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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 177

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 177 (sequence 183)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2935-9089523
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177 Reise des Präsidenten nach Südafrika im vergangenen Jahre erwies sich als sehr nützlich für den Misrachi und für den Zionismus im allgemeinen. Rabbi Berlin widmete viel Zeit und Kraft während seiner Reise im Lande dem Keren Kayemeth Leisrael. Als Ergebnis seiner Reise wurden mehrere Misrachi-Vereine in verschiedenen Städten mit Johannesburg als Zentrum gegründet. Die Absicht Rabbi Berlins war es auch, eine Geldaufbringungsaktion für den Misrachi-Palästinafonds einzuleiten, doch angesichts der damals bestehenden Situation im Lande und auf Wunsch der dortigem zionistischen Führer verzichtete der Misrachi darauf, eine besondere Aktion einzuleiten, und es wurde eine Vereinbarung mit der südafrikanischen zionistischen Föderation getroffen, wonach ein gewisser Anteil des vom Keren. Hajessod aufgebrachten Gesamtbetrages dem Misrachi- Palästinafonds zur Verfügung gestellt wurde. In der Berichtsperiode wurden Misrachi-Landeskonferenzen in. Palästina, den Vereinigten Staaten von Amerika, England, Holland, Cechoslovakei und Parteiberatungen in Polen, Ost- und Westgalizien und in anderen Ländern abgehalten. Im Kislev 5692 wurde das Zentralkomitee des Misrachi vom neuen High Commissioner anläßlich seines Amtsantrittes empfangen. Der Misrachi wies bei der Unterredung hauptsächlich auf die Probleme der Organisation jüdischer Gemeinden in Palästina und der Organisation des Oberrabbinates hin. Der Misrachi und mehrere andere Körperschaften des Jischuw widmeten besondere Aufmerksamkeit den Fragen der Regierungsbeteiligung an der Erhaltung des Oberrabbinats. Der Misrachi bemühte sich im letzten Jahre auch eine Lösung für die Frage der Organisation des mit der Knesseth Jisrael verbundenen Rabbinats von Jerusalem zu finden. Mit Bezug auf das von der Agudath Israel dem Völkerbund vorgelegte Memorandum über die Anerkennung ihrer separaten Gemeinde und ihres Sonderrabbinats versuchte der Misrachi die Aufmerksamkeit der Organisation im Lande und des palästinensischen Oberrabbinats auf die mit einer solchen Anerkennung verbundene Gefahr zu lenken und wies auf die Notwendigkeit einer entsprechenden besonderen Gegenaktion hin. Infolgedessen wurden dem Völkerbund besondere Denkschriften vom palästinensischen Oberrabbinat und vom Waad Leumi vorgelegt und noch andere Schritte 'unternommen. Die vom Waad Leumi zur Mandatskommission des Völkerbundes entsandte Delegation schloß auch den Ehrenpräsidenten des palästinensischen Misrachi Rabbi Ben Zion Usiel, Oberrabbiner von Jaffa, ein. Er bemühte sich den Völkerbundkreisen die mit Sondergemeinden in Palästina verbundene Gefahr klarzumachen. Das Zentralkomitee des Misrachi widmete besondere Aufmerksamkeit den der Misrachi-Organisation angehörigen Neueinwanderern und förderte sie durch Rat und Hilfe. , Infolge der schwierigen finanziellen Lage konnte die Misrachi-Weltorganisation keine neuen religiösen Führer und Schächter neben den bereits von ihr erhaltenen bestellen. Doch wurden dank dem Einfluß 12

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