Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 155 (sequence 161)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/9038125-9093599--2913-9089501- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
155 Stimme'1 in deutscher Sprache, die in den letzten fünf Monaten einen Zuwachs von ca. 600 neuen Abonnenten aufzuweisen hat. Von den in Österreich erscheinenden nichtzionistischen Zeitungen werden Artikel, die für die zionistische Bewegung Bedeutung haben, nur ganz ausnahmsweise gebracht, ein Teil der Blätter ist zionistenfreundlich eingestellt. Für das Jahr 5692 wurden 1584, für das Jahr 5693 bis zum 25. Juni 11.076 Schekalim verkauft. Die Sammlungen für den Keren Hajessod ergaben in der Zeit von August 1931 bis Mai 1933 den Betrag von ö. S. 217.454-—, für den Keren Kayemeth in derselben Zeit ö. S. 140.000*—. Der Landesverband steht in ständiger Fühlung mit der Histadruth Ivrith, fast alle Bezirkssektionen und Ortsgruppem unterhalten Hebräischkurse, die eine ständig wachsende Besucherzahl aufzuweisen haben, mehrere Sektionen haben gut besuchte Kindergärten. Polen. Ostgalizien. In den vergangenen zwei Jahren ist eine bedeutende Entwicklung unserer Organisation zu verzeichnen. Die gebesserte Lage in Palästina und die vergrößerte Alijah einerseits, sowie unsere stärkere organisatorische und erzieherische Tätigkeit im Sinne des allgemeinen Zionismus andererseits trugen wesentlich zum Wachstum unserer Organisation bei. Besonders gut haben sich unsere Jugendorganisationen entwickelt. In der neu geschaffenen Organisation der allgemein zionistischen akademischen Jugend (Histadruth Akademaim Zionim) hat sich zum ersten Male die akademische Jugend nicht nach dem Verbindungs- und Vereiinsprinzip, sondern nach dem der zionistischen Weltanschauung organisiert. Ortsgruppen der Landesorganisation sind in 190 Orten vorhanden. In den letzten zwei Jahren sind 30 vom diesen neu entstanden. Heute gibt es kein Städtchen mehr, wo nicht eine Ortsgruppe der Landesorganisation besteht. Auch die jüdischen Einwohner in den Dörfern werden nun von unserer Organisatiamsarbeit allmählich orfaßt. Vor der letzten Landeskonferenz, die im Juni 1932 stattgefunden hat, haben wir über 10.000 registrierte, Landesparteisteuer zahlende Mitglieder verzeichnet. Diese Zahl wird jetzt bedeutend größer sein. Die Landeskonferenz vom Juni 1932, an der sich fast 200 Delegierte aus 90 Ortsgruppen beteiligten, wählte folgende Leitung: Dr. Emil Schmorak (Präsident der Organisation), Dr. Henryk Rosmarin, Dr. Emil Sommerstein, Dr. Adolf Rothfeld (Vizepräsidenten), Dr. Abraham Stupp (Generalsekretär), Dr. Hermann Dattner, Efroim Eckerling, Dr. Mayer Geyer, Mg. Jakob Hagler, Henryk Hescheles, Frau Dina Karl, Ing. Naftali Landau, Salamon Langnas, Dr. Salamon Leder, Dr. Jekutiel Tenenbaum, Samuel Waldmann, Dr. J. Wurzel, Dr. Jakob Wirklich, Dr. Adolf Zeisler. Außerdem wurde ein Parteirat aus 60 Mitgliedern mit Dr. Dawid Schreiber als Vorsiitzendleui, der zugleich Mitglied des Präsidiums der Exekutive ist, gewählt. Im Laufe der vergangenen zwei Jahre ist der Parteirat sechsmal zu Beratungen zusammengetreten. In dieser Zeit haben wir 10 Kreiskonferenzen in größerem Provinzstädten veranstaltet und außerdem 210 Besuche in den einzelnen Ortsgruppen organisiert. In diesem Jahre haben wir einen wei-