 34 (9.9.1937) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Herold
Volume
13 (1937)
Issue
34 (9.9.1937)
Date
1937-09-09
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German, Hungarian
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WIR WÜNSCHEN DEN W. ABONNENTEN LESERN UND GÖNNERN SO AUCH UNSEREN G. MIT- ARBEITERN ZUM KOMMENDEN יום ניסור FEST גמר חתימה טובה Administration des »JÜDISCHEN HEROLD« o ״***־״* »׳ zido JLUU UnABHflnOIGCS ORTHODOXES ORGAD Mit der Übernahme von 3 Blatter ist das Abonnement anerkannt. Kovfaorf -- .-- - ftricgrafov ■ Bnüslam. Mo 15479 1U. H. Podavaci poit. ürad D• Streda. REDAKTION und ADMINISTRATION DUNAJSKÄ STREDA TELEFON 74. ERSCHEINT JEDEN DONNERSTAG. ABONNEMENTSPREISE: Inland Ausland Ganzjährig Kü. 50.— 70.— Halb|ährlg 55 —.25 ״.— Vierteljährig 18 —*13 ״.— :-■*»;.-■.ד .r,-r ilfSC. ,.-WSW ־% NUMMER 34. (636.) 9. September 1937• חנאסערדאהעלי ד׳ תשרי תרצ׳ח m. G. XIII. JAHRGANG Die Beeidung des Hohen priesters. Von Rabbiner Ph. FISCHER in Särospatak. (Fortsetzung.) סולם פוצב ארצה ורד Eine aufwärts gen Htmmel führende Stufenleiter ist das Leben auf Erden. דומם צומח חי מדבר lauten die von unseren mittelalterlichen Religionsphilosophen geschaffenen Termini. Aus dem leblosen Mineralreich entwickelt sich das Pflanzenreich. Hierüber steht das Reich der lebendigen Wesen, diese wieder überragt der weit vernünftiger Sprachfähigkeit begabte Mensch. Aber auch der natürliche Menschheit sich Zu einen höheren sittlichen Wesen, gleichsam zu einem in himmlischen Regionen schwebenden Engel zu entwickeln. והנה מלאכי אלקים עולים Aber diese sittliche Aufgabe das Menschen setzt die Möglichkeit voraus, dass der Zum Emporsteigen auf der Stufen leiter des Sittlichen berufene Mensch עולים auch von seiner erreichten Höhe herabsinken kann. ״ 1 ויורדיםSo wenig ist die Fähigkeit zu sündigen und der verlockende Reiz der Sinnlichkeit erst eine Folge menschlicher Entar־ tung, dass ohne jene Fähigkeit und diesen Reiz er eben nicht seiner Art, eben Mensch nicht wäre, und die ganze Höhe und Würde des Mensehen eben durch die Fähigkeit zu Sündigen, durch die nur ihm verliehene Mögliehkeit des Ungehorsams gegen den göttlichen Willen bedingt ist. (Hirsch, zu III, 16, 10.) והנה ח׳ נצם עליו G-tt aber in Seiner ewigen Gnade harret des eben infolge seiner בחירה חפשית Wahlfreiheit Gesunkenen, dass derselbe den Aufpfad zu Ihm finden wird. עד יום מותו תחכה לו ״Bist zu seinem Sterbetage harrest Du seiner!« Besonders aber ist es diese seit Jahrtaussenden schon für Israel geweihte Zeitperiode דרשו ה׳ גהמצאו, wo 0*tt auf die reuevolle Rückkehr seiner auf der Stufenleiter der sittliehen Selbstvervollkommung abwärtsgelangten Menschenkinder יורדים, wo G-tt auf deren erneuten Emporstieg wartet. Ja, in dieser geweihten Zeit zittert durch ein banges Beben jede jüdische Brust, erfasst eine heilige Schauer jedweden Spross Israels, in welchem der letzte Funke jüdisehen Geistes und jüdischen Fühlens noch nicht ganz erloschen ist. Es regt sich da etwas Geheimvolles im Geiste und Gemüte eines jeden jüdisehen Menschen, dem seine Zugehörigkeit zum ewigen Duldervolke Israel noch kein leerer Schall geworden ist. Und dieses geheimnisvolle Etwas zieht die jüdische Seele wie mit unwiderstehlichen Zauberbanden zu G-tt hin. Die glutvollen Worte Aben Esras wie derklingen da in dem jüdischen Gemüte: צמאה נפשי לאלקים לאל הי לבי ובשרי ירונו אל אל חי אקוד על אפי ואפרוש לך כפי עד כי אפתח פי בנשמת כל חי. לבי ובשרי ירונו אל אל חי. ״Wie lechzet meine Seele nach G-tt, dem lebendigen G-tt. Mein Herz und mein Leib jauchzen dem lebendigen G-tt entgegen, . . . Ich bücke mich auf mein Gesicht, ich breite zu Dir empor meine Arme. Bis dass auch ich durch den alles Lebendige durchziehenden Odem öffnen kann meinen Mund, damit mein Herz und mein Leib dem lebendigen G-tt entgegenjauchzen.« Ja, die jüdische Seele wurzelt 1m heiligen Boden göttlicher unwiedersteh'ichen Reinheit אצולה מרוח הקדש daher kehrt der Spross Israels nach seinem sittlichen Irr fahrten immer wieder und wieder zu G-tt zurück, um in der Reinigungs quelle aufrichtiger תשובה heilige Selbst. Verjüngung, sittliche Wiedergeburt zu gewinnen. Und geistvoll ist folgende homiletische Auslegung: (* ושמרת את המצור, ואת החוקים ואת המשפטים אשר אנכי מצ־ך היום לעשותם והי' עקב תשמעון את ״ המשפטים האלהSo hüte denn das ‘) Von meinen Grossvater und Lehrer ן)!)ל In»מלאה קערת, Gebot usw. die ich dir gebiete heute sie zu erfüllen.« Es, weiche nicht ab von heiligen G-ttespfade der Thora, denn עקב — והיי עקב תשמעין gleichbedeutend mit Ende — ״am Ende werdet Ihr doch die Gesetze erfüllen l« Daher ist doch das zeitenweilige Abweichen vom G-tteswege der תוהיק ganz sinn — und Zwecklos l Hört das Gleichnis des Midrasch: Einer schwamm auf dem Wasser, da rief man demselben zu : Eile dich nicht allzusehr, denn du wirst dann gar müde werden 1 Ach, Ihr Menschenkinder! die Ihr gar gerne mit dem Strome schwimmet, die Ihr das Abweichen vom heiligen G-ttespfade damit entschul■ digen zu können wähnt, dass Ihr bloss dem Beispiele der Andern folget, mit einem Worte שטו על פני מים seid — höret doch die mahnende Stimme t מעט בהליכה Ein bisschen langsamer I Entfernet docheuch nicht allzusehr von dem heiligen Urquell der Reinheit und Unschuld, von dem heiligen Gestaden Israels. Denn sonst könnte euch die Rückkehr zu G-tt allzuschwer fallen. Und Ihr wollet doch zu G-tt zurückkehren! ישבת עד ה, אלקיך Und wenn Ihr auch ח*ו nicht wolltet, nicht wolltet verlassen die einmal von euch beschrittenen unjüdischen Lebenswege — nun so sehet! Euer himmlicher Vater lässt euch nicht los- עושה מלאכיו רוחות ומשרתיו אש לוהט t,Er macht Stürme zu seinen Boten und zu seinen Bediensteten das lodernde Feuer 1« Die Stürme und das lodernder Feuer des Völkerhasses Israel sind G-ttesboten, die Israel zur Selbstbesinnung auffordern.והעולה על רוחכם אנחנו נהיה ככל הגוים היה לא תהיה כי ביד חזקה אמלוך עליכם ״Und das, was Euch in den Sinn kommt: wir wollen sein wie all die Völker, dies wird ״nicht sein, denn mit starker Hand werde ich über euch herrschen.« Und so ergeht auch an Israel die Mahnung אישי כהן גדול אתה שלוחנו ן ו*ליח גית דין Israel | Da musst der Ho«

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