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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 300

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 300 (sequence 306)
Language
German
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300 pro Stunde liefert. Dies wird die Aussichten dieser Siedlung völlig ändern, welche in ihrer günstigen Lage knapp bei Haifa jetzt große Futter- und Gemüseflächen bewässern und eine Grapefruitpflanzung anlegen kann. Die Durchschnittsleistung der ausgezeichneten Milchkühe ist etwa 3700 Liter jährlich. Auch die übrigen Wirtschaftszweige, Getreidebau, Hühnerzucht und Bienenzucht, sind in gutem Zustand. Kfar Chassidim (85 Familien). Diese Siedlung hat in den letzten Jahren rasche Fortschritte gemacht und wird nach Vollendung des modifizierten Bewässerimgsplanes auf völlig selbsterhaltender Grundlage stehen. In der Nähe der Siedlung wurden durch das Departement zwei Brunnen gebohrt, die zusammen über 100 m3 pro Stunde (liefern werden; damit wird hier die Einführung intensiven Anbaus möglich. Die Siedlung beabsichtigt auch,, zwei Dunam Grapefruit pro Siedler anzupflanzen, die später auf fünf Dunam erweitert werden sollen. Durch die Tnuva wurden abgesetzt: Jahr Milch Sahne Eier, Gemüse usw. Summe Liter Wert £ kg Wert £ Wert £ £ 1930/31 ..... 1931/32 ..... 95.693 149.840 1,366 1,946 10.726 12.556 796 1,049 493 376 2,655 3,371 In der ersten Hälfte des laufenden Jahres wurden 131.894 Liter zum Durchschnittspreise von etwas über zehn Mil verkauft. Das gesamte für diese Siedlung bestätigte Konsolidierungsbudget beträgt etwa, £ 4000 (siehe Tabelle 2). Damit ist die Konsolidie>Hing dieser Siedlung abgeschlossen, welche dann alle Produktionsmittel erhalten hat, außer zirka £ 1300 für einige Genossenschaftsgebäude und Wirtschaftsmaschinen und zirka £ 780 für die Entwicklung der Grapefruiitpflanzungen. Diet Geteidefelder |sind nach dem vom Departement eingeführten zweckmäßigen Fruchtwechsel sehr gut bebaut und versprechen eine normale Ernte. Schech Abrek (24 Familien). Die zweite orthodoxe Siedlung im westlichen Emik ist die neue, dieses Jahr in Schech Abrek vom Hapoel Hamisrachi auf Grund des Beschlusses der letzten Sitzung des Aktionskomitees gegründete Kolonie. Der Beschluß ging dahin, daß die Jewish Agency ersucht wurde, eine langfristige Anleihe von £ 7000 aufzunehmen, die zusammen mit einem Vorschuß von £ 1200 auf Rechnung des nächstjährigen Budgets genügen wird, in Schech Abrek 24 Anwesen zu errichten und ihnen die nötigen Produktionsmittel in gleicher Art wie den übrigen Kischon- Siedlungen zu geben. Das Departement beendete die topographische Aufnahme der neuen Siedlungssitelle und den Plan für die Anlage der Siedlung, worauf der Kontrakt für den Bau der nötigen Wirtschaftsgebäude1, und zwar 24 Ställe, 24 Geflügelhäuser und Bruthäuser, 24 Strohscheunen und 24 Getreidespeicher, vergeben wurden. Die Ställe und die Geflügellhäuser waren bis Ende April fertig. Gemeinsam mit einem Vertreter des Hapoel Hamisrachi wählte das Departement 24 Siedler aus, die mit den nötigen Kühen und einem Stier, Zugtieren, Hühnern und den für den Anbau von 4000 Dunam zugewiesenen Bodens benötigten Wirtschaftsmaschinen versehen wurden. Das Departement ließ den Boden für die neuen Siedler pflügen und Sommerfrucht anbauen und bestellte für sie 2400 Hühner. Der JNF übernahm die Brunnenbohrung und errichtete einen Wald auf den Namen Landau. Die neuen Siedler werden voraussichtlich im Laufe des Mai 1933 ihre Anwesen übernehmen können. Kfar Jehoschua (50 Familien). Diese gut gedeihende Siedlung wird in diesem Jahr die wichtigsten Wirtschaftsgebäude erhallten, die noch fehlen, und zwar 30 Ställe und 50 Hühnerhäuser für je 150 Hühner (vergleiche Tabelle 2). Zusammen mit den übrigen auf Grund des Konsolidieirungsplanes beizustellenden Produktionsmitteln wird diese Siedlung, die dank der vorjährigen Glanzernte sich selbst mit 500 Pfund an diesem Plan beteiligen

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