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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 291

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 291 (sequence 297)
Language
German
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291 teil der Getreidefelder mußte als Futter gemäht werden; die Ernte war nur etwa 50% des Normalmaßes. Im Afule-Block war die Ernte normal und im Kischon-Block (um Nahalal) war die Ernte auf Grund des kühlen März- und Aprilwetters und des Fehlens heißer Ostwinde übernormal. Viele Siedler ernteten etwa 150 bis 160 kg Weizen, 200 bis 250 kg Gerste, 300 kg Hafer pro Dunam, das heißt etwa 25% mehr als in normalen Jahren, und da die Preise hoch standen (für Weizen £ 9.50 bis 10 pro Tonne gegen £ 6 im Vorjahr), hatten die Siedler zum erstenmal in den letzten fünf Jahren von den Getreidefrüchten eine vorzügliche Einnahme. Dies half uns erheblich hei der Durchführung der Konsolidierung (siehe Absatz 19). Die finanzielle Lage aller Siedlungen westlich von Afule besserte sich sehr, Schulden wurden abgezahlt und die Siedler erhielten neuen Auftrieb bezüglich des Ergebnisses der gemischten Wirtschaft. Es erwies sich, daß, wenigstens in diesem Bezirk, selbst in Jahren ungenügenden Regens wohlbebaute Felder gute Resultate bringen können. Ohne Zweifel gebührt großes Lob der guten Arbeit sowohl unserer Versuchsstation in Gewath als auch unserem Instruktionsdienst, die in den letzten acht Jahren die beste Methode des Anbaus, der Düngung, der Saatauswahl, des Fruchtwechsels usw. systematisch ausarbeiteten und so die Voraussetzungen für gute Ernten schufen, die selbst unter schwankenden klimatischen Bedingungen erzielt werden können. 6. Getreideernte 1933. Das Jahr 1933 war wiederum ein Jahr ungenügenden Regenfalls, noch schlimmer als 1932. Der Frühregen im Dezember blieb fast völlig aus; auch im Januar und Februar war die Regenmenge linternormal und die erste Hitzewelle in der zweiten Hälfte Februar war für die Ernte im Jordantal und im Nuris-Block verhängnisvoll. Die Gesamtregenmenge in diesen Bezirken betrug 200 bis 250 mm; bei solchen Niederschlagsmengen ist keine Getreideernte zu erwarten. Selbst die Kolonien von Merchawia wurden in diesem Jahre durch die Trockenheit ernstlich betroffen, die ihre Ernte so gut wie ganz vernichtete. In den übrigen Siedlungen um Afule und in den Kolonien des Kischon-Blocks wurde auch viel Schaden angerichtet; die Gesamtregenmenge war hier etwa 300 mm und diese reichte nicht für eine normale Weizenernte. Die Gerstenernte wird wiederum dem Niveau des vorigen Jahres nahekommen (150 bis 250 kg pro Dunam); Weizen wird nur auf 50 bis 100 kg pro Dunam kommen. 7. Mäuseplage. Sowohl das Departement durch den Instruktionsdienst als auch die Regierung ergriffen energische Maßnahmen, um eine Wiederholung der schweren Schäden zu verhindern, die die Feldmäuse an den Ernten im Emek (und in anderen Gebieten) während der Jahre 1930 und 1931 angerichtet hatten. Im Winter 1931/32 wurden wiederum große Mengen vergifteten Korns im ganzen Emek ausgelegt, während auf den bewässerten Feldern Vergasungsmaschinen benutzt wurden. Diesmal wurde ein vollständiger Erfolg erzielt, zweifellos auch unter Mitwirkung natürlicher Faktoren. Im Frühling 1932. kam die Bewegung der Mäuse zum vollen Stillstand und der Getreideschnitt vollzog sich ohne Störung. An einigen Punkten, wie Kfar Chassidim und Nahalal, wo sich die Mäuse im 19*

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