Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 234 (sequence 250)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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In dem schweren gläsernen Kleide geht sich's nicht mehr sorasch, — es dauert eine geraume Weile, bis es dem Lichte gelingt, in der Mitte der Küche zu stehen und nach allen vier Seiten verschiedenfarbiges Licht auszustrahlen .... * * # Inzwischen haben die jungen Hunde die Augen geöffnet .... Hungrige und frierende Hunde öffnen die Augen früher als satte. Und das wurde ihr Unglück. Als Isabel vor allen übrigen nach Hause gesprungen kam, fand sie eines ihrer Kinder gebissen, im Blute schwimmend, auf der Küchenschwelle. — Was ging da vor? Wie kommt es, dass du dich in deinem Blute badest? Wo sind deine Brüder? — Ich habe keine Brüder . . . Einer sagt, dass das Licht rot, der zweite, dass es grün, der dritte, dass es gelb ist. Und ich sah doch mit meinen eigenen Augen, dass es blau ist, echt blau, blau wie der Himmel . . . Weil ich die Wahrheit sagte, bissen sie mich, und ich sie, weil sie logen . . . Dort liegen sie und zanken . . . Und wirklich zanken sie alle vier. Das eine schreit: Licht ist grün wie die Hoffnung. Das zweite: Eot wie Blut. Das dritte: Gelb wie Wachs. Das vierte: Blau, blau wie der Himmel. Die unglückliche Mutter aber weiss überhaupt nichts vom Lichte. Vielleicht glaubt sie gar, dass es weiss ist, bleich wie der Tod! C^if CsSi? Cs£t»? P££t? CjSti? Es£if C^I* fs^R Cs^S? GsS? C^i? CsStR C^£=T? Z^ii CsSi? Cöi» 234