Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 17 (1930)
- Issue
- 23 (6.6.1930)
- Date
- 1930-06-06
- Page
- Seite 327 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 Das Jüdische Echo 327 Alle Stunden, die nicht ausdrücklich mit „Morgens“ bezeichnet sind, finden abends statt. Leiter der Kurse: A. Percikowitsch. Gesuche um Ermäßigung des Schulgeldes sind an das Komitee der Hebräischen Sprachkurse, z. H. des Herrn Paul Grünbaum, Rothmundstr. 6, bis spätestens 15. Juni zu richten. Interessenten werden gebeten, sich möglichst bald im Unterrichtslokal, Herzog-Rudolf-Straße 1, zwischen 3 und 6 Uhr (Telefon 2 97 4 49), anzumelden. Schekelaktion 5690* Sämtliche Schekelblockinhaber werden dringend gebeten, sich in diesem Monat für die Schekelsammlung energisch einzusetzen und diese vor allem auf die Unorganisierten, besonders die zionistischen Familienangehörigen und die zahlreichen Jugendlichen auszudehnen. Die Bedeutung des Schekels scheint noch nicht in allen Kreisen richtig gewürdigt zu werden. Und deshalb muß wiederholt werden, warum die unverzügliche Aufnahme einer großzügigen Schekelpropaganda besonders in diesem Jahre, da ein Kongreß in Aussicht steht, notwendiger ist als je. Politische und nationale Bewegungen werden nicht nur nach ihrer inneren Wahrheit und der Größe ihrer Ziele gewertet. Ihr Geschick ist nicht zuletzt abhängig von der Zahl und dem Geist derer, die von ihr ergriffen sind. Wenn wir heute unsere alte Forderung einer nationalen Wiedergeburt des jüdischen Volkes in und durch Palästina nochmals vor der Welt vertreten müssen, so müssen wir darauf hinweisen können, daß eine große Zahl von Juden hinter uns steht. Deshalb wenden wir uns an alle Zionisten. Jeder einzelne erfülle die einfachste Pflicht jedes Zionisten, er verkaufe an alle seine Bekannten, die sich positiv zum Palästinaaufbau bekennen, den Schekel. Es wird gebeten, spätestens am 30. Juni die eingenommenen Gelder und die Schekelblocks an das Ortsgruppenbüro, Herzog-Rudolf-Straße 1, abzuliefern. Aufführung von Stefan Zweigs „Jeremias“ Im Rahmen der Delegiertentagung des Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands wird am Pfingstsonntag, dem 8. Juni 1930, abends 10.30 Uhr, in der Tonhalle in München Stefan Zweigs dramatisches Gedicht „Jeremias“ durch die Künstlerische Arbeitsgemeinschaft des Jüdischen Jugendvereins Düsseldorf dargebracht werden. Stefan Zweigs „Jeremias“ hat, wie kein anderes Werk eines jüdischen Dichters, seinen Platz in der Erziehungsarbeit der jüdischen Jugend Deutschlands gefunden. Die Künstlerische Arbeitsgemeinschaft hat das Werk in eigener Bearbeitung bereits im Jahre 1929 in einem der größten Säle Düsseldorfs vor einer tausendköpfigen Zuhörerschaft zur Aufführung gebracht. Die Düsseldorfer Tagespresse und das Jüdische Gemeindeblatt in Düsseldorf haben seinerzeit in ausführlichen Besprechungen zu dieser Aufführung Stellung genommen und übereinstimmend die starke menschliche und künstlerische Wirkung dieser Gemeinschaftsleistung hervorgehoben und die von tiefem Einfühlungsvermögen und starker Gestaltungskraft zeugende Darstellung gerühmt. Einen Wagen kaufen, ohne Mercedes-Benz zu prüfen, heilst wählen ohne^Maljsfak Daimler« Benz A.*G. Verkaufsstelle München P ersonenwagenverkauf: Lastwagenverkauf und Reparaturwerk: Lenbachplatz 4 ■ Fernsprecher 50672, 59390 Dachauer Strafe 112 ■ Fernsprecher 63237, 63238, 63239 Leiter: Direktor Jakob Werlin