Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 13 (26.3.1936)
- Date
- 1936-03-26
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Britisch-Indien, Inner- und Ost-Asien Die Zerstreuung der Juden über die Erde (XXX.) Britisch-Indien Das gewaltige Staatsgebilde Inner- und Ostiasiens, das unter britischer Oberhoheit steht, hat eine Fläche, die säst genau zehnmal so groß ist wie die des Deutschen Reiches. Britisch-Indien hat eine Einwohnerzahl von 350 Millionen Menschen, unter ihnen leben 24 150 Juden. Britisch-Indien hat eine ausgezeichnete amtliche Statistik, die letzte Zählung hat 1931 stattgefunden, so daß die ermittelten Größenordnungen von aktuellstem Werte find. Das Land gruppiert sich verwaltungsmäßig in 35 Provinzen bzw. sonstige administrative Untereinheiten — nur in fünf von ihnen sind jüdischeSiedlungen in nennenswertem Umfange vorhanden: in der Provinz T (, b TOmSa s t a 8tnfal« WlKinTA* £ * «AL tu Bengal, in der Provinz Bombay, in der Provinz Burma, in den Bombay-States und in den Madras-States. In vier weiteren Gebietsuntereinheiten Britisch-Jndiens liegt die Zahl der Juden zwischen je 50 und 200, in 14 weiteren Provinzen usw. leben weniger als je 50 Juden. In den restlichen zwölf Territorialeinheiten sind'statistisch keine Juden nachgewiesen. Die höchste Zahl der Juden findet sich in der Provinz Bombay.' Hier leben insgesamt 17 750 Juden, davon entfallen allein aus den. Regierungsbezirk Bombay 12 600; sie werden dort Beni-Israel (Söhne Israels) genannt. In der Stadt Bombay selbst leben innerhalb einer Bevölkerung von rund IV* Millionen Menschen nur 8600 Juden, die sieben Synagogen unterhalten. Es' ist bezeichnend für die jüdische Verbundenheit mit ihrer landsmannschastlichen Tradition, daß in dem Namen einer dieser Synagogen der Name einer Persönlichkeit sestgehalten ist, die im Mutterlande England eine bedeutsame und geachtete. Stellung errungen hat: Sassoon, ein Nyme, der auch bei den Juden Indiens einen guten Klang hat. Außer in Bombay sind jüdische /Gemeinden und jüdische Synagogen in Ahmedabad, in Alibag, in Borle, in Poona und einer weiteren Anzahl kleinerer Städte der Provinz bzw. des Bezirks Bombay. Zur Provinz Bombay gehört verwaltungsmäßig auch die englische Besitzung Aden an der Südwestspitze der arabischen Halbinsel. Dort leben 4000 Juden, die neben sieben Gotteshäusern eine große Anzahl jüdischer llnterrichtsiustitute unterhalten. Es verdient sestgestellt zu werden, daß in einer Wüstenstadt, acht Meilen von Aden entfernt, in S h e i k h - O t h man, ebenfalls eine jüdische Gemeinde existiert, die eine Synagoge hat. Die Zahl der Juden in der britisch-indischen Provinz Bengal betrügt insgesamt nur 1900. Die meisten von ihnen leben in der Hauptstadt K ä lkütta, wo im neunzehnten Jahrhundert mesopotamische Juden eingewandert sind. Im Jahre 1850 waren sie bereits zu einer nennenswerten Zahl angewachsen. Die Gründe, warum in Kalkutta die jüdische Gemeinschaft, die im vorigen Jahrhundert 3- bis 4000 Köpfe' betrügen haben mag, auf unter 2000 herabgesunken ist, sind nicht zu klären; doch auch dieser kleine jüdische Sektor, diese wenigen hundert Familien, unterhalten drei Synagogen, und wie in den meisten englischen Siedlungen, eine Anzahl jüdischer Hospitäler, eine jüdische Knaben- und eine jüdische Mädchenschule neben hebräischen Lehrhäusern. An dritter Stelle steht in Britisch-Indien hinsichtlich der Zahl der Juden die Provinz Burma mit etwa 1200 jüdischen Menschen. Innerhalb der Madras-States ist die wichtigste Einheit der C o ch i n - S t a a t, wo es weiße und schwarze Juden gibt. Die letzteren sind wahrscheinlich bekehrte Eingeborenenstämme, ihre Herkunft leitet sich also nicht von einem der zwölf jüdischen Stämme ab. In Cochin bestehen drei Synagogen, eine erstaunlich hohe Zahl, wenn man erfährt, daß dort nur etwa 1450 Juden rn einer erdrückenden Mehrheit andersgläubiger Menschen leben. Von größeren jüdischen Siedlungen ist noch Rangun unweit der siamesischen Grenze zu erwähnen. Hier leben etwa 1500 Juden, die zwei eigene Synagogen erbaut haben und in einer jüdischen Mittelschule ihren Nachwuchs heranbilden. In Be lutsch ist an, dem Teil Britisch- Jndiens, der an Persien und Afghanistan grenzt. (Nachdruck verboten.) also ganz im Westen gelegen, leben nur drei oder vier jüdische Familien, während in der hart an der Grenze von Belutschistan gelegenen Stadt Karachi am Arabischen Meerbusen, an der vorgelagerten indischen Wüste, immerhin eine tausendköpfige jüdische Gemeinde wohnt. Die Gesamtzahl der Juden Britisch-Jndiens dürfte in den letzten drei Jahren durch Zuwanderung einer kleinen Zahl deutscher Juden eine geringe Erhöhung erfahren haben, die jedoch keinen nennenswerten zahlenmäßigen Einfluß ausüben kann. Entscheidend für den Bestand des jüdischen Sektors in Britisch-Indien ist vielmehr, daß sich seine Angehörigen nur in sehr geringem Umfang mit anderen Volksschichten vermischen. Wenn in den letzten zehn Jahren die Zahl der Juden dieses großen englischen Dominions sich von 21000 aus 24 150 erhöhen konnte, so ist dies zum größten Teil die Folge eines gesunden Geburtenüberschusses. Dieser wird durch den Altersaufbau der Juden bewiesen, der als vorbildlich gesund anzusprechen ist. Von den rund 24 000 Juden Britisch-Jndiens standen nach der Zählung von 1931 50 Prozent im Alter bi s z u 2 0 Jahren. Das ist eine so breite Jugendbasis, daß nicht nur der Eigenbestand dieses Volksteils gesichert ist, sondern sogar mit einem allmählichen, wenn auch bescheidenen Zuwachs aus eigener Fruchtbarkeit heraus zu rechnen ist. Als Besonderheit der Juden Britisch-Jndiens muß noch hervorgehoben werden, daß sie ihre jüdischen bzw. hebräischen Namen fast durchweg beibehalten haben, wenn auch zum Teil anglisiert, daß sie jedoch hinter diese altüberkommenen Namen einen zweiten, indischen bzw. hindustanischen, setzen, womit sie ihre religiöse Verbundenheit einerseits und ihre politische andererseits auch rein äußerlich dokumentieren. Daß die Zahl der Analphabeten unter den indischen Juden erheblich geringer ist als der Durchschnitt der Bevölkerung, erklärt sich daraus, daß sie zumeist in den größeren Städten wohnen, überwiegend dem Kaufmannsstande angehören und am Handel im Innern des Landes sowie am Welthandel Mitarbeiten. Sie sind also genötigt, sich die Bildung anzueignen, die für diese Berufsausübung unerläßlich ist. Erstaunlich und schwer zu erklären ist es, daß bei den indischen Juden die Zahl der Männer die der Frauen überwiegt. Daß auch bei der Gesamtbevölkerung der Männerüberschuß sehr beachtlich groß ist, ist für den atomhaft kleinen jüdischen Splitter ohne jeden Belang. Inwieweit biologische oder soziale Gründe maßgebend sind, ist ohne eine nähere Untersuchung nicht zu beurteilen. Inner- und Ostasien Während für Palästina und Kleinasien, für die Gebiete Sowjetrußlands in Asien, für das asiatisch-türkische Staatsgebiet und schließlich für Britisch-Indien genaue statistische Angaben über die Zahl der dort lebenden Juden möglich sind, so gilt dies nicht für die übrigen weiten Landstrecken dieses größten Kontinents der Erde. Hier hört die verläßliche Statistik aus und die Schätzungen beginnen, deren Genauigkeitsgrad teilweise außerordentlich problematisch ist.. Dennoch sind diese Schätzungen unentbehrlich, weil sie allein wenigstens einen Anhaltspunkt über die weite Berstreuung der Juden im fernen Osten zu geben vermögen. Dies eine darf aus den Schätzungen zweifellos geschlossen werden: daß in den Gebieten, für die von Landeskennern Zahlen vorliegen, jüdische Siedlungen vorhanden sind; zweifelhaft dagegen bleibt es, ob die wirkliche Gegenwartsgrößenordnung dieser jüdischen Einwohnerteile den Schätzungen auch nur annähernd entspricht. Mit dieser Beschränkung werden die nachstehenden summarischen Angaben hier illustriert; auf sie zu verzichten würde bedeuten, an dem Problem vorbeizugehen, das hier gestellt ist: die Zerstreuung der Juden über den ganzen Erdball quantitativ-soziographisch darzustellen. Persien - Iran ist ein Kaiserreich von etwa vierfacher Größe Deutschlands und mit rund 10 Millionen Einwohnern, unter denen annähernd 50 000 bis 60 000 Juden leben. Das find etwa 0,5 bis 0,6 Prozent der Bevölkerung. Das gewaltige Land, das im Westen vom Irak begrenzt wird, im Norden an die Türkei und an Rußland stößt und im Osten an Afghanistan und Britisch- T upKmei 1AIKANA TEHER^ CMonassah •HAMAMN '^nvhlstan Asien AFGHANISTAN , JMAH # I \ Simse««*1' •Kerrrtat leLirUcbk- | Stan Indien, hat keine amtliche Statistik, die für die jüngere Vergangenheit oder für die Gegenwart feste Anhaltspunkte böte. Für die Vergangenheit steht fest, daß Juden llach Eroberung Babyloniens durch die Perser ln das Land kamen; wie hoch ihre Zahl damals angewachsen ist, ist nicht bekannt. Binjanün von Tudela läßt sich für die Mitte des 12. Jahrhunderts berichten, es Hütten damals jüdische Siedlungen in dem Lande zwischen Kaspischen Meer - und Persischem Golf bestanden. In H a m a d a n sollen 50 000 Juden gelebt haben, in I s p a h a n 45 000, in Schiras 10 000 Juden. In der 'Gegenwart soll die Hauptstadt Teheran eine jüdische Bevölkerung von etwa 5 Prozent haben, unter 210.000 Einwohnern leben etwa 10 000 Juden. Jüdische Gemeinden bestehen zur Zeit außerdem noch in den Städten, die bereits Binjamin von Tudela vor etwa 800 Jahren erwähnt hat. Der religiöse Ritus ist überwiegend sepharbischer Natur, die Sprache der persischen Juden ist ein persisch-jüdischer Dialekt. Zur Erhöhung des Bildungsniveaus tragen die Schulen der Alliance Jsraolite bei. Für die Beruf sstruktur liegen keine Zahlen vor, doch ist bekannt, daß ein großer Teil der Persischen Juden vom Handwerk lebt, jüdische Aerzte < und Apotheker genießen großes Ansehen, als Kaufleute sind die persischen Juden in besonderer Weise Mittler des persischen Außenhandels mit Europa. Beachtenswert ist, daß die Aus wanderungpersisch er JudennachPalä st ina im Steigen begrissen ist. Nach der palästinensischen Statistik sind in den letzten eineinhalb Jahrzehnten etwa 1500 persische' Juden nach Palästina gekommen. Afghanistan ist ein selbständiges Emirat im Nordwesten Indiens, mit einer langen gemeinsamen Grenze mit Persien. Hier gibt es keinerlei statistische Angaben, wenngleich Ruinen jüdischer Gotteshäuser darauf hindeuten, daß Juden schon seit vielen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden in diesem Teile Jnnerasiens wohnen. Für die Gegenwart wird die Zahl der Juden zwischen 8000 und 12 000 geschätzt innerhalb einer Einwohnerschaft von rund 10 Millionen. Der jüdische Bevölkerungssektor der Gegenwart ist mit etwa 1 zu 1000 sehr niedrig. Die größte jüdische Gemeinde ist in der Hauptstadt Kabul, dessen alte Synagogenruinen sagenumwoben sind und deren Entstehung in vorchristliche Zeiten vorverlegt wird. Die Sprache der afghanischen Juden ist zumeist das Persische. Handwerk und Handel geben ihnen bescheidene Lebensmöglichkeiten. Je tiefer man nach Jnnerasien kommt und sich dem Osten des Erdteils nähert, desto lückenhafter werden die statistischen Angaben. China. Die erste authentische Quelle von dem Vorhandensein jüdischer Siedlungen in China ist ein aus jüdischer Quelle stammender Bericht aus dem 9. Jahrhundert, wonach in allen damaligen bedeutenden Städten Chinas Gemeinschaften von Menschen ■ jüdischen Glaubens bestanden haben sollen. Die Behauptung, daß nach China bereits Juden vor Beginn der christlichen Zeitrechnung gekommen seien, ist unbewiesen. Das älteste jüdische Zentrum ist Khai-fung-su, wo bereits im 13. Jahrhundert eine Synagoge nachgewiesen ist. Heute beträgt die Bevölkerung des chinesischen Reiches rund 400 000 000' Menschen, sowohl die Zahl der jüdischen Bevölkerung wie ihr Ausmaß ist sehr klein. Es bestehen kaum mehr als 12 bis 15 nennenswerte jüdische Gemeinden, über deren Gesamtzahl die Schätzungsgrenze sehr weit auseinandergehen. Sie schwanken zwischen 12 und 15 000 Juden. Nach Schanghai sind in den letzten Jahrzehnten Juden aus dem nahen Orient, insbesondere aus K l e i n a s i e n gekommen, in gewisser Zahl auch europäische Juden. Die gewaltige Hafenstadt mit einer Bevölkerung von 2% Mil- Hotk Xmmu jiU 4S I Freunde, die die C.-V.- Zeitung nicht lesen. Ihnen müssen Sie diesen B estellschein geben. Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-V.-Zeitung 99 Pfennig für April, Mai und Juni zuzüglich einer einmaligen Verspätungsgebühr van 20 Pfennigen zahle ich bei Vorlage der Postquitfung an den Briefträger. Die letzte März-Nummer erhalte ich kostenlos. Name:...... Ort:.,.-.-. Strasse: ..-.-..- Datum:.- ".. Ausschneiden und mit 3 R g. frankiert senden ans C.-V.-Zeifung, Vertrieb, - erlin W 15, Emser Str. 42 J 2 Oliva 8141 lionen Menschen beherbergt jedoch nicht mehr als : 7500 Juden. Shanghai hat drei Synagogen, eine Anzahl charitativer jüdischer Institutionen und auch einen jüdischen Sportklub. In Hong-Kong, einer Stadt mit rund 850 000 Einwohnern, die in britischem Besitz ist, leben 150 Juden, die eine.eigene Synagoge unterhalten. Singapur, ebenfalls englischer Besitz, hat eine jüdische Gemeinde, deren Zahl nicht feststeht; sie kann nicht klein sein, da dort zwei sephardische Synagogen bestehen. In neuerer Zeit sind russische Juden nach China gekommen, so insbesondere nach Tientsin, Hankao, ' Canton und Nanking. Nähere statistische Einzel-; heiten sind nicht bekannt. In dem Staatsgebiet Französisch-Jndochina' wird die Zahl der Juden auf etwa 1000 geschätzt,; innerhalb einer Gesamtbevölkerung von rund 21 Millionen Menschen. Für den benachbarten! siamesischen Staat, der einen größeren Flächeninhalt hat als Deutschland und etwa 11^ Mili lionen Einwohner, fehlt jede Konfessionsangabe, selbst auch nur eine annähernde Schätzung. Mandschukuo, seit zwei Jahren ein selbständi-' ges Kaiserreich, war früher chinesische Provinz. Gegenwärtig leben in diesem Staate etwa 20 000 bis 25 000 Juden. Die größte jüdische Gemeinde ist C h a r b i n , wo ' unter rund 250 00 Einwohnern eine jüdische Bevölkerung von etwa 10 000 Menschen lebt. Weitere kleinere jüdische Gemeinden sind in M u k d e n, in D a i r e n, in C h a i - l a r. Die hier lebenden Juden sind meistens Aschkenasim äus Rußland, gering ist die Zahl der i n d i s ch e n I u d e n. In Japan, dem ostasiatischen Großstaat' mit etwa der gleichen Einwohnerzahl wie Deutschland, gibt es zwar eine ausgezeichnete amtliche Statistik, aber sie enthält keine konfessionellen Angaben, das hat seine Gründe darin, daß die erdrückende Mehrheit der Bevölkerung sich zu den großen Religionen des fernen Ostens bekennt und das Christentum usw. nur wenig Eingang gesunden haben. Heute ist die Mehrzahl der Japaner buddhistischen- Glaubensbekenntnisses und es ist für den japanischen Staat ohne Interesse, die kleinen nicht budd< histischen Splitter der Bevölkerung, in ihrer konfessionellen Zusammensetzung zu erfassen. . Nach Schätzungen, für die jede Kontrolle fehlt, sollen etwa 2000 Juden im japanischen Kaiserreich leben. Nachweislich bestehen jüdische Gemeinschaften in Yokohama, in Tokio, der größten Stadt des Landes mit 2 Millionen Einwohnern, in Osaka, in C o b i und schließlich in Nagasaki. Die Herkunftsländer der in Japan lebenden Juden liegen wahrscheinlich im wesentlichen in Ost- und Mitteleuropa, neben diesen aschkenasischen Juden soll cs in geringerer Zahl auch sephardische Juden geben, die aus südlicheren Teilen Ost- und Jnnerasiens nach den japanischen Inseln gekommen sind. vr. E. R—z. Hauptschriftleiter: Dr. Alfred Hirschberg; Stelivertr. und verantwortlich ftir die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edelheim. ■Verantwortlich für Sport: Dr, Ernst G. L ö w e n t h a 1, sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nathan, Berlin. DA, IV. Vj. 40 000, PI, 5. Verlag: Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Berlin W 15, Einser Strasse 42. 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