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Central-Verein-Zeitung · 1936-02-06 · 6 (6.2.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
6 (6.2.1936)
Date
1936-02-06
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Jugend rückt nach Boxmeisterschaften des RjF-Sportbundes in Berlin Leistung, Kritik, Aufgabe Am 2. und 3. Februar brachte der Sportbund des RjF in B e r I i n seine diesjährigen Reichs- Meisterschaften im Boxen zum Austrag. Ein großer Teil der besten Boxer des Sportbundes. Vertreter sämtlicher Landesverbände, waren erschienen und lieferten sich an beiden Tagen zahlreiche schöne und spannende Kämpfe. Daneben gab es aber auch manche herbe Enttäuschung, die nicht verschwiegen werden darf und zu Besorgnissen Anlaß geben würde, wenn nicht der Nachwuchs schon im großen Stil von sich reden gemacht hätte. Man konnte es in den Rahmenkämpfen wie auch in einigen M e i st e r s ch a f t s e n t s ch e i d u n ° Salomon (Berlin) im Kampf gegen Langmann (Frcmkfurt a. M.) Fot. Martin Bzubas, Berlin gen erkennen, wie gut es um unseren Nachwuchs bestellt ist. Viele, die wir gesehen haben, sind sicher, ihrer Veranlagung und ihrem ehrgeizigen Können nach zu urteilen, in der Lage, schon in allernächster Zeit das Erbe der jetzt noch infolge ihrer Routine an der Spitze stehenden alten Kämpfergeneration anzutreten. Diese klare Erkenntnis mag im Augenblick für viele, die noch mit verhältnismäßig gutem Können Meister geworden sind, vielleicht nicht gerade schmeichelhaft sein; im Interesse eines sportlichen Leistungsaufbaues darf sie jedoch keineswegs übelgenommen werden. Deshalb begrüßen wir es, daß die Vereine des Sportbundes des RjF den richtigen Weg beschriften haben und einmal den Mut aufbringen, das Aushängeschild eines Klubs, d. h. i h r e Kampfmannfchaft zugunsten der breiten Schicht derjenigen jungen, aufstrebenden Boxtalente, die die Zukunft für sich haben, zu vernachlässigen. Der erfolgreichste Landesverband war wie im Vorjahr wieder der w e st d e u t s ch e, dessen Aufbauarbeit vorbildlich ist. Unter Führung eines sehr tätigen Obmannes haben sich die westdeutscheil Vereine dadurch vermehrte Kampfmöglichkeiten geschaffen, daß sie zwangsweise für jeden Verein ihres Landesverbandes in systematischer Reihenfolge Kampsabende einführten, die nach bestimmten Grundsätzen beschickt werden mußten. Man merkte den ausgezeichneten Kölnern . und Dort - m u n dern einwandfrei die Vorteile dieser nachahmenswerten Einrichtung und dazu das gute Training der altbekannten westdeutschen Amateurschule an. Auch die sch l e s i s ch e n Vertreter verrieten gute Schulung, waren aber vorerst noch Zuwenig routiniert, um sich allein mit hartem Schlag gegen Techniker durchsetzen zu können. In der Ecke der Berliner sah man erstmalig den bekannten Makkabi-Meister Buchbaum, der neuerdings das Training des Jüdischen Box-Clubs „Berlin" übernommen hat. Buchbaum wird im Kreise seiner neuen Pfleglinge viel talentiertes Material finden. Spannende Vorkämpfe Schon die Ausscheidungskämpse standen auf beachtlichem Niveau. Im Leichtgewicht hatten sich Grünberg (Köln) und Pick (Beuchen) auseinanderzusetzen. Dem Kölner fiel es nicht schwer, in der zweiten Runde oft und genau zu landen, so daß sich Pick, schwer angeschlagen, auszählen lassen mußte. Die Federge w i ch t ausscheidung sah Naphtaniel (Berlin) und Waldhorn (Dortmund) im Ring. Erst die dritte Runde, in der der Berliner aus seiner letzten Reserve herausging, brachte ihm Vorteile, die einen knappen Punktsieg nicht unverdient erscheinen ließen. Die zweite Vorrunde dieser Klasse ergab einen klaren Punktsieg des Darmstädters Eisenberg, der dem um viele Jahre älteren Stein (Hannover), während aller drei Runden überlegen war. Im Leichtgewicht setzte sich knapp Leo Salomon (Berlin) gegen den stinken Grünberg (Köln) durch und im Weltergewicht gelang es Kuhaupt (Köln), im besten Kampf des Abends nach heftigen Schlagwechseln, die schon in der ersten Runde Klinger (Dortmund) empfindlich trafen, knapp nach Punkten erfolgreich zu bleiben. „ „ Den Abschluß des gutgelungenen Vorabends, der durch interessante Jiu-Jitsu- und Ringkamps Vorführungen unterbrochen wurde, bildete die Entscheidung im Halbschwergewicht: Lewkowitz (Breslau) gegen Kahn Köln. Kahn gewann zwar verdient nach Punkten, mußte jedoch in der zweiten Runde recht schwere Brocken einstecken, ehe er zum Schluß seinem Gegner wieder überlegen wurde. Oie Hauptkämpfe Der Montagabend wurde von einer sehr stattlichen, vielfach sachkundig-kritischen Zuschauermenge mit besonderer Spannung erwartet; denn im Spichernring sollte man Spitzenkönner, bekannte Boxer und neben ihnen die besten Nachwuchsrepräsentanten, sehen. Zunächst zeigten Jugendliche in lebhaften Kämpfen ihr vielversprechendes Können. Schnell (Berlin) und Glaß (Berlin) trennten sich unentschieden, Jacobsohn (Berlin) gewann gegen Steinweg (Dortmund) nach Punkten. Dann gleich die erste Entscheidung im Fliegengewicht - Lechziner (Beuchen) gegen Wingens (Köln). Wingens erwies sich von Anfang an als der Bessere, bereitete mit einer stechenden Linken wunderbar vor und holte seinen Gegner, der schon in der ersten Runde groggy war, mit einem unheimlich harten rechten Geraden für die Zeit herunter. Um die Meisterschaft im Bantamgewicht traten Langmann' (Frankfurt a. M.) und Richard Salomon (Berlin) an. Langmann, der frühere südwestdeutsche Meister, war in bezug auf Technik und Taktik bei weitem überlegen und konnte schon in der ersten Runde einen linken Haken anbringen, der dem Berliner die Beine wegzog. In der 2. Runde wurde Salomon besser, hielt in den zahlreichen Schlagwechseln wunderschön mit und traf seinen Gegner mehrmals wirkungsvoll, Die letzte Runde stand wieder ■ ganz im Zeichen des Vorjahrsmeisters, der genau auf Kopf und Körper zu treffen verstand. Der hohe Punktsieg von Langmann war nie in Frage gestellt. Eisenberg (Darmstadt) und Naphtaniel (Berlin).hatten sich imFeberge w i ch t für die Schlußrunde qualifiziert. Die beiden Anwärter auf den Titel riskierten zunächst nichts, sie warteten auf eine Blöße des Gegners. In der 2. Runde erkannte der Berliner seine Chance,' griff ungestüm an, traf mehrmals — genauer als sein Gegner — und punktete sich so einen- Vorsprung zusammen, der ihm die Meisterschaft einbrachte. Nach einem Federgewichts- Einladungskampf, in dem sich Waldhorn (Dortmund) dem Berliner Hamlet überlegen zeigte, trafen sich, im W e l t e r g e w i ch t Z e l l (Dortmund) und Gellert (Gleiwitz). Obwohl Gellert fast zehn Pfund schwerer wog als der Dortmunder, gelang es ihm niemals, den unerhört schnellen und wendigen Zell, der sich selbst auf dem Rückzug Punkte zusammenboxte, zu treffen. Unerhört wirkungsvoll die zermürbende, trocken ins Gesicht geschlagene Linke des Dortmunders, dessen knapper, aber verdienter Punktsieg ein schöner Preis für hartes,Training war. Die Leichtgewichts Paarung führte Grüneberg (Köln) und Leo Salomon (Berlin) zusammen. Grünberg war in den beiden ersten Runden der Angreifer, der auch genauer und härter treffen konnte. Als dann Salomon in der letzten Runde die richtige Taktik heraus hatte und selbst zum Angriff überging, war es zu spät. Der Punktsieg des Kölners blieb ungefährdet. Im Schwergewichtskampf setzten sich die beiden Brüder Schlochauer, der eine für den RjF Beuthen, der andere für den JVC „Berlin" startend, auseinander. Ueberraschendes Tempo wenigstens zum Anfang der Runden, harte Schlagwechsel, in denen der Beuthener zumeist das bessere Ende hatte, aber sonst nichtsBesonderes. Beide gaben sich jedenfalls anerkennensiverte Mühe. Schlochauer (B e u t h e n) wurde Meister. Einen dramatischen Kampf lieferten sich zum Schluß um den Titel im M i t t e l g e w r ch t K u h a u P t (Köln) und Liebermann (Frankfurt a. M.), eine Auseinandersetzung zweier tüchtiger Boxer, die sich zunächst nichts nachgaben. Zum Schluß der 1. Runde griff der Frankfurter stürmisch an mit dem Erfolg, daß er zwar diese Runde für sich buchen konnte, aber dabei soviel Kraft verbrauchte, daß das bittere Ende vorauszusehen war. Die 2. Runde benutzte Kuhaupt, um taktisch richtig Punkt für Punkt aufzuholen. Liebermanns Augenbraue öffnete sich und behinderte ihn sichtlich. Kuhaupts Schläge wurden genauer und zermürbten den Frankfurter vollends. Der Ringrichter Coßmann brach in der Mitte der 3. Runde den Kampf ab, um den verteidigungsunfähigen Liebermann vor weiteren Schlägen zu schützen. M. F. Reichsoffenes RjF-Schwimmfest in Köln Die Halle des Kölner Hohenstaufenbades war am 2. Februar mit etwa 609 Zuschauern gedrängt voll, als das 2. reichsoffene Schwimmfest seinen Anfang nahm. Die stärksten Schwimmabteilungen des RjF-Sportbundes waren mit B ex l i n, Frankfurt a. M., Wiesbaden-Mainz, Offen bach a. M. und Köln am Start, wozu sich als jüngstes „Schwimmkind" die Sportgruppe Wuppertal-Elberfeld gesellte. Die Organisation des Festes war ausgezeichnet, das -schnell aber genau arbeitende Kampfgericht ermöglichte eine pausenlose Abwicklung der Rennen. Die Eröffnungscrawlstasfel schwamm Köln allein. Im 60-Meter-Brustschwimmen für weibliche Jugend gewann Gisela S,ch neider, Berlin, in ausgezeichneter Zeit und auffallend ausgeglichenem und gutem Stil; dagegen enttäuschte sie später im Am 9. Februar: Turn- und Sportschau furt a. M. im Hippodrom. nnnHHDH des Schild Frank- 100-Meter-Bruftschwimmen mit einer Zeit, die wesentlich schlechter als die von ihr im November 1935 in Berlin erreichte war. Die Bahn des Hohenstaufenbades war allerdings ausgesprochen „schwer". Sämtliche Plätze des Jugendbrustschwimmens wurden von Mädels des Schild, Frankfurt a. M., belegt. Im gleichen Rennen für männliche Jugend lieferten sich die alten Rivalen Bernd F i e g e l, Frankfurt a. M., und Pit A r nhold, Berlin, wieder einen äußerst heftigen Kampf bis ins Ziel, den diesmal der Frankfurter^ mit Handschlag für sich entschied. Die beste Leistung des Tages vollbrachte Kurt Kaufmann, Köln, im 100-Meter-Brustschwimmen mit der ausgezeichneten Zeit von 1.24,3 Min., mit der er Rolf Z e r n i k, Frankfurt a. M., in neuer RjF-Rekordzeit einwandfrei schlagen konnte. Dasselbe Rennen für Frauen gewann Gretel Wolf-Hirschen, Ofsenbach a. M., überlegen; Gerda Korn, Berlin, konnte das Tempo nur zwei Bahnen mithalten, sie sollte durch Training über längere Strecken noch bessere Leistungen erzielen können. Im 60-Meter-Rückenschwimmen kämpften Helmut K a d d e n. Berlin, und Erich Serf, Köln, um jeden Meter, der Berliner zeigte sich im Endspurt überlegen. Springen: Wären nicht noch die alten Meister da, wie diesmal Franken st ein, Köln, so hätten die Zuschauer einen grundfalschen Eindruck von diesem besonders schönen Sport gewonnen. Solange die Damen z. B. _ keine einigermaßen ausgeglichenen Sprünge aussühren können, sollten wir eine Wertung nach Maßstäben des DSV vermeiden, da die wirklich ehrliche Wertung jedesmal weit unter den diesmal gezeigten Zahlen hätte liegen müssen. Ein reines Schauspringen wäre hier besser am Platz. Ueberhaupt unsere „Alten Herren"! Sie zeigten — Flörsheim, Mannheimer, Frankenstein — Leistungen, um die sie mancher der Jungen beneiden wird. Gelernt ist gelernt! Und ihre Kampfesfreude und eiserne Energie sollten allen zum Vorbild dienen. Auch das als zweite Vorführung gebotene F i g ü r e n l e gen von acht Mädels des Schild, Frankfurt a. M., das die Kölner zum erstenmal sahen, wurde mit Begeisterung ausgenommen. Seinen zweiten Sieg errang Kurt Kaufmann im 100-Meter-Crawl diesmal in totem Nennen mit Alfred Auerbach, Wuppertal- Elberfeld, während Rolf Zernik, offensichtlich von der vorher geschwommenen Bruststaffel noch ermüdet, seine sonstige Zeit nicht erreichen konnte. Die - Bruststaffel wurde diesmal eine Beute der durch Levi . (früher Görlitz) verstärkten Berliner, selbst der Endspurt Rolf Zerniks im Schmetterlingsstil vermochte daran nichts zu ändern. Die 1. Mannschaft der Frankfurter Damen holte sich um so sicherer die Bruststafsel vor Berlin, während die 2. Schild-Mannschaft noch den dritten Platz belegen konnte. Im abschließenden Wasserball spiel, das von der Mannschaft des Gastgebers gegen eine kombinierte Berlin-Mainz-Frankfurter Sieben ausgesuchten wurde, siegten die Kombinierten mit 3:1. Hier wäre, allerdings noch Schulung fast licher Spieler dringend notwendig. 6. B. Ergebnisse: Crawlstaffel Herren 3 X 40 Meter: 1. Köln III 1.19,6; Brustschwimmen Mädchen bis 18 Jahre 60 Meter: 1. Gisela Schneider-Berlin 54,6, 2. R. Adler-Frankfurt 58,3, 3. B. Koch-Frankfurt 58,4; Brustschwi mm e n Knaben 60 Meter: 1. Bernd Jiegel-Frankfurt 49, 2. P. Arnold-Berlin 49,1, 3. F. Kaufmann-Köln 52,2; Brustschwimmen Herren 100 Meter: 1. Kurt Kaufmann-Köln 1*24,3, 2: W. Zernik-Fränkfurt 1.26, 3. Mosbach- Köln 1.30; Crawlschwimmen Damen 100 Meter: 1. F. Jackerson-Berlin 46,2; Crawlschwimmen Alte Herren 40 Meter: über 32 Jahre: 1. Flörsheim-Berlin 25, 2. Mannheimer- Wiesbaden 26,4; über 40 Jahre: 1. Frankenstein-Köln 26,9; Brustschwimmen Damen 100 Meter: l. Gretl Wolfs-Hirschen-Qsfenbach 1.37, 2. Gerda Korn-Berlin 1.43,4, 3. Lilo Schwab-Frankfurt 1.49; Rückenschwimmen Herren 60 Meter: 1. H. Kadden-Berlin 46,7, 2. E. Serff-Köln 49,6; Springen Damen: 1 Ilse Katz-Elberfeld 19 Punkte: Springen Herren: Frankenstein-Köln außer K.; B r u st st a f f e l Herren 3 x 100 Meter: 1. Berliner SG 33 4.30,9/2. Schild Frankfurt 4.33,2, 3. JTV 02 Köln; B r u st - Voe Stad Mud Step Sonntag, 9. Februar Berlin Fußball: Verbandsspiele Hagibor 1. Jugend— BSG 33 1. Jugend, 12.50 Uhr. Sportplatz am Schäfersee, Reinickendorf; JSK II—Hakoah II, 12.50 Uhr; JSK 1. Schüler—Hakoah 1. Schüler, 15.40 Uhr. Beide Spiele: Latte-Sportplatz, Niederschönhansen. Handball: Verbandsspiele Kanuclub I—Helvetia I, 11.30 Uhr; JSK 1. Frauen—Hagibor 1. Frauen, 14 Uhr; Bar Kochba II—Bar Kochba Stettin I, 15 Uhr, anschließend Schülermannschaften. Sämtliche Spiele: Sportplatz am Bahnhof Grunewald. Hockey: Verbandsspiele Tennisclub Bar Kochba I —Bar Kochba Junioren, 10.50 Uhr; BSG 33 I— Tennisclub Grunewald I, 12.10 Uhr; Bar Kochba 2. Damen—BSG 33 1. Damen, 13.20 Uhr; Bar Kochba 1. Damen—Tennisclub Bar Kochba 1, Damen, 14.40 Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz der Hefter SV, Mariendorf, Kaiserstraße (neben der neuen evangelischen Kirche). Turnen: Musterriegen-Wetturnen der Berliner Sport-Gemeinschaft 1933 um den Ehrenpreis des Sportbundes des RjF. Turnhalle Joachimsthaler Straße 13, 17 Uhr. Rheinland-Westfalen Handball: RjF Düsseldorf—RjF M.-Gladbäch, Meisterschaftsspiel, Düsseldorf, Platz an der Golzheimer Heide; RjF Düren Frauen—RjF Bonn Frauen, Meisterschaftsspiel, Düren, RjF-Platz; JTV 02 Köln Frauen—RjF Krefeld 2. Frauen, Meisterschaftsspiel, Köln-Mülheim, Fort 11; RjF Krefeld 1. Frauen—RjF M.-Gladbach Frauen, Meisterschaftsspiel, Krefeld, RjF-Platz. Fußball: RjF Düren I—RjF Bonn I; RjF Düren II—RjF Bonn II, Meisterschaftsspiele: RjF Düren Schüler—RjF Bonn Schüler, Diplomspiel, D ü r e n, RjF-Platz: JTV 02 Köln I—RjF Krefeld I; JTV 02 Köln II—RjF Euskirchen I, Meisterschaftsspiele, Köln-Mülheim, Fort 11; RjF Düsseldorf I— RjF M.-Gladbach I, Meisterschaftsspiel, RjF Düsseldorf Schüler—RjF M.-Gladbach 2. Schüler, Diplomspiel, Düsseldorf, Platz an der Golzheimer Heide; RjF Soest I—RjF Meschede I, Meisterschaftsspiel, Wiedenbrück, RjF-Platz. Siidwestdeutschland Fußball: RjF Mannheim I—Hakoah Karlsruhe I, Mannheim, 11.30 Uhr, vorher Jugend und 2. Mannschaften; TC 03 Karlsruhe I—JSV Pirmasens I, Pirmasens, 10.30 Uhr; RjF Bruchsal— RjF Pforzheim I, Bruchsal, 11 Uhr. Handball: TC Karlsrube 03 I—JSV Pirmasens I. Pirmasens, 12.15 Uhr, anschließend Frauen; RjF Göppingen I—RjF Stuttgart I, Göppingen, 14 Uhr; RjF Stuttgart I—Göppingen I, Göpping e n, RjF-Platz. 14.30 Uhr. Montag, 10. Februar Berlin Boxen: Internationaler Boxkampfabend des JVC Maccabi Berlin gegen den Boxing Club Rumeiange (Luxemburg). Spichernring, Spichernstraße 3, 20 Uhr. Die Skimeisterschaften des Bayerischen Landesverbands Jüdischer Turn- und Sportvereine finden am 16. Februar — Verschiebetermin bei ungünstiger Schneelage: 23. Februar — in der Gegend von Lenggries statt, offen für alle Skifahrer, die einem jüdischen Turn- und Sportverein angehören. . Meldeschluß: 10. Februar. Adresse: Landesverband, München, Plinganserstraße 76. schwimmen Alte Herren 40 Meter: über 32 Jahre: 1. Mannheimer-Wiesbaden 31,8; über 40 Jahre: 1. Schweizer-Köln und Kaufmann-Köln im toten Rennen 42,2; Crawlschwimmen M ä n n e r 100 Meter: 1. Auerbach-Elberfeld 1.09,2 und Kurt Kaufmann-Köln" 1.09,2 im toten Rennen; B r u st st a f f e l D a m e n 4 X 60 Meter: 1.»Schild Frankfurt I 3.55,4, 2. BSG 33 Berlin 4.06,3, 3. Schild Frankfurt II 4.21,5; Lage n st affet Männer 3 x 40 Meter: 1. BSG 33 Berlin 1.24, 2. JTV 02 Köln I 1.25,4, 3. JTV 02 Köln II 1.33,4;. Streckentauchen Männer 40 Meter: 1. Mannheimer- Wiesbaden 35,8; geglückter Rekordversuch BehreNS- Köln 53 Meter in 35 Sek.; W a s s e r b a l l s p i e l: BSG 33 Schild Frankfurt (komb.)—JTV 02 Köln 8 :1 (2 :1). Sport der Woche Berlin Hockeyturnier in Berlin BSG 33 und Tennisclub „Grunewald" hätten sich für ihre Hockeymannschasten den JTV 02 Köln und „Schild" Hamburg zu einem Turnier nach Berlin geladen. Die auswärtigen Mannschaften rechtfertigten die Erwartung, die man in ihr Können gesetzt hatte, vollkommen. Sie waren harte, aber stets faire Gegner und zwangen die Berliner zur Hergabe ihres ganzen Könnens. Vor allem die Hamburger Elf, bei der Jugend und Alter, Technik und Taktik zu einer wirklichen Einheit gepaart sind, erwies sich als äußerst spielstark und erfolgreichste Mannschaft des Turniers. Die Veranstaltung begann mit der Begegnung JTV 02 Köln—BSG 33. Die Berliner, überraschend gut in Schwung, übernahmen sofort die Führung und gewannen nach überlegener Spielführung klar mit 5 :1 (3 :1). Nur eine kurze Pause war den BSGern zugestanden, dann hatten sie zum zweiten Spiel, und zwar gegen den Stärksten des Quartetts, „Schild" Hamburg, anzutreten. Das ist vielleicht ein Grund der zu hohen 4 :0-(3 :0-)Niederlage, wenn dadurch auch keineswegs die frische Leistung der Hamburger geschmälert werden soll. Als drittes Paar kreuzten JTV 02 Köln und Tennisclub „Grunewald" die Schläger. Die Tennisleute, bei denen in Abwesenheit Moslers Herbert B r ü ck s Können allein auf weiter Flur stand, begannen erstaunlich stark und sicherten sich bis zur Pause einen 2 : 0-Vorsprung. Nach dem Wiederanpfiff wurde das Spiel ausgeglichener, ja

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