Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936) - farbig
- Issue
- 1 (3.1.1936)
- Date
- 1936-01-03
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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ri,: Cy Nr. 1 4. Beiblatt off bla1t der i§r Zusammenarbeit im jüdischen Sport Ein Schiedsgericht der jüdischen Sportverhände Der Reichsausschuß jüdischer Sportverbände hat zur Schlichtung sportlicher Disferenzen ein Schiedsgericht eingesetzt, das aus zwei aktiven Sportlern, Hans Bernhard (Sportbund des RjF) und Dr.Kurt Lew in (Deutscher Makkabi-Kreis e. V.) sowie als Vertretern der beiden Verbände Paul Lewinsohn (Deutscher Makkabi-Kreis e. V.) und Walter Beck (Sportbund des RjF) besteht. Trotz aller Skepsis, die dem nicht immer arbeitsfähigen „Fiftyfifty-Prinzip" in diesem Fall entgegengebracht werden muß, ist die Einrichtung zweifellos um so begrüßenswerter, als gerade in letzter Zeit wiederum kleinere Zwischenfälle unnötig Anlaß zu Gerüchten und Unstimmigkeiten gegeben haben und der reibungslosen Abwicklung des jüdischen Sportverkehrs alles andere als fördernd gewesen sind. Man erkennt jedenfalls den Willen, Wandel zu schassen und unbeschadet der weltanschaulichen Bindungen einen neuen sportlichen Weg zu gehen. Ein solcher, allein nach sportlichen Grundsätzen arbeitender Ausschuß, der allerdings mit aller Autorität ausgerüstet sein müßte, um sich und seine Urteile den Verbänden und Vereinen gegenüber durchsetzen zu können, findet eine Fülle von Fragen vor, die objektiv in beiderseitigem Einverständnis zu lösen eine dankenswerte Aufgabe bilden dürfte. Um einige Beispiele anzuführen: die leidigen Uebertrittsfragen bedürfen schnellstens einer generellen Regelung, „Ziehe- BSG 33 oder Bar Kochba? Entscheidende Handball-Verbandsspiele in Berlin Der 5. Januar führt wieder einmal die ersten Handballmannschaften des Berliner Bar Kochba und der Berliner Sport-Gemeinschaft 1933 (BSG 33) zusammen. Das mit Spannung erwartete Zusammentreffen gewinnt dadurch noch an Bedeutung, als es sich um zwei Mannschaften handelt, die die Besten im jüdischen Handballsport Deutschlands sein dürften. Welche Elf wird gewinnen? Die Chancen sind schwer abzuwägen. Beide Mannschaften. spielen einen technisch guten Handball, verfügen dank der erfahrenen Spieler in ihren Reihen auch über die genügende Portion Taktik, sind schußstark und hart. Was vielleicht der Bar Kochba seinem Gegner im Sturm voraus hat, wird dieser durch die sicherere Verteidigung und Läuferreihe wettmachen. U. E. gewinnt der Verein, der die Nerven behält und der es versteht, sich am besten mit den Bodenverhältnissen (Tauwetter oder Frost?) abzufinden. Das Spiel findet auf dem Sportplatz Grunewald statt (8-Bahn bis Bahnhof Grunewald, dann links unter der Avus heraus, gegenüber den Rot-Weiß-Hockeyplätzen) und beginnt um 143/i Uhr. ' , Vorher stehen sich die ersten Frauenmannschaften beider Vereine ebenfalls im Kampf um die Punkte gegenüber. In diesem Spiel sollte für die BSG- Damen, die die gleichmäßiger besetzte Mannschaft und den durch Ruth Caro verstärkten, durchschlagskrästigeren Sturm zur Verfügung haben, ein geringes Plus auszurechnen sein, das bei regulärem Spielverlauf zum knappen Siege ausreichen kann. Es ist zu hoffen, daß sich die repräsentativen Mannschaften ihrer exponierten Stellung auch bei schärfstem Verlauf der Spiele bewußt sind und in fairer und kameradschaftlicher Form die Kämpfe durchführen werden. reierr" jeder Art einer strengen Bestrafung (entsprechend den Bestimmungen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen), da gerade sie nur 31t oft Quelle unnötiger Zänkereien und Verstimmungen waren. Es gilt, Zwischenfälle aus der Welt zu schaffen, die in verschiedenen Landesverbänden infolge der Unverträglichkeit einiger verbohrter „Nur-Verbandsvertreter" bisher noch der Aufnahme eines gemeinsamen Sportverkehrs — es fei an Mitteldeutschland, Rheinland-Westfalen usw. erinnert entgegenstanden. Ferner gilt es, die Machtbefugnisse der örtlichen S p i e l a u s s ch ü s s e, die, wie beispielsweise in Berlin und Südwestdeutschland, den Spielverkehr in bestein Einvernehmen mit den Vereinen organisieren, zu festigen und an die Einrichtung weiterer derartiger Gremien an Orten, wo sie bisher nicht bestanden, zu denken. Man darf hoffen, daß das Schiedsgericht, das den Weg zu einem allgemeinen Sportausschuß im.Rahmen des Reichsausschusses ebnen könnte, alsbald mit feiner, im Interesse des jüdischen Sports objektiven Arbeit einsetzt, ehe es zu spät ist. Es muß unter Zusammenfassung aller Kräfte, die den Willen haben, an einem einheitlichen jüdischen Sport mitzuarbeiten, alles geschehen, um der Uneinigkeit, die in der Verminderung der Leistungsfähigkeit der Aktiven und in der Zunahme der Interesselosigkeit des Publikums bereits einen bedauernswerten Niederschlag gefunden hat, zu steuern. * Der Reichsausschuß Jüdischer Sportverbände teilt folgendes mit: In dem Bestreben, die jüdischen Sportverbände in Deutschland einheitlich zu organisieren, ist es den beiden im Reichsausschuß jüdischer Sportverbände zusammengefaßten Organisationen — Deutscher Makkabi-Kreis e.V. und Sportbund des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten — nach einjähriger Arbeit gelungen, bis auf geringe Ausnahmen, sämtliche jüdischen Turn- und Sportvereine in einem der beiden Verbände zu vereinigen. Um der Verantwortung, die der Reichsausschuß jüdischer Sportverbände gegenüber der Deutschen Sportbehörde und dem jüdischen Sport in Deutschland übernommen hat, Nachkommen zu können und um die allgemein im Sport geltenden Regeln auch auf den jüdischen Sport anzuwenden, hat der Reichsausschuß jüdischer Sportverbände folgenden Beschluß gefaßt: 1. An Wettkämpfen der Verbandsvereine oder, der von den Verbänden gebildeten Spielgemeinschaften, die ihrem Charakter nach ausgesprochene Verbandsveranstaltungen sind, das heißt an Meisterschaften und Rundenspielen, können nur die diesen Verbänden angeschlossenen Vereine oder deren Mitglieder teilnehmen. Das gleiche gilt für die Inanspruchnahme von solchen Einrichtungen, die diese beiden Verbände für ihre eigenen Mit-, glieder getroffen haben (zum Beispiel. Sport- und Leistungsabzeichen). . 2. Um jedoch denjenigen Vereinen, die weder dem Deutschen Makkabi-Kreis e. V. noch dem Sportbund des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten angeschlossen sind, auch weiterhin Gelegenheit zu Wettkampsmöglichkeiten zu geben, ist die Austragung von Freundschaftsspielen mit den Vereinen der beiden Verbänden auch weiterhin in vollem Umfange und ohne Einschränkung gestattet. Diese Bestimmungen gelten ab 1. Januar 1936. Alle bisherigen Vereinbarungen. und Bestimmungen verlieren damit ihre Gültigkeit. Kurze Sportnotizen Hakoah-Schwimmerinnen in Oesterreich führend In einer kürzlich veröffentlichten österreichischen Rekordliste halten von 16 offiziell geführten Rekorden Mitglieder der Hakoah (Wien) allein neun. Aus diesen neun Rekorden ist Judith Deutsch, die sich in dieser Saison von Start zu Start verbessern konnte, siebenmal beteiligt. Außer sämtlichen Crawlstrecken von 100 Metern bis 500 Metern schwamm sie dazu in zwei Rekordstaffeln ihres Vereins mit. Die anderen beiden Rekorde erschwamm sich Hedy Werth e i m e r. Vom internationalen Boxsport Jack „Kid" Berg, der englische Leichtgewichtsmeister hat den derzeitigen Weltmeister dieser Klasse, Toni Canzoneri, der ihn 1931 im Kamps um die Weltmeisterschaft nach Punkten schlagen konnte, um den Titel gefordert. Vor diesem Kamps, der nicht vor Februarzustande kommen dürste, boxt der Engländer am 11. Januar in Johannisburg gegen den südafrikanischen Leichtgewichtsmeister Laurie Stephens. Eder, der deutsche Europameister im Weltergewichtsboxen, beabsichtigte, in nächster Zeit in Amerika mit Weltmeister Barneh Roß zusammenzutreffen. Aus diesem Kampf scheint jedoch vorläufig nichts zu werden, da Eder sich zunächst für eine Reise nach Südamerika entschlossen hat. Gebrüder Ball in Hochform Das -Internationale Eishockey turnier, das während der Weihnachtstage in St. Moritz durchgeführt wurde, wurde eine Beute der „Roten Teufel" aus Mailand, die im Endspiel den HC St. Moritz verdient mit 2 :0 schlugen. Die Gebrüder Ball die bekanntlich in dieser Mannschaft spielen, haben an diesem schönen Erfolg ihrer Mannschaft einen wesentlichen Anteil. Einen weiteren Erfolg errangen Balls und ihre Kameraden aus Mailand im Kamps um den Spengler-Cup. Das entscheidende Spiel gegen den Eishockey-Club Davos endete 2:2 unentschieden, woraufhin die Schweizer aus eine Verlängerung verzichteten und den Mailändern Sieg und Cup um ein weiteres Jahr überließen. Erfolgreiche Fussballer der Hakoah Die Hakoah (Wien), deren erste Fußballmannschaft sich im Augenblick auf einer Wettsprelrerse befindet, trug ihre beiden ersten Spiele in Marokko aus. In Meknes gewann sie gegen dre dortige Lique mit 6:2 und einen Tag später rn Casablanca gegen den Landesmeister US Marocaine ebenfalls überlegen mit 5:2. Auch gegen eine Stadtmannschaft von Casablanca wurde von den ausgezeichneten Wienern ein überlegenes Spiel vorgesührt, das trotz heftigster Gegenwehr mit 3:0 (1:0) gewonnen wurde. Auf der Rückreise von Nordafrika absolvierte die Elf ein Spiel gegen Olhmpique Marseille und verlor hier infolge Verletzung ihres Torwarts unnötig hoch mit 1:4. Englands Olympia-Auswahl Von der englischen Amateur-Athletik-Assoziation sind 16 2 Leichtathleten ausgewählt worden, die die Olympia-Kernmannschaft bilden. Zu ihnen gehören auch mehrere jüdische Sportler, u. a. der bekannte Makkabi-Sprinter van den Burg, der mit seiner diesjährigen Bestzeit , von 22,3 Sekunden für die 200-Meter-Strecke nominiert ist. Hugo Meisl Verbandskapitän der österreichischen Fussballer Die österreichische Nationalmannschaft im Fußball, die zu den besten Europas gehört, steht Mitte Januar vor schweren Länderkämpfen gegen Spanien und Portugal. In diesem Zusammenhang dürste es interessieren, daß allein verantwortlich für die A u s st e l l u n g der österreichischen Fußball - Nationalmannschaften der Verbandskapitän und Generalsekretär des dortigen. Fußballverbandes, der bekannte jüdische Fußballfachmann Hugo Meisl, ist. Sport der Woche Fussballturnier der BSG 33 in Berlin Das von der BSG 33 an den beiden Weihnachtsfeiertagen veranstaltete Fußballturnier, an dem neben zwei Mannschaften des Veranstalters je zwei Mannschaften des RjF B e u t h e n, des JSK Berlin und eine Mannschaft des Bar Kochba Breslau teilnahmen, hinterließ trotz nranch guter spielerischer Leistungen einen recht bitteren Nachgeschmack, als es all beiden Tagen zu unerfreulichen Disziplinlosigkeiten auf dem Spielfeld kam. Es bleibt festzustellen, daß sowohl die Spieler, besonders die des gastgebenden Vereins, als auch die viel zu wenig energischen Schiedsrichter nicht schuldlos waren, und zu fordern, daß im Interesse des jüdischen Fußballsports diesem fühlbaren Mangel an geeigneten Spielleitern gesteuert wird. Am 25. Dezember stieg nach dem Spiel der 2. Mannschaften der BSG 33 und des RjF Beuthen, das die Berliner mit 6 :1 gewannen, als erstes Haupttreffen die Begegnung zlvischen Bar Kochba (Breslau)—JSK Berlin 3:4 (0:3). Um es vorweg zu sagen: die Breslauer Elf war eine große Enttäuschung. Sturm und Läuferreihe spielten völlig zerfahren. Abgesehen vom Torsteher, zeigte auch die Hinternrannschaft nicht viel, so daß es die gut aufeinandere.ingespielten JSKer nicht schwer hatten, beim Seitenwechsel bereits mit 3 :0 zu führen. Nach der Pause gelang es den Breslauern, vereinzelte Durchbrüche zii Toren auszuwerten. 4:2 stand es kurz vor Schluß, als Bar Kochba durch Verwandlung eines „Elfers" das Resultat auf 3 :4 verbessern konnte. Im zweiten Spiel des Tages, RjF Beuthen—BSG 33 4 :4 (1:1), zeigte die „Provinz" geradezu ein Fußvall-Lehrsprel. lieber ein derartig genaues Zuspiel, eine trotz des Schneebodens sichere Ballbehandlung und ein so durchdachtes Deckungsspiel verfügte keiner der beteiligten Berliner Vereine. Der Halbrechte der BSG, Hilkowitz, der auch mit herrlichen, unhaltbarem Strafstoß den Führungstreffer erzielte, war der einzige seiner Mannschaft, der eine wirklich gute Leistung vollbrachte. Nachdem zu Beginn der 2. Spielhälfte die Gäste ganz überlegen spielten, kamen zum Schluß die BSGer noch einmal mächtig auf, zeigten trotz des 1 :3- Rückstandes, daß sie auch zu kämpfen verstehen, und holten so wenigstens ein 4 :4-Unentschieden heraus. Auch der 26. Dezember begann mit einem Spiel der 2. Mannschaften, in dem diesmal JSK II mit 3 : 0 schlug. Dann RjF Beuthen—JSK Berlin 0 :3 (0:1). Wie verwandelt schienen die Beuthener in diesem Spiel. Der. aufreibende Kampf vom Vortag und die strapaziöse Reise zeigten doch ihre Wirkung, denn die Elf spielte mindestens eine Klasse schlechter als gegen die BSG. Schade, denn gegen die ausgezeichneten JSK-Leute, dre in dem jungen vielversprechenden Zimet, der auch alle drei Tore auf sein Konto brachte, ihren Besten hatten, hätte es mit einer ausgeruhten Elf des RjF Beuthen einen hervorragenden Kampf gegeben. So stand der Sieg des JSK nie in Frage, wenn auch die Gäste einen Ehrentresser verdient hätten. In der vorhergehenden Begegnung Bar Kochba Breslau—BSG 33 4:5 (3 :3) zeigte Breslau dagegen eine wesentlich bessere Leistung als am Vortage. Insbesondere ihr Mittelläufer, der ein hervorragendes, wenn auch etwas aufgeregtes Spiel lieferte, war'mit Hilkowitz, Hirsch, Reiff und dem durch seine Ruhe und Sicherheit auffallenden Jugendtorwart auf der BSG-Seite die freudige Ueberraschung des Spiels, 3. Jann r 1936 l/ae Sied md Step Sonntag, 5. Januar Rheinland-W estfalen ■ Fußball: Meisterchaftsspiel RjF Bochum I—RjF Dortmund I. Vorher Meisterschaftsspiel RjF Bochum II—RjF Dortmund II. Vorher Diplomspwl RjF Bochum Schüler—RjF Dortmund Schüler. Bochum, RjF-Platz. Meisterschaftsspiel RjF Oberhausen I—RjF Herne I. O b e r h a u s e n, RjF- Platz. Meisterschaftsspiel RjF Düren I—RjF M.- Gladbach I. Vorher Meisterschaftsspiel RjF Türen II—RjF M.-Gladbach II. Vorher Diplomspiel RjF Düren Schüler—RjF M.-Gladbach 1. Schüler. Düren, RjF-Platz. Meisterschaftsspiel RjF Krefeld I—RjF Bonn I. Vorher Meisterschaftsspiel RjF Krefeld II—RjF Euskirchen I, Krefeld, RjF- Platz. Meisterschaftsspiel RjF Düsseldorf I—JTV Köln 02 I. Vorher Diplomspiel RjF Düsseldorf Schüler—JTV Köln 02 1. Schüler. Düsseldorf, Platz an der Golzheimer Heide. Handball: Meisterschaftsspiel RjF Aachen I—RjF M.-Gladbach I. Vorher Meisterschaftsspiel RjF Aachen Damen—RjF M.-Gladbach Damen. A a ch e n, RjF-Platz. Meisterschaftsspiel RjF Düsseldorf I— JTV Köln 02 I. Düsseldorf, Platz an der Golzheimer Heide. Meisterschaftsspiel RjF Krefeld II Damen—RjF Bonn Damen. Krefeld, RjF-Platz. Frankfurt a. M. Handball: Bar Kochba Frankfurt a. M. II—Schild Frankfurt a. M. II. 12 Uhr: 1. Damen. 13 Uhr. 1. Herren (Vorentscheidung für die Meisterschaft des Bezirks), 14 Uhr. Dresden Rundenspiele: Bar Kochba Dresden—Makkabi Chemnitz, 9Va Uhr: 1. Knaben Fußball; 10^ Uhr: 2. Herren Fußball; 12 Uhr: Damen Handball; 13-§ Uhr: 1. Herren Fußball. Bar- Kochba-Platz in der Radrennbahn Reick. iTunmiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiHiiiuiiuiiiiiiiiiuiimmmm!» das sonst alles andere als erfreulich war. Interessant ist im übrigen, daß die BSG ihren knappen, aber verdienten Sieg erst sicher stellte, als sie zehn und zeitweise nur neun Mann stark war, und daß der BSG-Torwart etwa fünf Minuten vor Schluß einen sehr harten Elfmeter in großartiger Manier hielt. 8. N. ISK auch im Handball verbessert Ein interessantes Verbandsspiel im Handball lieferten sich am 29.. Dezenrber JSK I und Bar Kochba II. Nach gleichwertigen Leistungen in der 1. Halbzeit, die nur knapp mit 4 :2 für den JSK endete, gingen nach der Pause die Blau-Gelben auf und davon. Nur einmal konnten die Bar Kochbaner bis zum Schluß den JSK-Tvrwart überwinden, während ihr eigener Torsteher noch viermal hinter sich greifen mußte. Ergebnis: 8:3. Beick JSK war Fleischer der schußkräftigste und erfolgreichste Stürmer. Bar Kochba A. H.—Helvetia II 2:2 (1 :1). Alle anderen Spiele mußten infolge spielunfähigen Bodens abgesagt werden. hl. F. Leipziger Handballer in Berlin Schild (Leipzig) weilte am Neujahrstag mit drei Haudballmannschaftcu in Berlin. Während die F r aue n Mannschaft gegen die BSG 33 spielte und nach ausgezeichnetem Können der Schwarz- Roten mit 0:13 den Kürzeren gezogen hatte, und die 2. M ä n n e r sich mit 4 :4 unentschieden trennten, gab es im Treffen der 1. Mannschaften einen unerwartet harten Widerstand der Berliner. Nach zwei Toren von Kallfuß (Leipzig) in der ersten Halbzeit und einem Treffer, den Toller für die Berliner nach der Pause fchoß, mußten sich die in ihren Leistungen stark zurückgegaugeuen Leipziger mit einem dürftigen 2 :1-Ergebnis begnügen, das allerdings für die Berliner Mannschaft einen schönen Erfolg bedeutet. h. F. Süddeutschland Hakoah-Berlin siegt beim Fussballtumier des Bar Kochba-Frankfurt a. M. Der Bar Kochba Frankfurt 0. M. veranstaltete während der Weihnachtstage in Frankfurt a. M. ein Füßballturnier, an dem die ersten Mannschaften des JTIlS - Würzburg, der Berliner und Essener Hakoah und des veranstaltenden Vereins teilnahmen. In der Vorrunde gab es einen erbitterten Kampf zwischen JTUS-Würzburg und Hakoah-Berlin, der trotz Verlängerung nach zwei Stunden Spieldauer unentschieden 1:1 abgebrochen werden mußte. Ein Hakoah-Tor des jungen Ringel konnten die Würzburger durch Verwandlung eines Handelfmeters ausgleichen. So mußte das Los den Endspielgegner des Bar Kochba-Frankfurt a. M., der mit 6 :2 leicht gegen Hakoah-Essen gewonnen hatte, bestimmen. Die Berliner waren die Glücklichen, die sowohl das Los als auch am zweiten Tag da?' Spiel gegen Bar Kochba-Frankfurt knapp, aber verdient mit 1 : 0 Toren und damit den Turnersieg überhaupt gewannen. Im Kampf um den dritten Platz blieben die ausgezeichneten Würzburger gegen den schwächsten,' wenn auch nicht schlechten Partner Hakoah-Essen mit 5 :3 Toren überlegen siegreich. Heilbronn—Mergentheim 1 : 2 ™ RiA HeULromi spielte gegen RjF Bad Mergentheim. Die stark ersatzgeschwächten Heilbronner wehrten sich tapfer lind erzielteii durch den 40jährigen Mittelstürmer Maier das erM Tor. Dann aber schossen die Gäste inmrha/l