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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-23 · 4 (23.1.1936) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936) - farbig
Issue
4 (23.1.1936)
Date
1936-01-23
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Irak and Arabien Die Zerstreuung der Juden über die Erde (XXII) Irak, oder auch Mesopotamien genannt, war seit 1920 zunächst englisches Mandatsgebiet, seit 1932 ist es unabhängiges Königreich. Das Land war dereinst eines der hervorragendsten jüdischen Zentren, kulturell wie quantitativ. Hier war der Kern des früheren Babylonien; vor zweieinhalb Jahrtausenden setzte die erste große Einwanderungswelle ein, und seit dieser Zeit gibt es Juden in diesem Lande, dessen Grenzen sich heute zwischen Syrien und Persien in West und Ost und zwischen die Türkei und Arabien in Nord und Süd schieben. Zu Beginn der christlichen Zeitrechnung sollen nach zeitgenössischen Angaben eine Million jüdischer Menschen in Mesopotamien .gelebt haben; eine Ziffer, die nicht kontrollierbar ist, aber die in jedem Falle beweist, welche Bedeutung das Land für die Juden nach der Zer- IIP^S Oants ki&Jf söj \(£iUt T*hei>V} Maßstäb 30 oooo i * s ' * » iwa«/* ä « MS *aQ4et-CH4l/ l 3 / llllltuu störung des eigenen jüdischen Staates hatte. In dem ersten Jahrtausend dieser Zeitrechnung sind die großen und alten jüdischen Gemeinden Babyloniens verfallen, wenn sie auch niemals ganz untergegangen sind. Als Binjamin von Tudela Mitte des 12. Jahrhunderts von den jüdischen Siedlungen des Landes berichtet, sind die Zahlen schon sehr stark zusammengeschrumpft. In der Nähe der Ruinen Babylons berichtet er damals von der Existenz von etwa 20 000 Juden; in Bagdad will /er nur. 1000 Juden festgestellt haben, darunter berühmte Gesetzesgelehrte, die in zehn verschiedenen Lehrhäusern unterrichteten; in Mosul 7000 jüdische Menschen. In der 'Gegenwart umfaßt der jü-- dische Sektor etwa 90 00 0 Menschen unter rund 2 900 000 Einwohnern, wenig über 3 Prozent der Bevölkerung des Landes sind heute Juden. Diese Quote liegt erheblich höher als in Syrien und in den übrigen angrenzenden Ländern. Die größte Zahl der mesopotamischen Juden befindet sich in der Stadt Bagdad, wo etwa 50 000 Juden leben, die sich eine besondere Form des religiösen Lebens erhalten haben. Da die (Nachdruck verboten) Stadt etwa 250 000 Einwohner hat, so umfaßt der jüdische Anteil 20 Prozent der Bewohner. Der Herkunft nach sind die Bagdader Juden zum größten Teil Orientalen, zum geringeren Teil Sephardim. In Mosul, einer Stadt mit etwa 60 000 Einwohnern, ist die jüdische Bevölkerungsquote noch höher als in Bagdad. Hier leben etwa 15 000 Juden, etwa 25 Prozent der Stadtbewohner. In Basra leben etwa 11000 Juden unter 50 000 Einwohnern. Auch hier liegt der jüdische Prozentsatz über 20 Prozent. Die Schulen der Alliance Jsradlite sorgen für geistige Durchdringung. Seit 1922 besteht in Bagdad eine Universität, die auch die geistigen Bedürfnisse der Juden des Landes befriedigt. Wirtschaftlich ist festzustellen, daß weite jüdische Kreise vom Handwerk und vom Kleinhandel leben. Das aufstrebende Land, in dem dereinst die Keime ältester jüdischer Kultur entstanden sind, und in dem einmal die Wiegen der Voreltern eines großen Teiles der Juden gestanden haben, die heute über alle Kontinente verstreut sind, dieses Land gibt auch heute wieder Juden wirtschaftliche Aufstiegsmöglichkeiten, wenn auch die Zahl der Juden in den wirtschaftlich einflußreicheren Schichten ein relativ geringes Ausmaß hat. Die V e r b i n d u n g d e s I r ak s m i t P a l ä st in a in wirtschaftlicher Richtung verdichtet fich von Jahr zu Jahr. Der äußere Ausdruck dafür ist nicht nur der geplante Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Bagdad und Haifa, sondern auch die unmittelbare Röhrenleitung des Oeles aus den großen Erdöllagern beiderseits des Tigris, die in Haifa endet und im Jahre 1935 bereits dem Verkehr übergeben worden ift. Im Süden von Syrien und dem Irak, im Osten an Palästina stoßend, dehnt sich die w e i t e arabische Halbinsel, die im Süden bereits vom indischen Ozean begrenzt wird, und deren Westgrenze das Rote Meer bildet. Sehr ungleich verteilt leben etwa 3- bis 4 000 000 Menschen über Arabien verstreut; dessen Landflächen etwa sieben- bis achtmal so groß sind wie Deutschland. Früher war das Gebiet stärker auch von Juden besiedelt, heute leben im wesentlichen nur im Südwesten Arabiens, in Jemen, eine nennenswerte jüdische Bevölkerung in größter Armut, die noch in immer größerem Umfange nach Palästina auszuwandern sucht. Die Zahl der Juden in ganz Arabien, ohne das englische Aden, wird in der Gegenwart mit 2-8 OOO angegeben. Die größte geschlossene Siedlung ist die Stadt Saana mit etwa 4000. bis 5000 Wischen- Menschen. Beruflich , ist von den. Juden des Jemengebiets , insbesondere bekannt, daß sie in einzelnen Handwerken, wie insbesondere in der Sil b e r.=> schmiedekunst, besondere Fä h i g - keiten entwickeln, es gibt aber auch noch einen ausgedehnten jüdischen Bauernstand, soweit das ausgetrockenete, schlecht bewässerte Gebiet einer agrarischen Betätigung überhaupt Raum gibt; ein anderer.Teil der Juden widmet sich dem Handel, der in den weitgestreckten Landschaften jedoch ein besonders schwieriger Beruf ist. Dr. E. R-z. Die Tätigkeit der HIGEM für die Auswanderer aus Deutschland Es ist bekannt, daß seit dem Monat April 1933 die HICEM sich bemüht, den deutschen Flüchtlingen ihre weitestgehende Hilfe Zukommen zu lassen. Sie hat in den Deutschland benachbarten Ländern, in Verbindung nnt den lokalen Komitees, die Etablierung aller Elemente, , die für eine sofortige Unterbringung an Ort und Stelle in' Frage kamen, erleichtert; sie hat die erforderlichen Maßnahmen getroffen, um die Reisen zu kontrollieren und die Wanderungen aus einem Land m das andere immer mehr zu vermeiden. Wenn gewisse Familien, infolge der ersten Auswanderungswelle, aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen nicht sofort untergehracht werden konnten, so ist.es der Hicem gelungen, diese nach einer methodischen Auswahl in die Ueberseeländer zu expedieren; diese Verbringung aus den angrenzenden Ländern sind organisiert worden, als die verschiedenen Regierungen immer schärfere Maßnahmen zur Kontrolle der Ausländer im allgemeinen trafen und als die Einwanderungsländer immer drakonischere Beschränkungen in der Annahme von neuen Immigranten Herausgaben. Trotz der unzähligen Schwierigkeiten konnte die HICEM im Jahre 1935 die Verbringung von 3 043 jüdischen Auswanderern aus Deutschland, von denen 2172 in die Ueberseeländer auswanderten, durchführen; diese verteilen sich wie folgt: Vereinigte Staaten und Kanada, 59 Zentralamerika . « . . i . . 7 Argentinien . * ..... . 150 Brasilien . . ° ° . . 75. Paraguay . ..323 Andere Länder von Südamerika.. 42 Südafrika ........ 39 Palästina . . . ..1442 . China und Maudschukuo .... 28 Andere Länder. 7 Ju gleicher Zeit hat sie in Europa selbst die folgenden Verbringungen übernommen, um damit eine berufliche Umschichtung oder eine endgültige Niederlassung zu sichern: Frankreich *..106 Spanien. 60 U. d. S. S. R. . . ..62 Andere Länder in Europa . . . 132 Total 350 Außerdem hat sie 521 Repatriierungen in die Heimatländer durchgeführt. Wenn man zu diesen Zahlen die der vorangegangenen Jahre hinzufügt, so kommt man zu einer Summe, die von der Tätigkeit der HICEM zugunsten der deutschen Flüchtlinge vom 15. Mai 1933 bis zum 31. Dezember 1935 folgendes genaue Bild wiedergibt: 1. Verbringung nach Uebersee * . . 5393 davon nach Palästina. . * . . 3371 Brasilien 962 Paraguay . i . 358 Argentinien . < . 237 U. S. A. oder Kanada 233 Südafrika » . * . 65 usw. 2. - Niederlassung in Europa zur beruflichen Umschichtung und endgültigen Unterbringung . . ... . . 2222 davon in Frankreich . . . . 990 Spanien .... 247 usw. 3. Wieder-Auswanderung aus den Nachbarländern Deutschlands.2416 davon aus Frankreich . . . 861 Belgien ... . 577 In diesem Zusammenhang muß man unterstreichen, daß die Bemühungen der Hicem eine nutzlose Wanderung aus einem Land in das andere zu vermeiden, von Erfolg gekrönt waren, da diese Totalsumme in Höhe von 2416 sich folgendermaßen aufteilt: 2270 Reisen im Jahre 1933 und 146 im Jahre 1934; im Jahre 1935 konnte diese Rubrik vollkommen aus den Statistiken verschwinden^ 4. Repatriierungen in die jeweiligen Heimatländer ......... 3397 So gelangt man zu einer Summe von 13 428 Personen, für deren Expedition Urs. 9 620950 ausgegeben worden sind; diese Kosten wurden durch Subventionen der JCA, des Joint Distribution Committee, des Central British Fund unb verschiedener Organisationen gedeckt. * Die HICEM setzt ihre Mion im Jahre 1936 fort und stellte für die ersten drei Monate einen Expeditionsplau von 409 jüdischen Auswanderern aus Deutschland auf, unter denen 366 Expeditionen nach Uebersee, 30 Etablierungen in Europa und 13 Repatriierungen in die Heimatländer figurieren. - Noch schärfere verwaltungstechnische Maßnahmen sowie die gleichzeitige Verschlimmerung der wirtschaftlichen Krise, die zur sofortigen Folge eine viel strengere Kontrolle der ausländischen Arbeiter und Handwerker in allen Nachbarländern Deutschlands hatten, gestalteten das Problem der deutschen Auswanderung noch verwickelter. Solange man noch eine endgültige Niederlassung in den Transit- oder Zufluchtsländern erhoffen konnte, hat die HICEM in keinem Fall die Wieder-Auswanderung ins Auge gefaßt; sie hat es nicht verabsäumt, direkt oder durch Vermittlung der ihr angeschlossenen Komitees, bei den Behörden zu intervenieren, um für die Ausgewanderten eine bevorzugte Behandlung zu erreichen. Auf Grund dieser Interventionen hat auch die HICEM für die Staatenlosen außergewöhnliche Erleichterungen erwirkt; dies ist besonders in Frankreich der Fall. Alle diese Resultate sind dank einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der HICEM und den verschiedenen Hilfskomitees erzielt worden. Andererseits setzt die HICEM ihre Bemühungen fort, um für die jüdische Auswanderung neue Möglichkeiten zu finden, legt jedoch bei ihren Recherchen und Studien die zur Vermeidung von Enttäuschungen und Jrrtümern erforderliche Vorsicht an den Tag. Einer ihrer Experten wurde nach Südamerika geschickt, um die eventuell in Paraguay, Peru, Kolumbien und Chile bestehenden Möglichkeiten zu prüfen. Um der Ungewißheit, die über den. angeblichen Möglichkeiten - in Ecuador schwebt, endgültig ein Ende zu bereiten, wird dieser Expert nächstens dorthin fahren und einen genauen Bericht über diese Frage schreiben. Neue Komitees wurden in Peru, in Paraguay und ins Kolumbien geschaffen. Es ist noch festzustellen, daß die HICEM m Uebereinkunft mit der Jewish Agency und den verschiedenen Pälästinaämtern den Flüchtlingen, die nach Palästina auswandern, ihre Unterstützung gewährt und ihnen die Reise-, kosten bezahlt. In engem Kontakt mit den nationalen Komitees, in Verbindung mit den Behörden der verschiedenen Länder und den internationalen Organisationen, setzt die HICEM trotz aller Schwierigkeiten ihre Tätigkeit fort. Auslandsnachrichten England In London ist im Alter von 79 Jahren Flora Sassoon, eine Enkelin von David Sassoon in Bombay und nahe Verwandte des Unterstaatssekretärs für Luftschifsahrt Sir Philip Sassoon, gestorben. Sie hatte . im öffentlichen jüdischen Leben Englands ein bedeutende Rolle gespielt und galt als hervorragende jüdische Gelehrte. Italien Dex. König von Italien empfing in Längerer Audienz den Verleger Leo S. Olschki aus Florenz, scher ihm über seine Tätigkeit während des fünfzigjährigen Bestehens, seines Verlags- Hauses Vortrag hielt. ,, O&iterreieh, Die „Reichspost"', das Zentralorgan des Katholizismus in Oesterreich, hatte zum Donnerstag, 16. Januar, eine Massenversammlung der Wiener Katholiken „für die bedrohten katholischen Rechte in Palästina" eingeladen. Die Versammlung war schwach besucht. Etwa 300 Angehörige des Klerus und der katholischen Frauenvereine waren hnwesend. Mit Ausnahme des Kardinals Jmnitzer gaben sämtliche Redner ihren Ausführungen eine scharfe judenfeindliche Note. Das einleitende Referat hielt Professor E z e r m a k, der Verfasser des. Buches „Ordnung in der Juden-' frage". Nach ihm sprachen Prälat Fried und der „Generalkomissär für das Heilige Land", Franziskaner-Pater Pirmin Hasenörl. Als letzter Redner gab Kardinal Erzbischof Jmnitzer folgende kurze Erklärung ab: „Aus dem Dargelegten geht hervor, daß wir Katholiken wirklich mit berechtigter Sorge aus die kleine katholische Minderheit in Palästina sehen müssen, gegen die sich eine steigende Intoleranz bemerkbar macht. Wir teilen mit Ihnen die Sorge um die Beobachtung der traditionellen Rechte, die die Katholiken sich erworben haben durch Jahrhunderte dauernde Opfer und Mühen auf religiösem und humanitärem Gebiet. Diese Lage läßt uns einen Appell an das Gewissen der Welt richten, der Völkerbund möge diese überlieferten Rechte der katholischen Kirche in Palästina offiziell anerkennen, und diese Anerkennung möge durch die Approbation des Völkerbundes dem Völkerrecht einverleibt werden. Wir wollen niemanden beunruhigen, wir wollen niemanden angreifen und verletzen, aber wir verlangen Gerechtigkeit. Was durch Jahrhunderte mit dem Blute der Christen besiegelt wurde, darf nicht der Pqrteiwillkür überantwortet Werden. In diesem Sinne soll die heutige Kundgebung aufgefaßt werden." Die Kundgebung hat in jüdischen Kreisen umso mehr befremdet, als kein einziger Redner irgend eine' Maßnahme oder Geste der palästinenfischen Juden oder der zionistischen Organisation anführen konnte, die aus eine Bedrohung der katholischen Minderheit in Palästina einen Schluß zuließe. Beim Freitagabend-Gottesdienst gab der Wiener Oberrabiner Dr. David F en di t w a u g eine Erklärung. zu /der katholischen. Palästina- Kundgebung ab, .in" der es unter' anderem heißt: „Es •. ist vollkommen ' ausgeschlossen . und mit den . religiösen Gesetzen des Judentums unvereinbar, daß das Judentum irgend etwas gegen eine andere Konfession in Palästina, geschweige denn gegen die katholische Kirche, zu-unternehmen versucht hätte. Dies gilt für die. ganze Judenschaft der Welt und insbesondere für die Juden in Palästina. Die Judenfchäft in'Palästinä'chat nichts anderes vor,' als Aüfbauärbert zu leisten,' die' dem jüdischen Volke ebenso zum Segen gereichen soll wie der gesamten Menschheit. Es ist weit davon entfernt, irgend einer Konfession — nicht , zu sprechen von der katholischen Kirche ■— in irgendeiner Weise zu hemmen oder gar zu schädigen^ Ich gebe diese. Erklärung an dieser heiligen Stätte nicht nur als religiöses Oberhaupt der Wiener jüdischen Gemeinde ab, sondern ich fühle mich verpflichtet, die ungerechten Beschuldigungen, welche die gesamte Judenheit und namentlich die Palästina bauenden Juden, die Blut und Schweiß für den heiligen Boden und die menschliche. Zivilisation opfern, treffen sollten, zurückzuweiseri." Polen Der Stadtrat von Kielee hatte sich vor einiger Zeit in einer Entschließung für die Einführung des Arierparagraphen in Polen ausgesprochen. Dieser Beschluß des Stadtrats ist uuumehr von dem Wojwoden des Kreises Kielce als verfassungswidrig aufgehoben worden. Rumänien Die eingeleitete Untersuchung nach dem mißglückten Attentat auf den Oberrabbiner von Bukarest und Vertreter der jüdischen Glaubensgemeinschaft im rumänischen Senat, Dr. I. N i e - miro wer, wird von der Oeffentlichkeit mit größter Spannung verfolgt. Führende Persönlichkeiten Rumäniens und anderer Länder, darunter der rumänische Außenminister Titul e s c u und der Kultusminister L a p e d a t u, haben Dr. Niemirower ihr Mitgefühl ausgedrückt.' Beschwerden über das Ausbleiben der „C. -V. - Zeitung“ sind stets dem zuständigen Postamt (Zeitungsstelle) zu unterbreiten. Hauptschriftleiter: Dr. Alfred Hirschberg; Stellvertr. und verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edelheim. Verantwortlich für Sport: Dr. Ernst G. L ö w e nthal, sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Ansteigen-Abteilung und, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nathan, Berlin. DA. IV. Vj. 40 000, PI. 5. Verlag: Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Berlin W 15, Einser Strasse 42. Druck der Buch- und Tiefdruck-Gesellschaft mbH, Berlin SW 19. K Zukunft Ihrer Kinder £>,'« Landschulheim Florenz Höhere Schule und Internat 1. Schulbildung bis zum Abiturium 2. Für Knaben und Mädchen von 6—18 Jahren 3. Unter Leitung bewährterPädagogen 4. Studienberechtigung in fast allen Staaten 5. Werkunterricht, Landarbeit, Haushaltkunde ' 6. Vorbereitung für Palästina 7. Aerztliche Ueberwaehung, individuelle Förderung 8. Schönste Umgebung, gutes Klima, Sport 9. Erstklassige Verpflegung 10. Zeitgemässe Preise — keine Transferschwierigkeiten Neuaufnahmen zum 1.3. und 1.4.36. Auskünfte und Prospekte durch die Leitung: Oberreg.-Rat ,.o. Dr. Werner Pessar1 2 3 4 5 Dr. M. Gokfsfein Florenz, Villa Pazzl, Plan dei Guillarl

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