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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 187

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 187 (sequence 193)
Language
German
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IRI
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187 Tel Awiw bez. Verkauf des altem Grandstückes. Diese Transaktion, die infolge der gestiegenen Grundstückpreise der WIZO die Möglichkeit geben wird, ein neues Grundstück außerhalb von Tel Awiw zu erwerben und ein Gebäude zu errichten, wird dem jetzt herrschenden Platzmangel Abhilfe schaffen und zum Ausbau des Unterrichtswesens beitragen. Lehrküche. Die große Lehrküche der WIZO, die errichtet worden war, um den Schülerinnen, die ihre Kurse am Hostel bereits, absolviert haben, die Möglichkeit einer Ausbildung im Massenkochen zu geben, ist dem Hostel angeschlossen und gibt täglich über 400 Mahlzeiten aus. Außer den regulären Schülerinnen werden hier auch unbezahlte Lehrlinge ausgebildet. Ausbauarbeit. Den Hausfrauen in den verschiedenen Teilen von Tel Awiw, der Umgebung und den Kolonien werden durch die Instruktorinnen der WIZO, die unter Beaufsichtigung des Histadruth Naschim Zionioth palästinensische Föderation der WIZO) stehen, Kurse in allen Zweigen der Hauswirtschaft und des Gartenbaues gegeben. Die unter den Hausfrauen und Arbeitergruppen der Kolonien nach Unterricht in Haushaltführung, Diätetik, Nähen, Zeichnen und Gartenbau bestehende Nachfrage ist besonders groß, so daß ihr selbst durch den sehr fähigen Lehrkörper der WIZO nicht genügend entsprochen werden kann. Diese Art von Unterricht wird besonders von den Arbeiterkoionien dringend angefordert, wo das Tagesbudget pro Kopf ein so kleines ist, daß nur ökonomischeste Wirtschaftsführung ausreichende und gesunde Ernährung ermöglicht. Die Gartenarbeit der WIZO ist nun auf Jerusalem und Haifa ausgedehnt worden. 90 Schulen und Kindergärten haben in diesen Gegenden auf Initiative der WIZO, die auch die Lehrer stellt, Gartenunterricht eingeführt. Kinderfürsorge und soziale Wohlfahrt. Die soziale Wohlfahrtsarbeit der WIZO hat durch die Amalgamierung der Histadruth Naschim Ivriotü mit der Histadruth Arzith zur palästinensischen Föderation der WIZO „Histadruth Naschim Zionioth" eine wesentliche Erweiterung erfahen. Durch diese Amalgamierung sind eine Anzahl von Nähstuben für schwangere Mütter, Milchverteilungsstellen, Tageskrippen, Kindergärten und eine Reihe von anderen sozialem Einrichtungen dem Arbeitsfeld der WIZO angegliedert worden. Außerdem subventioniert und leitet die WIZO wîp früher das Baby-Heim in Talpioth und die Tageskrippe in Tel Awiw, Institutionen, die von der früheren Histadruth Naschim Ivrioth geschaffen und von der WIZO bei ihrer V. Konferenz in Zürich 1929 übernommen worden waren. Es schweben zurzeit Unterhandlungen bezüglich des1 Baues eines neuen Hauses für das Baby-Heim, da das Haus in Talpioth sehr baufällig geworden ist durch das Erbeben, das im Jahre 1927 Palästina heimsuchte. Frl. Mathilde Markst, London, hat in großzügiger Weise die Mittel für den Bau dieses neuen Hauses zur Verfügung gestellt. Die Mütterschule (gegründet von Frau David Nathan, Neuseeland, subventioniert von der französischen Föderation der WIZO). Die Nachfrage nach Mutterberatung in der Form, wie sie durch diese Institution erteilt wird, wächst von Tag zu Tag. In dem Garten der Mutterschule wird ein separater Pavillon für Mütter errichtet werden. Während dieses Jahres wurden 150 Kinderbehandlungen durchgeführt und 60 Mütter aufgenommen.

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