Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 321 (sequence 327)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/9038125-9093599--3079-9089667- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
,321 c) In den letzten Jahren leitete der Instruktionsdienst das Propfen der Weinstöcke und die Weinlese gemäß den Erfordernissen des Marktes. Er unterstützte auch Tnuva bei der Regelung der Ernte und der Instruktor regelte die Arbeit der Pflücke, die Verpackung und den Transport. d) Bewässerung von Weingärten in Nuris: Nach Vollendung von Experimenten in Gewa wurde für die Weingärten im Tal von Nuris Bewässerung eingeführt. Damit wurde der Ertrag und der Beingewinn aus den Weingärten wesentlich erhöht. e) Rosinen: Vor zwei Jahren hatte der Versuch der Rosinenerzeugung, den der Weinbauinstruktor durchführte, Erfolg. In diesem Jahre erzeugten mehrere Wirtschaften Rosinen für den eigenen Bedarf und für Marktzwecke. Tnuva verkaufte diese Rosinen in Palästina und es bestehen Möglichkeiten für den Export. 42. Gemüse, a) Bewässerter Kartoffelbau in Siedlungen mit intensiver Wirtschaft: Nach mehrjährigem Studium gelang es uns, bewässerten Kartoffelbau in jüdischen Farmen einzuführen. Die Fragen der Saatzeit, Bewässerung, Sortenwahl, Düngung usw. wurden gelöst. Dank diesem Erfolg stieg der Ernteertrag und erreichte 1500 bis 1800 kg pro Dunam. Versuchssemdungen nach London wurden durchgeführt. Die Flächen in jüdischen Wirtschaften umfaßten nahezu 400 Dunam mit einem Ertrag von 600 Tonnen jährlich. b) Instruktionsgärten: Die Versuche in den Demonstrationsgärten in Nachlath Jehuda und Gewa, die der Instruktionsdienst drei Jahre lang beaufsichtigte, wurden in diesem Jahre abgeschlossen und die Ergebnisse werden jetzt verarbeitet und demnächst in einer besonderen Broschüre veröffentlicht. In dieser Broschüre werden Gemüsepflanzer die nötigen Daten für die Überwindung der Hauptschwierigkeiten finden, die sie beim Gemüsebau haben. c) Ausdehnung des Gemüsebaues in der Ebene Scharon: Viele Arbeitergruppen in den Kolonien begannen mit der Anlage von Wirtschaften, die zum großen Teil auf Gemüsebau und Bewässerung beruhten. Diese Gruppen erhielten volle Hilfe vom Instruktionsdienst in bezug auf die Auswahl geeigneter Grundstücke, die Ausarbeitung von Plänen für Gemüsegärten usw. Besondere Pläne wurden für Giwath Haschloscha, Kibbuz Hameuchad, Kibbuz Hascharon, Kibbuz Haschomer Hazair usw. ausgearbeitet. 43. Landwirtschaftliche Maschinen, a) Die Traktorfrage: Der Versuch mit Frühpflügung mittels Traktoren auf Stahlrädern und auf Ketten wurde beendet und schloß zu Gunsten der Traktoren auf Ketten! ab: Pflügung mittels 1930 Weizenernte 1931 Maisernte leg pro Dunam Saat leg pro Dunam Verhältnis zwischen Stroh und Saat 151 135 1:2-4 147 120 1:3 c) Claytract-Traktor ........ 154 124 1:2-9 107 99 1:2 8 21