Mannheim
Compact Memory

Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 264

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 264 (sequence 270)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
93% known words query
IRI
…/9038125-9093599--3022-9089610
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

:264 Tabelle 6. Die Frequenz der Häfen in Palästina *). 1930 1931 1932 I.—IV. 1933 3 175 2.296 3.820 3.518 959 702 1.660 3.007 Summe . . . . 4,134 2.998 5.480 6.525 Die Zahl der Chaluzim, die durch die Einwandererherbergen der Immigrationsbüros in Tel Awiw und Haifa gingen, war: Tel Awiw Haifa Im Jahre 1931 726 323 Im Jahre 1932 1243 565 Januar bis April 1933 1690 995 Die Immigrationsbüros unterstützten die Chaluzim in der Arbeitsbeschaffung. Es ist zu verzeichnen, daß die Mehrzahl der Chaluzim, die die Einwandererherberge verließen, in Kolonien Arbeit fanden und von Kibbuzini aufgenommen wurden. Die Einzeleinwanderer zeigen eher die Neigung der Stadt zu bleiben. Die Aufnahme der Arbeitereinwanderung in der Stadt und auf dem Land kann nach folgenden Zahlen beurteilt werden: Stadt Land Summe 1931 366 766 1132 1932 1135 531 1666 Januar bis April 1933 1011 171Ç 2729 2512 3015 5527 Zwecks Arbeitsbeschaffung für die Einwanderer stehen die Immigra, tionsbüros der Jewish Agency im Kontakt mit der Immigrations- und Arbeitszentrale der Arbeiterorganisation, dem Hapoei Hamisrachi, der Jemenitenvereinigung, der Organisation revisionistischer Arbeiter usw. IL Die Lage der Einwanderung und ihre Bedingungen. 1. Immigration von Kapitalisten. Die Exekutive der Jewish Agency führte unausgesetzt Verhandlungen mit der Regierung in Palästina und in London über die notwendigen Verbesserungen im Immigrationsgesetz und forderte eine Erleichterung der Bedingungen zur Erlangung von Einwanderungsbewilligungen nach Palästina. In der Frage der Einwanderung von Kapitalisten machte die Regierung einige Zugeständnisse. Trotzdem wurde die erwünschte Lösung dieser Frage bisher nicht gefunden. Bekanntlich forderte die Exekutive die Herabsetzung des. Kapitals, welches von bemittelten Einwanderern (Kategorie Ia) verlangt wird, von £P 1000.— auf £P 500.—. Die Palästina- Regierung beschloß, eine Zwischenkategorie von Einwanderern festzu- *) Nach den Zahlen der Immigrationsbüros der Jewish Agency. Die Einwanderung über Kantara wurde nicht in Rechnung gezogen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.