Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone
- Volume
- 2 (1947/48)
- Issue
- 9 (13.8.1947)
- Date
- 1947-08-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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2. Jahrgang —- Nr. 9 Jüdisches GjsaiiEiNDEBLATT für die britische zone 12. August 1941 — Seite t' Emden In Kürze beginnt in Emden der Prozeß gegen die Synagogenbrandstifter. . Während der Nazizeit wurden 16 Grabsteine vom. jüdischen Eriedhof .entfernt. Man .hofft, .die Tater .baldigst feststellen zu können. •'' Selbst hack der Befreiung sind’ mehrere Grabschändungen yorgekomme'n. Hannover ' Am ,Freitag,v den 11., und Sonnabend, den 12. Juli* weilte Rabbiner. Dr. H e l f g o 11 in unserer Gemeinde.; Nachdem er den Gottesdienst äbgehalten hat, hielt er eine Ansprache an unsere Gemeindemitglieder und verstand es, mit '^begeisternden Worten die Anwesen- ■ den zu fesseln und in ihnen Hoffnung für eine jüdische Zukunft zu erwecken. Am Sabbat-Nachmittag hielt er dann in der Wohnung von Norbert Prager Besprechungen -mit dem Gesamtvorstand der Gemeinde und des Jüdischen Komitees ab. ’Öelmuth Beyerle ist in unserer Liste gestrichen, da es sich herausstellte, daß er kein Jude ist, Beyerle ist unbekannt nach außerhalb verzogen. Wir ‘weisen deshalb alle Gemeinden - und Committes an, sofern er eine ^Bescheinigung vorlegt, daß er unserer Gemeinde ängehört hat, diesen Scnein zu beschlagnahmen. Jüdische * Gemeine Hannover. Zu der am* 18. Juni einberufenen .Mitgliederversammlung der Jüdischen Gemeinde waren etwa 100 Personen erschienen. Das Vorstandsmitglied Adolf Nußbaum erstattete einen eingehenden Bericht über die seit Kriegsende seitens des Vorstandes ausgeübte Tätigkeit. Die Wenigsten hatten wohl bisher geahnt, wie viel Fleiß, Tatkraft und Taktgefühl zu so greifbaren Erfolgen geführt hatten. Allen Anwesenden war es daher ganz aus dem Herzen gesprochen,; als Gustav Herzberg dem Vorstand für seine Leistungen allseitigen Dank aussprach. , Der jüdische Vertreter bei den freien Wohlfahrtsverbänden, Hohenstein, berichtete über die mannigfaltigen Hilfeleistungen an jüdische t Bedürftige upd die Zuwendungen an die Mit- * glieder. Die dabei vorgelegten Zahlen bewiesen, daß dieses Amt in besten Händen war. Hierbei wurde auch die Tätigkeit von Gustav Kahn auf dem Gebiet der Wohlfahrt hervorgehoben. Dann ergriff Norbert Prager das Wort. Er gedächte zuerst mit ergreifenden „ . 1 Worten der seit Kriegsende dahingeschiederien ‘Gemeindeglieder und gab dann' einen eingehenden Bericht über seine Tätigkeit als Vertreter heim Rat der Jüdischen Gemeinden. Er sprach zum Schluß 'den Wunsch aus, mit dem. Jüdischen Komitee in , Hannover” .'in bestem Einvernehmen zu arbeiten. Dänn wurde zür Neuwahl des Vorstandes ge-. Schritten. Man war allgemein der Auffassung, daß eine Neuwahl des Vorstandes nicht erforderlich sei: Die sofortige, geheime .Zettelabstimmung hatte das Ergebnis, daß der bisherige Vorstand (Prager, Nußbaiim, Jonas) wiedergewählt Würde. Das durch Zettel wähl gewählte Repräsentantenkollegium besteht aus. folgenden Personen: Frieda Ahlemerer, Th. Hohenstein, Dr. Fr. Blankenburg, Gustav Herzberg und Helmut Fürst. Düsseldorf In der: Sitzung des Landesverbandes der jüd. Gemeinden von Nordrhein-Westfalen vom 1. Juli wurden drei Ausschüsse gebildet: 1. ein-Ausschuß zur Festsetzung' der Satzungen; bestehepd aus Landgerichtsraf Dr. Levy, Düsseldorf; Alfred Loewertdalil, Vor-, sitzender der Jüdischen Gemeinde Aachen, 'und Rechtsanwalt August 'Marx aus Krefeld. 2. Fihanz- und Wirtschaftsausschuß; Dieser ist besetztvon: Erich Bendix, ^Wirtschafts- -treuhähder und Steuerberater,' Ruppichteroth (Siegkreis), Julius Dreifuß, Düsseldorf, 1. Vorsitzender des Landesverbandes der j üdischen Gemeinden und Alfred Loewen- : dahl, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Aachen. 3., Steuer- und Reqhtsausschüß; Dieser ist besetzt Von:, Rechtsanwalt Gustav Brück, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Wuppertal, Erich Bendix, WirEschaftstreuhänder und Steuerberater, . Ruppichteroth (Siegkreis), und. Alfred Loewendahl, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Aachen. Bochum ' Die Jüdische Religionsgemeinde in Bochum hielt am 21. Juni die erste Jahresversammlung; . seit ihrer Neugründung ab. Der Vorsitzende, Siegbert Vollmann, gab einen Rückblick über die auf kulturellem und f ürsorger tschem debiet. bisher geleistete Arbeit. Anschließend gab er einen. Bericht über die Kassenvarhälthisse. Die Entlastung wurde einstimtfiig, erteüt. Der bisherige Vorstand, Siegbert Vcllmann und Alfred Salomon,: der sein Amt zur Verfügung stellte, wurde mit allen Stimmen von der Gemeinde wiedergewählt. Nach Abschluß des offiziellen, Teiles waren die Gemeindemitglieder noch . einige Stunden gesellig beisammen. § ' Bonn Frau Näth. Dardenne, die den dreijährigen Aufenthalt im KZ. Therisienstadt über-, lebt hat, feierte am 15. Juli in geistiger und körperlicher Frische ihren 80. Geburtstag. Die 80jährige wurde von allen Seiten sehr geehrt. Außer der Gemeinde erschiene» als Gratulanten auch dfer Landesverband sowie die Be-', hörden der Stadt Bad Godesberg, ferner, das Amt für politisch und rassisch'Geschädigte, die ^Geistlichkeit am Orte außer vielen Einzelpersonen.- . Aachen ■ ’' i ■ - ■ Am 10. Juli fand auf dem altehrwürdigen jüdischen Aachener• Friedhof, seit Wiedererrichtung der. Gemeinde Aachen im Juli 1945, die erste Beerdigung statt. Das ist an und für sich kein' Ereignis, das einet öffentlichen Beachtung bedarf: Aber hier ‘hat das Schicksal irri letzten Augenblick ein Familienband jäh zer-, rissen. : ■ Wir trugen die 52 Jahre alte Ida Else Wallach, geborene, Leuehner, aus Rheinhaüsen zu Grabe. Sie wollte mit ihrem Sohn Alfred naah Mexiko auswandem. Alles war schon in Ordnung, der Tag der Abreise festgesetzt und am 8. Juli, kurz vor dem festgesetzten Reisezeitpunkt, wurde die Mutter, durch Herzschlag aus dem : Leben gerissen. ■■■■:■. Frau Wallach hatte den Wunsch ausgesprochen, neben ihrem Mann, Philipp Walach, ’ der auf dem Aachener Friedhof begraben liegt, ihre letzte Ruhestätte zu finden. . An Stelle eines Rabbiners sprach der 1. Vorsitzende, verbunden mit einer kleinen Ansprache, die Sterbegebete. ,. Die kleine Zahl, die der Verstorbenen die letzte Ehre erwies, war ergriffen von dem tragischen Geschick, daß dieäe beiden Menschen kürz vor dem Ziel auseinaiidergerissen; hat. ■ " ■ ’ ' Der Vorsitzende gab der Hoffnung. Ausdruck, . daß. der Sohn diesen Schicksalsschlag überwinden möge und im Andenken und im Geiste seiner,;so jäh aus dem Leben geschiedenen Mutter seine Existenz in Mexiko neu auf bauen würde. Alfred Loewendahl i FRANZÖSISCHE ZONE Konstanz Am 16. Juli sprach im Jüdischen Gemeindehaus in Konstanz Flüchtlingsrabbiner Schachnowitz zum Traüertag von . Dr. Theodor Herzl und Chaim Nachmann-B|älik. In seinem , Referat ‘ brächte er das Lebensbild Herzls ' und - Bialik s in einer wunderbaren l Lebendigkeit .zum Ausdruck. Das sehr interessante Referat über das Leben und Wirken Bialiks und Herzls für das jüdische Volk hinterließ bei unseren Menschen einen .- sehr tiefen Eindruck. Das volle Haus der Teilnehmer dankte Rabbiner Schachnowitz mit starkem Beifall. Am gleichen Tage sprach auch Rabbiner Schachnowitz im „Friedrichsheim“ in Gailirigen. Auch hier hörten die Zuhörer gespannt den sehr interessanten Ausführungen über die Entwicklung Erez Israels zu. Wiederum wurde seine sehr interessante Rtede mit viel Applaus%quittiert. Freiburg L Br. Am 21. Juni fand in Freiburg die JahreeVersammlung der Israelitischen Landesgemeinde Südbadens statt. Nach Erstattung des Riechenschäfts- und Tätigkeitsberichts 1948 unseres Präsidenten, Nathan Rosenberger, wurde von demselben der Antrag auf Erweiterung des Oberrats gestellt Und von der Gemeinde güt- ■geheißen. Es wurden einstimmig gewählt: Zum Vorsitzenden: Nathan Rosenberger, zu Oberrätsmitgliedern: Oberlandesgerichtsrai Dr. Ellenbogen, Freiburg und Bankdirektor a. ■ D. Willy Wolff, Freiburg. Ferner berichtete Nathan Rosenberger über die Tagung ln Frankfurt a. M; vom 7.: und 8, Juni und .die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der israelitischen Gemeinden Deutschlands. Aus-der Gemeinde ist zu berichten, daß die einzige, 21jährige Tochter -unseres Präsident^^, Rita, Rosenberger, am 24. Juli nach USA. ausgewändert ist. Sie sagt auf diesem Wege allen' ihren Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl. ' ' SPORTNACHRICHTEN .. Dr. h. c. Friedrich, Herz, Mitglied der jüdl-] ächen Gemeinde Wuppertal, ist erstmalig nach der Befreiung als Vollblutzüchter bei i dem Derby, welches in diesem Jahre in Köln-Merheim startete, in Erscheinung getreten. Der dreijährige Michelangelo ist nur unter der Rubrik „Ferner liefen“ wiederzufinden. Wir wollen es jedoch als Sympton befrachten, daß mit dieser Beteiligung am deutschen Derby Dr. Herz den Willen zeigt, aufbauend in die Ereignisse des Tages einzugreifen. . w Der Familie Richard Rosendahl, Herne, Bahnt.»£.traße 83, wurde ein gesundes Töchterchen geboren. Es gratuliert herzlich die. Gemeinde Herne. Am 24. Juni 1947 beging unser Gemeindemitglied ■ Frau Lina Meyer Dortmund-Husen, in voller Frische ihren 78. Geburtstag. Wir gratulieren nachträglich. Am 3. August 1947 wurde unser Gemeindemitglied . , Karl Hirsch Dortmund, 72 Jahre alt. Wir gratulieren auf's herzlichste. " / ' Unser Gemeindemitglied ” Dora Meyer Dortmund-Mengede, beging am, 3. August ds. Jahres ihren 78 Geburtstag. Wir gratulieren herzliehst. Herrn Rechtsanwalt uhd Notar» Dr. Jakob Koppel Dortmund-Hörde, gratulieren wir herzlichst zum seinem am 3. August stattgefundenen Geburtstag. Jüdische Gemeinde Groß-Dortmund > Frau Lina Scbürmann Soest I. W., Brüderstraße 32, begeht am 14. August ihren 70. Geburtstag. Wir übermitteln hierzu die herzlichsten Glückwünsche. Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone, v Der Vorstand und die jüdische Gemeinde in M.-Gladbach gratulieren f Adolf Rubens in Erkelenz zu seinem 75. Geburtstag, den er in vpllkorpmener körperlicher und geistiger Frische beging. Wir alle wünschen ihm noch recht viele schöne Jahre an der Seite seiner Ehekameradin. Fjir die mir anläßlich: meines 70. Geburtstages erwiesenen Aufmerksamkeiten seitens der Synagogengemeinde Böijn, des Landesverbandes Nordrhein und allen übrigen Beteiligten sowie für die Ansprache des Herrn Oberlandesgerichtsrates Dr, Cahii sage ich hiermit meinen aufrichtigen Dank. Frau Emmy Wiening, geb. Joelson, Bonn, Kronprinzenstraße . 12. Gelernter Sattler sucht Compagnon für, seine Sattlerei und Tapeziererei auf dem Lande Argentiniens. Angebote an W. Kruse, Baden- Baden, Ebersteiher Str. 9, I. Bei meiner Ausreise nach Australien säge 'ich allen Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl, , Gustav Kahn und Frau, Empelde über Hannover. Am 13. August feiert' Ernst Kaufmann, der 2. .Vorsitzende der Synagogengemeinde .Krefeld,! seinen 71. Geburtstag. Ernst Kaufmann, welcher bereits in den Verfolgungsjahren die Ge neinde Krefeld geführt hat und selbst im September 1944 in das Internierungslager Berlin abgeschoben -wurde, hat durch sein Verhalten in der Nazizeit bewiesen; welch’1 treuen und güten Interpreten die Synagogengemeinde Krefeld in ihm hatte. Seine ganzen Familienangehörigen, vor allem seine beiden Schwestern, sind dem Naziterror zum Opfer gefallen, und trotz des ungeheuren Leides, das er erfahren hat, stellte er sich nach unserer Befreiung seiner Gemeinde sofort wieder zur Vefügung. . f / Wir wünschen Herrn Kaufmann ah seinem Ehrentage, daß er in seirfhm fast vollendeten, wiederaufgebauten Hause im Kreise seiner Lieben einen recht" langen urid angenehmen Lebensabend verbringen möge. Landesverband der jüdischen Gemeinden von Nordrheih - Westfalen. - HEIRATS-ANZEIGEN Witwe, 40 Jahre alt, Jüdin, Schneiderin (in Theresienstadt alles verloren), wünscht Briefwechsel mit jüd. Handwerker, am liebsten Schneider. Zuschriften-mit Bild, das zurückgesandt wird, an Frau Elisabeth Elias c/o Johannson, Stockholm (Schweden), St. Briksgaten 49/III, Gardhuset löger. ' s Palästina- Heirat Gebürtig«* Deutscher, 26 Jahre, gute, mittlere Figur, in der Jüd. Gartenbauschule ■Hannover- Ahtem, ausgebildet, 5J4 Jahre Soldat in der brit Armee; mit Aussicht zur Hitjaschw th mit eigenem Grund und Boden, sucht passenden Ehekameraden. — Brief nebst Foto unter Nr. F. W. 403 andie Geschäftsstelle. 50jähriger Witwer aus Ungarn, welcher schon zwef Jahre in Deutschland wohnt, mit den besten Charaktereigenschaften, intelligent, sympathische Erscheinung, jedoch streng religiöser Jude mit modernsten Grundsätzen aus bester Familie sucht 40-50jährige Frau zwecks Heirat. Bedingung: Gesunde tüchtige Hausfrau mit Vermögen,'gute Figur und gutem Aussehen.: - Damen, welche auf ein modem-religiöses und glückliches Familienleben Wert legen, wollen sich wenden an: Moses Weinberger, Eschwege- Werra (Beh. Kassel), Louisenstraße 21; ’ US.- Zone. . ' ’ Wer Eihnn Auskunft geben über Siegmund Häuth, früher -Düsseldorf. Seit 1938" oder 39 nach Eyndthoven (Holland) begeben. > ' Familie Schreibaum; dessen Ehefrau, geb. Hauth nebst ihrer Schwester, Frau Leeser, geb. Hauth; letzte Wohnung' in Düsseldorf, Fürstenwall. . . . ‘ Auskunft .oder nähere Angaben an Julius Sander, Düsseldorf, Venloer Straße 9, erbeten. ■ . Wer kann Auskunft geben über: Adolf Lesser, geb. am 6. Juni 1867, und dessen Ehefrau Minni Lesser^ geb. / Kruschke, geboren am 13. . Apill^x^8-' Zuletzt wohnhaft in Berlin N., Ale Anderstraße 24. Von dort sind dieselben im Jahre 1941 nach Theresienstadt deportiert und später nach Auschwitz transportiert worden. Evtl, einlaufende Meldungen erbitte ich umgehend an meine Adresse zu übermitteln * P. Eisenbarth, Textilwaren, Saarbrückener Straße 114. Bous-Säar, Wer war mit Herrn und Frau Sali Neuhaus aus Krefeld im Ghetto Riga zusammen, und wer* kann mir Auskunft über sie erteilen? Hertha Butz, Krefeld, Südstraße 101. . die* Adressen nachstehender Bür. meihe bildhübsthe Nichte: 20 ^Fahre alt, blond, schlanke Figur, suche ich einen gleichaltrigen jungen Herrn mit englischen Sprachkenntnissen zwecks schriftlichem Gedankenaustausch nach Südafrika Meine Nichte hat höhere Schulbildung und ist 1935 mit ihren Eltern yon hier nach Südafrika ausgewmdert und lebt dort in guten Verhältnissen.' Es kommen nur jüdische Herren in Frage. Angebote mit neuerem Lichtbild unter Nr. Z 2 -an die Geschäftsstelle des Jüd. Gemeindeblattes erbeten. - .; : - - .. .• Wer kann mir Personen angeben: Frau Taly Verständig, geb. Engelberg, Frau Netty Bottenberg, geb. Engelberg, ui® Frau Sophie Rüberfeld. geb. Krautmann; früher wohnhaft in. Wuppertal-Barmen, Stadtteil Wupperfeld. Zuschriften erbeten an Wwe. Adele Riecke, Wuppertal-Barmen, Stemstraße 56 II. Wer kann Auskunft geben 'über den Verbleib des Transportsdes1 Kölner Kinderheims, der im Sommer 1942 nach Minsk gegangen sein soll? , W e r weiß über den Verbleib von Berti Edelstein,' zuletzt 1944/45 im L;ager Stutthof, früher in Riga? Nachricht erbittet: Emmi Brüning, geb. Edelstein,^Dortmund-Bracker, Graffweg 20. Wer kann Auskunft geben über: Max Kuminsky, Textilwaren, wohnhaft zuletzt in Nordhausen. Alter ca. 58 Jahre. Nachrichten erbeten an Leo Höppeler, Krefeld, Bogenstraße 16. . - 1947 57071 Aug. 13. Mittwoch Äw 27. j i4 Donnerstag ”■ 211 ... 15. Freitag :■ 29k| „ 16. c l.Tag Rauschchaudesch 5aODat R-eh Cottesd. 9.30 Uhr .V.-3Q.I : „ i7. hohn tag 2,Tag Rauschchaudesch Elull l.j “ „ , 18. Montag , ” 2 I ..!?• Dienstag 1' > 3 „ 20. Mittwoch 4'1 „ . 21. Donnerstag . . 5. 1 „ 22. Freitag „ 6; 1 n 23. 5,li öchautttm OaDOat c-ottcsa.. 9.30 Uhr ” 7i 24. Sonntag ■1 - 8. § „ 25. Moniag ... M „ 26. Diensiag , - „ .10.1 Lizenztrager und1 Hauptschriftleiter: Karl Marx, Düsseldorf, Golzheimer Straße 110, Telefon 2300) ./ Verantwortlich' für den Anzeigenteil: Benno Wallach, .Düsseldorf, Lindemannstraße 104,, Telefon 63132 / Veröffentlicht mit Genehmigung der Nachrichten« kontrolle der Militärregierung. , / (Lizenz Nr. 50) — Druck: Buchdrüdkerei Tischler 6. Schaffer, Düsseldorf.Benrath, A H. 32. Abonnement (per Kreuzband): Deutschland: V^Tahr 3.30 RM.; Va Jahr 6.50 RM., 1 Jahr 12.80 KM.; Ausland: (alle Länder) 7*Jahr 4.40 RM,( 'l]zJahr 8.60 RM., 1 Jahrl7.00 Rät.-Gebühren sind auf unser Postscheckkonto Essen 68080 zu überweisen. piisseldorfrGraf«Adolf»Stra£e 60 Gegr. 1896 — Fernruf 25995/96 Kunstgliederbäu,Bandagen,Senkfußeinlägen Verwaltungen Düsseldorf, Graf-Adoll-Str. 49/53 (Sarloriushovs) Ruf J4277 (nach 18 Uhr: 52075) Friedricbstr. 109 Düsseldorf Fernruf 16034