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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 333

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 333 (sequence 339)
Language
German
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IRI
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333 nationalen Arbeit zu widmen. In mehreren: Orten wurden besondere Komitees gebildet und ein wirtschaftlicher Informationsdienst errichtet, lange vor der formellen Bildung des Wirtschaftsdepartements der Jewish Agency für Palästina. Die amerikanischen Zionisten stellten sich an die Spitze, indem sie anfangs 1932 das American Economic Comittee for Palestine (AEC) errichteten. Hier arbeiteten führend mit: Mr. Israel B. Brodie, Präsident des Ko- "mitees, Richter Julian W. Mack, Mr. Emanuel Neumann von der Exekutive und Mr. Robert Szold, damals Vorsitzender der Zionistischein Organisation von Amerika. Durch Briefwechsel und durch persönliche Besuche Mr. Emanuel Neumanns in mehreren europäischen Ländern im Frühjahr 1932 wurden starke Anstrengungen gemacht, einige der Gruppen in wichtigen jüdischen Zentren zu organisieren und eine Propagandaaktion durchzuführen. Sie sollte der Bewegung für Privatinitiative und Investition in palästinensischen Unternehmungen Ansporn geben. Diese Bestrebungen fielen einerseits mit dem Aufschwung in Palästina und andererseits mit der Verschärfung der Wirtschaftskrise in der ganzen Welt zusammen. Das Interesse an den wirtschaftlichen Möglichkeiten Palästinas wuchs stetig in solchem Maße, daß man sagen kann, daß während dieser Zeit das Diaspora-Judentum zum ersten Mal in Bezug auf Palästina wirtschaflich denken gelernt hat. Das Problem, das vor dem Wirtschaftsdepartement der Jewish Agency stand, als sie endlich ins Leben trat, ging nicht nur darauf, Interesse hervorzurufen, sondern die gewaltig anwachsende Nachfrage nach Informationen und möglichster Koordination der verschiedenen auf dem gleichen Gebiet arbeitenden Gruppen und Institutionen zu befriedigen. Um die Arbeit zu bewältigen, hätte die Exekutive einen ganzen Beamtenstab aufnehmen und eine Anzahl besonderer Institutionen schaffen müssen, üm diesen Strom von Kapital und menschlicher Energie in die richtigen produktiven Bahnen zu leiten. Leider durchlebte die Exekutive gerade ihre ■schwerste Finanzkrise in ihrer Geschichte, Ihre äußerst beschränkten Mittel waren zunächst für ihren Schuldendienst und dann zur Erhaltung ihrer bisherigen Arbeiten auf bescheidenster Basis nötig, und für die neuen Aufgaben, die sie zu erfüllen hatte, blieb fast kein Geld übrig. Das Personal des Departements bestand bloß aus einem halbtägigen Assistenten und einer Schreibkraft. Seine Ausgaben vom Beginn des Budgetjahres bis Ende Mai betrugen nur £P 543. Das Departement war nicht nur durch Personalmangel und die Knappheit seines Budgets gehemmt, sondern seine Fähigkeit zu regulieren und zu koordinieren war durch den absoluten Mangel finanzieller Kraft überaus beschränkt. Es konnte raten und mahnen, aber nicht im bescheidensten Ausmaß an der Schaffung jener Institutionen finanziellen und wirtschaftlichen Charakters mitwirken, die durch die gebieterischen Bedürfnisse des Augenblicks unmißverständlich gefordert wurden. Kontakt mit der Diaspora. Eine der Hauptaufgaben, die sich das Departement vom Anfang an stellte, war die Fühlungnahme mit dem jüdischen Publikum im Ausland.

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