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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 331

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 331 (sequence 337)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--3089-9089677
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331 schaffen können. Auf Veranlassung de® Departements stellte die Exekutive der Jewish Agency eine gewisse Anzahl von Zertifikaten für Kleinindustrielle zur Verfügung, und es ist festzustellen, daß die Einwanderer dieser Gruppe sich ausnahmslos zu ihrer eigenen Zufriedenheit und zum Wohle des Landes hier eingeordnet haben und die überwiegende' Mehrheit daran ist, ihre Familien vom Auslande nachkommen zu lassen. Zweigbüros in Tel Awiw und Haifa. Das Departement beabsichtigte in Tel Awiw und Haifa Zweigbüros zu eröffnen, um neuen Einwanderern die Notwendigkeit zu ersparen, sich um Rat und Führung nach Jerusalem zu bemühen. Infolge Geldmangels aber konnten diese Zweigbüros nicht errichtet werden, doch ist die Hoffnung berechtigt, daß das nächste Budget die Ausführung dieser Absicht ermöglichen wird. Stand der Industrien. Der Stand der Industrien in Palästina ist befriedigend, die Zahl der Unternehmungen ist gewachsen und die älteren Industrien haben ihre Produktion erhöht, die Qualität ihrer Waren verbessert und neue Bezugsquellen für billiges Rohmaterial gefunden. Die Zahl der jüdischen Arbeiter ist in der Berichtsperiode gewachsen. Die Industrien verbrauchen mehr Elektrizität und in allen Landesteilen wurde der Strompreis reduziert. In Jerusalem wurde eine Elektrizitätszentrale errichtet, doch ist der Strom hier teurer als der der Palestine Electric Company. Dies, ist eine der Ursachen, warum jüdische Industrien in Jerusalem nicht prosperieren. Dais Departement bemüht sich, bei der Elektrizitätsgesellsohaft von Jerusalem eine Verbilligung des Kraftstroms durchzusetzen. In Verbindung mit der industriellen Entwicklung ist noch zu erwähnen, daß viele jüdische Industrielle eigene Bauplätze für ihre Unternehmungen erworben haben. In der letzten Zeit war die Entwicklung jüdischer Industrien besonders auffällig in Ramath Gan bei Tel Awiw, in der Umgebung des Jarkon, sowie auf dem Boden des Keren Kayemeth Leisrael an der Haifa Bay. See- und Landtransport. Ein verheißungsvoller Anfang im Seetransport wurde von der Dampfschiffahrtsgesellschaft gemacht, die den Güterverkehr zwischen Palästina, Syrien, Libanon, Zypern und Ägypten besorgte. Der Motortransport hat weitere bedeutende Fortschritte gemacht. Die Fabrikation von Chassis wurde erhöht-, mit dieser Erzeugung befassen sich fünf Gesellschaften, vier in Tel Awiw und eine in Haifa. Nach langem, Konkurrenzkampf auf der Strecke Jerusalem—Tel Awiw kamen die vier Gesellschaften zu einer Verständigung und vereinigten sich zu einer Kooperative. Es beistehen heute Autotransportmöglichkeiten zwischen allen jüdischen Siedlungen und Jerusalem, Tel Awiw, Haifa, Tiberias und Safed. Die Verbesserung des Motortransportes hat die Transportkosten erheblich herabgedrückt.

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