Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 7 (13.2.1936)
- Date
- 1936-02-13
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr.7 * 1. Beiblatt 13. Februar 1936 Ludwig Holländers letzter Weg Am Mittwoch vormittag wurde Ludwig Holländer in Weißensee zur letzten Ruhe gebettet. Eine unübersehbare Trauergemeinde folgte dem Sarg, der mit weißem Flieder und Grün geschmückt war. Hinter der leidtragenden Familie ging Justizrat Dr. Brodni^ mit dem gesamten Mitarbeiterstab der Berliner Geschäftsstelle des Central-Vereins, soweit er noch unter Ludwig Holländer gearbeitet hatte. Zahlreiche Mitglieder des Hauptvorstandes des E.-V. und die Witwe des Mitbegründers des C.-V. Eugen Fuchs gaben Holländer das letzte Geleit. Eine Anzahl Landesverbände des Central-Vereins hatten ihre Vertreter entsandt: Rheinland-Westfalen David Krombach, Niederschlesien Rudolf Breitbarth, Mitteldeutschland Rudolf Apt (Dresden) und Kurt Sabatzky (Leipzig), Pommern Rechtsanwalt Brock und Otto Michelsohn, und O st - Preußen Sanitätsrat Pollnow. Die s ü d - d e u ts ch e n Freunde Holländers vertrat Sanitätsrat Dr. Baron. Alle jüdischen Organisationen hatten Abordnungen entsandt. Es waren u. a. erschienen: für die Reichsv e r t r e t u n g d e r I u d e n i n D e u t s ch l a n d Otto Hirsch, Julius L. Seligsohn, Friedrich Brodnitz und Arthur Lilienthal, für die Be r l i n e r I ü d i - scheGemeinde Walter Breslauer, Carl Fuchs, Wilhelm Graetz und Moritz Rosenthal, für den Preußischen Landesverband Jüdischer Gemeinden Kammergerichtsrat Leo Wolfs, Rabbiner Dr. Galliner und Bruno Woyda. für den K. C. Hermann Berlak, Erich Stern und Franz Eugen Fuchs, für die G r o ß l o g e B n e i - B r i ß Dr. Walter, für die Berliner Logen O. Norden und Direktor Baer, für den H i l f s - Verein der Juden in Deutschland Ministerialrat Hirsch und Dr. Werner Rosenberg, für die Religiös-Liberale Vereinigung Rechtsanwalt Heinrich Stern und Werner Simon, sürdieLehranstalt für dieWissenschaft des Judentums Professor Dr. Jsmar Elbogen und Rabbiner Dr. Max Wiener, für das Rabbinerseminar Rabbiner Dr. Freimann, für den R e i ch s b u n d jüdischer Frontsoldaten Dr. Leo Löwenstein und Dr. Hans Wollenberg, für die Z i o n i st i s ch e Vereinigung für Deutschland Franz Meyer und Hans Friedenthal, für den K I V Hans Klee. Der BDJJ war durch Kellermann, Riegner und Kann vertreten. Auch Vertreter der Chewra Kadischa waren anwesend. Stimmungsvoll erklang die Orgel. Rabbiner Dr. Leo Baeck nahm das Wort Er knüpfte an einen Vers aus dem Tora-Abschnitt des Sabbats an, an dem sich Ludwig Holländers Stunde dem Ende des irdischen Daseins zuzuwenden begann: Wajhi bejodow einuno ad bau haschomesch — es war in seinen Händen Treue, bis die Sonne unterging. Es sei schwer, dieses Wort ganz in dem, was es in unserer heiligen Sprache enthält und ausdrückt, wiederzugeben, und schwer auch, wie das Wesen Ludwig Holländers. In ihm, in seinem Wirken und Ringen, in seinem Mühen und Schaffen war eine Treue, eine Stetigkeit, eine Beständigkeit. Wie seine äußere Erscheinung war dieses Bedächtige, dieses Langsame, dieses fast Schwerfällige in seiner ganzen Art. Er ging nicht leicht zu etwas hin, aber' dann auch nicht leicht von etwas fort. Er hat um Gedanken, um Erkenntnisse gekämpft, langsam, bedächtig, lebendig. Und wenn man ihn auch immer von Zeitungen umgeben sah, war er trotz allem nicht ein Mensch der Zeitung, sondern ein Mensch des Buches, der sich vertiefen, sich hineinlesen, eindringen wollte mit dem ganzen Ernst. Er hat zu einer Zeit, den Zugang finden wollen und in dieser Zeit zu stehen sich bemüht. Für alles hat er mit Gedanken, mit Grundsätzen und Empfindungen das Fundament sich zu bereiten gesucht, ernst und allmählich. Aber dann stand er darauf fest. Wenn es auf den Kampf der Gedanken ankam, hat er mit manchem gekämpft, aber keiner hat ihn überwunden. Bei alledem war Ludwig Holländer kein Mensch, dem die Grundsätze das Empfinden verdrängten. Er, der so schwer, so ernst, fast hart in seinem Wesen geformt und gebaut schien, war in seinem Innersten ein empfindender, fast ein empfindsamer Mensch. Für ihn war das Entscheidende der innere Wert eines Gedankens, einer Zeit, eines Menschen. Für ihn stand nie ein Gedanke, ein Prinzip, ein Grundsatz ihm gegenüber, sondern immer ein Mensch. Dort, wo es sich lohnte zu kämpfen, hat er ritterlich gekämpft. Er hatte das Bedürfnis nach Dank, nach Treue und Freundschaft, aber ebenso das Bedürfnis danach, Wünsche und Sorgen, Klagen und Nöte von Menschen in sich aufzunehmen. Bis zuletzt war er unermüdlich in der Sorge um die Menschen und darauf bedacht, die Sache von Menschen zu vertreten. Helfen, Beistehen, das war ihm innerstes Bedürfnis. Ihm, der ein Mensch der Oesfentlichkeit war, bedeutete am meisten sein Haus und, um dieses Wort unserer Weisen zu brauchen, seine Frau. Sie war ihm Helferin in guten Tagen und Helferin in den schweren Tagen der Krankheit. Langsam, bedächtig, so ist Ludwig Holländer auch zu seinem Judentum hingelangt. Zu ihm hatten Kant und Schiller früher gesprochen als unsere Bibel, als unsere Geschichte, als unser ganzes Schrifttum und Schicksal. Aber als er zu unserm Judentum gelangt war, da war es sein Lebensziel geworden, der Inhalt von allem, das Zentrum seines Daseins, das, um dessentwillen es sich zu leben lohnte, um dessentwilleu er immer tapfer, mutig, furchtlos mit dem schweren Gewicht seiner Waffen, mit der Ritterlichkeit seines Kämpsens einzutreten und einzustehen bereit war. Es war unser universales Judentum, das ihn erfüllte. — ad bau haschomesch, bis die Sonne untergeht. Seine Sonne ist langsam untergegangen; so manches Ideal war ihm untergegangen, so manche Gedanken hat er zu Grabe getragen, und es war wie wenn er ein Stück seiner selbst zu Grabe trüge. Und es ist darin fast wie ein Symbol, daß langsam ihm sein Leben unter Schmerzen, unter Leiden zu Ende ging. Zu früh für uns alle begann seine Sonne unterzugehen, zu früh hat Krankheit und Leid ihm so manches aus der Hand genommen. Aber er blieb er selbst. Und so werden wir immer Ludwig Holländer vor uns sehen: einen Mann, von dem dieses Wort, mit dem sein Leben sinnbildhaft hinging, gesprochen ist: in seiner Hand war Treue, bis die Sonne unterging. Ein Sprecher sollte, so-war es der Wunsch der Organisationen, zum Ausdruck bringen, was der verstorbene Mann ihnen allen gegolten hatte. Für sie alle sprach David Krombach (Essen) An der Bahre Unseres Ludwig Holländer darf der Freund, der im C.-B. und auch im studentischen Verband des K.-C. Jahrzehnte hindurch als Weggenosse an seiner Seite marschierte, namens dieser Organisationen, zunächst im Namen des Präsidiums des C.-V., sodann im Aufträge des 'Geschäftssührenden Ausschusses des K.-C. dem tiefen Schmerz aller dieser Freunde und Mitarbeiter Ausdruck geben, zugleich der großen Trauer der zahlreichen jüdischen Männer und Frauen und vor allem auch der jüdischen Jugend, zu denen so oft sein mutiges und kluges Wort gedrungen ist, denen er so häufig seinen freundschaftlichen Rat und seine tätige Hilfe geschenkt hat, hier und draußen, an den großen und kleinen Plätzen des Landes, überall wo jüdischer Gemeinschaftswille lebendig ist. Ludwig Holländer, wie hofsnungsfroh klang es aus in unseren Herzen, wenn wir seinen Namen nannten und sein Werk aus uns wirken ließen. Dann stand er vor uns, der immer wache und bereite Führer, der — nach Hingabe seines Berufes, in dem ihm seine großen Gaben glänzenden Erfolg verhießen — das ganze Leben der Gemeinschaft, ihrem Glück, ihrer geistigen und sittlichen Entwicklung widmete, bis er schließlich sich selbst und seine Gesundheit dieser Gemeinschaft, uns allen allzufrüh, aufgeopsert hat. Holländer lebte nicht nur den Organisationen, deren Führer er gewesen ist, er gehörte der Gesamtheit der Juden. Nichts Jüdisches war ihm fremd, überall, wo es galk jüdische Gemeinschaft aufzubauen und zu erhalten, war er mit ganzem Herzen und ganzer Seele und seinem reichen Können dabei. Was aber sein Werk besonders auszeichnet und es zur geschichtlichen Leistung und Auswirkung emporhebt, ist, daß er sich nicht in der Praktischen und organisatorischen Arbeit des Tages erschöpfte, so gewissenhaft und peinlich er auch sein Amt und die Fülle der einzelnen Ausgaben gewahrt hat, sondern daß er vor allem in unaufhörlichem Mühen die geistigen Grundlagen vertiefte und neu gestaltete, die für die Haltung des Juden unserer Tage, für die Gestaltung seiner Persönlichkeit bestimmend wurden. Er erkannte, daß jüdische Gemeinschaft in unserer Mitte nur dann lebendig sein und sich lebensfähig weiterentwickeln kann, wenn wir uns das jüdische Fundament neu erarbeiten und befestigen, wenn aus diesem Nährboden der jüdische Mensch emporwächst, eingereiht in die altehrwürdige Kette der jüdischen Geschlechter, fest verwurzelt im jüdisch-geistigen Streben, nach jüdischem Lebensideal und unter Hingabe an die jüdische Berufung das Leben gestaltend; als jüdischer Mensch zugleich den menschlichen Ausgaben unserer Tage und den Gefühlen und den Pflichten aufgefchlossen, die aus einem gesunden und natürlichen Verhältnis zur Heimat entspringen. Diese Saat, die er unermüdlich gestreut hat, ist bereits in reichem Maße in unserer Mitte aufgegangen, ohne daß man vielleicht überall weiß und würdigt, wer der Sämann gewesen ist. Wir sind zugleich der festen Zuversicht, daß keines der wertvollen Saatkörner verlorengeht und daß gerade in der schweren Zeit, in die wir und die junge Generation hineingestellt sind, sein geistiges Werk uns besonderen Halt und klare Richtung geben wird. Aus dem Vermächtnis unseres Ludwig Holländer tönt uns vor allem seine eindringliche Mahnung entgegen: in necessariis unitas! Für die großen Aufgaben unserer Not ist die einheitliche Zusammenfassung aller Kräfte höchstes Gebot. Es darf nicht geschehen, daß einzelne Gruppen ihre Sonderinteressen dem Ganzen voranstellen! Für die notwendigen Aufgaben die Einheit, in den Zweifelsdingen die freie Meinung, in allem aber der Geist der Brüderlichkeit! Mit diesen Gedanken hat er immer und immer wieder das Feuer der Verantwortung für das Ganze in uns entzündet. Sorgen wir, daß die Flamme nicht erlösche! So nehmen wir Abschied von Ludwig Holländer. Lecher Zadik lewrocho! Ein Großer ist von uns gegangen, sein Andenken aber bleibt in unserer Mitte und wird uns Segen bedeuten. Der Name Ludwig Holländer soll in uns lebendig bleiben und uns stark machen, sein Werk fortzuführen und in, seinem Sinne unserer Gemeinschaft zu dienen. Als. letzter Redner rief Dr. Stephan Steinharter dem Freunde Ludwig Holländer den Abschiedsgruß des Freundeskreises und der Spinoza-Loge nach. Nach Gesang des LI male Prachamim und Orgelspiel wurde der Sarg aus der Halle in die nur wenige Schritte entfernte Grabstätte getragen. Noch ein letzter Gruß an den Freund und Führer, und die Erde, von Hunderten von_ Freundeshänden über den Sarg gestreut, deckte die sterbliche Hülle Ludwig Holländers. Der KCer Das Jahr 1936 ist für den KC ein Erinnerungsjahr von mannigfachster Bedeutung. Fünf Jahrzehnte sind vergangen, seit zum erstenmal die Breslauer Diadrinen die Fahne des selbstbewußten Juden an den deutschen Hochschulen entrollten. Vier Jahrzehnte sind verstrichen, seit die kleine, inzwischen auf vier Verbindungen angewachsene Schar sich zum KC vereinigte. Ein Vierteljahrhundert geht mit dem Jahre 1936 ins Land, seit die bereits zur allgemeinen Anerkennung gelangten Verbände des KC sich unter Leitung von Ludwig Holländer im geschäftsführenden Ausschuß eine einheitliche Führung geschaffen haben. 25 Jahre hat ohne Unterbrechung Ludwig Holländer, an dessen Bahre wir jetzt stehen, den KC geführt, dem er seit seiner Studentenzeit, als er 1894 in der „Licaria" zu München aktiv wurde, angehörte. Aber Ludwig Holländer war mehr, als nur ein Vierteljahrhundert der Vorsitzende des Verbandes. In ihm verkörperte sich namentlich für die jüdische Oesfentlichkeit der Begriff des KCers! Die Ideale seiner Jugend wurden für ihn zur Lebensaufgabe. Die Gedankenwelt des KC, damals das geistige Eigentum nur einer kleinen Schar begeisterter Studenten trug er hinaus in die praktische Arbeit des Judentums, insbesondere in die Arbeit des Central-Vereins. Er war der Inbegriff des KCers in einem Abschied vom Freunde Nun hast du die Augen zum letzten Schlummer geschlossen, zum letzten Male habe ich dir die Hand gedrückt, von allen Schmerzen und Leiden bist du erlöst, — wir aber, deine Freunde, um wie-Vieles, Vieles sind wir nun ärmer geworden! Sechsunddreissig Jahre sind wir beide zusammengewandert, von den Tagen fröhlicher Jugend bis ins reife Mannesalter, und die Freundschaft, die wir als junge Menschen geknüpft, sie hat sich immer enger und fester verwoben, ein Stück Jugend, ein Stück eigenes Leben schwindet mir nun dahin. Ein Freund warst du mir, warst du deinen Freunden, wie es wahrlich wenige gibt. Es war gar nicht so leicht, den Weg zu deinem Herzen zu finden, und du hast es uns nicht leicht gemacht, dort hinein zu gelangen. Man musste erst eine Art Bewährungsfrist dutehmaclien, bist du uns dort aufgenommen hast. Denn so streng du gegen dich selbst warst, und so viel du von dir selbst verlangtest, genau so viel verlangtest du auch von dem andern. Aber wenn einer dann das Ehrenkleid deiner Freundschaft trug, wenn er dann innerlich in den Jubel einstimmen durfte, „eines Freundes Freund zu sein“, dann konnte er sich auf dich, Ludwig Holländer, ganz verlassen. Mit aller Hingabe, mit deiner ganzen Persönlichkeit, mit der ganzen Kraft deiner Natur setztest du dich für die ein, welche dir nahestanden. Und du warst beglückt, wenn dir das gelang. Wie sagtest du immer wieder, mahnend und anspornend? „Man muss für den andern auch die unangenehmen Wege machen können! Nur die angenehmen Wege zu gehen, nur Ratschläge zu geben, das ist keine Freundschaft, es ist ein Zerrbild, eine Phrase!“ Wie viele, viele unangenehme Wege bist du für deine Freunde gegangen, du, der Mann der Freundschaftstat! Der Leitspruch, den du als Jüngling gewählt: Amico pectus! —, du hast ihn während deines ganzen Lebens unsichtbar vor dir getragen und ihn bis zum letzten Augenblick in wahrstem und schönstem Sinn in die Tat umgesetzt. Nie werde ich, so lange ich auf Erden wandle, den Augenblick vergessen, da der Geist schon in eine andere Welt blickte und sich nur für wenige Minuten nochmals zum Diesseits zurückwendete, und du nach dem Wohl und der Zukunft der Kinder deiner Freunde fragtest, wie du selbst in der Abschiedsstunde noch suchtest, Freude zu bereiten, zu helfen, zu stützen. Wahrlich: Erschütternd und doch beglückend! Helfen, Stützen, Glück bereiten, das war für dich Befriedigung! Wie verhasst war dir Egoismus eines Menschen, besonders wenn er sich verkleidete oder gar als das Gegenteil gebärden wollte. Dann konnte man oft Sätze hören, die wie Aphorismen anmuteten, und fein und doch scharf höre ich dich zu solchen Menschen sagen: „Merkwürdig, wie bescheiden viele in ihren Ansprüchen an fremdes Glück sind, — auch das kleinste genügt ihnen!“ Nichts hat dich mehr gereizt als Hohlheit und Herzlosigkeit und es ist dir nur nicht immer geglückt, dein warm mitfühlendes Herz hinter einer rauhen Schale zu verbergen. Sechsunddreissig Jahre sind wir beide zusammen gewandert, von den Tagen fröhlicher Jugend an, kaum einer hat dich so gekannt wie ich. Aber das hat ja deine Stärke ausgemacht, dass du nicht in den Wolken throntest, sondern ein Mensch warst, verstehend alles, das Gute wie das Schlechte. Du warst fröhlich mit den Fröhlichen, hast gerne gelacht mit den Lachenden, gezecht mit den Zechenden, hast gelitten mit den Leidenden, hast gestärkt die Wankenden: du warst immer da. Nun hast du die Augen zum ewigen Schlaf geschlossen, deine Schmerzen sind gelöst, — jetzt hast du uns den grossen Schmerz getan. Deine Freunde sind nun ohne dich, der alte treue, liebe Berater fehlt. Zum letzten Male grüssen wir dich, und dieser Gruss ist Dank, tiefer Dank für all die Freundschaft und Liebe, für diese Treue, die du uns gegeben. Immer werden wir an dich denken, denn wir brauchten deinen Rat, deine Hilfe, deine Einsatzbereitschaft für jeden einzelnen deiner Freunde, wir brauchten dich, dich! Und wir werden dich nicht vergessen, denn wir vergässen uns selbst. Leb wohl, Ludwig Holländer! Wir vergessen dich nicht! Treue um Treue! Stephan Steinharter. ’?S Zaknnft Ihrer Kinder SS.,t Landschulheim Florenz Höhere Schule und Internat 1. Schulbildung bis zum Abiturium 2. Für Knaben und Mädchen von 6—18 Jahren 3. Unter Leitung bewährter Pädagogen 4. Studienberechtigung in fast allen Staaten 5. Werkunterricht, Landarbeit, Haushaltkunde 6. Vorbereitung für Palästina 7. 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