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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 159

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 159 (sequence 165)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093599--2917-9089505
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159 nistischen Arbeit. Die Exekutive organisierte sieben Kreiskonferenzen, u. zw. in Bielitz, Debica, Jasto, Kattowitz, Nowy Targ, Oswiecim, Tarnobrzeg. Mit besonderem] Nachdruck verweisen wir auf die Entwicklung der zionistischen Aktivität in Polnisch-Oberschlesien. Da die Landeskonferenzen hauptsächlich mit Angelegenheiten prinzipieller Natur beschäftigt waren, sah sich die Exekutive veranlaßt, im November 1932 eine Konferenz der Vorsitzenden der Lokalkomitees nach Tarnöw einzuberufen, welche ausschließlich der Organisationsarbeit gewidmet war. Der Organisationsmonat, welcher im April 1932 proklamiert wurde, war speziell dem Problem des allgemeinen Zionismus gewidmet, und die Legitimationsaktion, welche nach dem letzten Zionistenkongreß eingeleitet wurde, diente der organisatorischen Erfassung aller allgemeinen Zionisten in unserem Gebiete. Der Kontakt mit den Lokalkomitees wurde auch durch regen Austausch von Briefen und Zirkularen erhalten. Das zionistische Leben in jeder Ortschaft spiegelt sich in Vereinen und in Klubs ab, deren Zahl im Steigen ist. Die Frauen sind sowohl in den allgemeinen Vereinen organisiert, wie auch in Sondergruppen, wie Wizo und Jugendwizo. Nach der Revisionistenkonferenz in Calais traten die Revisionisten aus unserer Landesorganisatiotn aus. Im letzten Arbeitsjahre besuchten unsere Organisation folgende Vertreter der Exekutive der Weltorganisation: Bed Locker, Dr. Werner Senator, Dr. Felix Rosenblüth, Leib Jaffe, Israel Cohen und Dr. Alexander Goldstein. Der Zusammenschluß aller zionistischen Organisationen in Polen machte geringe Fortschritte. Auf Anregung von Dr. I. Schwarzbart fand eine Konferenz aller drei Zentralkomitees Polens in Krakau statt. Das Ergebnis war die Schaffung eines vereinigten Komitees für Polen. Auf unserem Arbeitegebiet haben wir folgende allgemein-zionistischen Jugendorganisationen: a) Selbsterziehungsorganisationen, b) Selbstbildungsorganisationen und c) spezielle Organisationen, welche die akademische Jugend umfassen. a) Die erste Gruppe umfaßt zwei Organisationen, u. zw. Agudath Hanoar Haivri Akiba und Hanoar Hazioni. Die Organisation A. H. H. Akiba ist die stärkste und die regste Jugendorganisation in unserem Arbeitsgebiete. Diese Organisation umfaßt etwa 9000 Jugendliche, welche in 86 Lokalgruppen organisiert sind. A. H. H. Akiba ist eine ausgesprochene Chaluzorganisation und hat ihre eigene Hachscharah, auf welcher sich über 450 Chaluzim für die Alijah nach Palästina vorbereiten,. Außerdem besitzt sie einen eigenen Kibbuz in Petach Tikwah. Diese rührige Organisation hat im Berichtsjahre zwölf Nummern ihrer nach Bedarf erscheinenden Zeitung für die Jugend und zwei zionistische Broschüren herausgegeben. —■ Die Organisation Hanoar Hazioni, deren Zentrale sich in Warschau befindet, umfaßt in unserem Gebiete etwa 2000 organisierte Jugendliche und hat eine gut ausgebaute Farm, die der Hachscharah dieser Organisation dient. b) Die ältere Jugend ist in Vereinen unter dem Namen „Bnej Zion" organisiert, die einen gesellschaftlichen und Selbstbildungscharakter tragen. Die Vereine entwickeln eine rege Tätigkeit und sind in ständigem Wachsen begriffen. Schon jetzt existieren diese Vereine in mehr als fünfzig

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