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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1933-01-01 · XVIII (1933) · p. Seite 124

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVIII (1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 124 (sequence 130)
Language
German
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IRI
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124 leitet seit Anfang 1932 die KKL-Arbeit in Südafrika, Herr Dr. Löwy seit ungefähr der gleichen Zeit das Büro in Jugoslavien. Weitere Delegierte besuchten die folgenden Länder: A. Bonfeld (Lettland und das Baltikum); M. Brachmann (Deutschland); Dr. A. Bernstein (Polen); E. Druyanow (Polen); A. Harzfeld und J. Baratz (Südafrika); Frau L. Widrowitz (Bessarabiem, Rumänien, Polen, Litauen); Frl. Fanny Weil (Frankreich und Nordafrika); J. Melamed (Polen, Ost- und Westgalizien, Litauen); A. Pollak (Deutschland, Öechoslovakei, Holland, Belgien, Ungarn, Transsylvanien); J. Fischer, der Leiter des KKL-Büros in Frankreich (Griechenland, Bulgarien, Schweiz); Dr. Nadja Stein (Umgarn, Westgalizien). Neben dem im Zusammenhang mit der Jugend- und Schulpropaganda herausgegebenen Material wurden Lichtbildervorträge, Festprogramme und Studienmaterial über die verschiedenen Phasen der KKL-Tätigkeit sowie eine neue Auflage von Adolf Böhms Broschüre „Der Jüdische Nationalfonds" in deutscher, englischer und französischer Sprache beiraiisgebracht. „KARNENU", das offizielle Organ des KKL-Hauptbüros, ist auch weiterhin regelmäßig erschienen; das gleiche gilt für die Zeitschrift „Hahed" der Orthodoxen Abteilung. Außer den erwähnten Veröffentlichungen hat der Keren Kayemeth auch Manuskripte für Jugendbücher ganz oder teilweise zur Verfügung gestellt. 150 Zeitungen in 14 Sprachen wurden weiterhin mit Material versorgt. Eine Anzahl von Ländern haben ihre eigenen KKL-Organe oder beteiligen sich an der Herausgabe von Zeitungen, z. B. „La Terre Retrouvée", Paris; „Gaol", Antwerpen; „Erez Israel" in der Öechoslovakei. Andere Sammelstellen wieder geben regelmäßig vervielfältigte Bulletins heraus. KKL-Versicherungsaktion. Die Verbindung zwischen KKL und der Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix umfaßt nunmehr fast den ganzen europäischen Kontinent, Nordafrika und Vorderasien. Das KKL-Versicherungsdepartement kann auf einen auch durch die Wirtschaftskrise kaum; gestörten Aufschwung verweisen. 1923 2 Länder 50 Policen per LP 20.000 1927 9 „ 2300 „ „ „ 660.000 1931 15 „ 8200 „ „ „ 2,250.000 1932 16 „ 14000 „ „ „ 2,700.000 Bis Mitte 1933 summiert sich die KKL-Produktion auf über 58.000 Policen per LP 15,200.000. Die Phönix-Zahlungen an den KKL beliefen sich seit dem letzten Kongreß auf netto LP 15.000 und summierten sich, zuzüglich früherer Zahlungen, auf LP 52.000 netto. An Palästina-Investitionen hat der Phönix, nebst Policen-Darlehen an palästinensische Versicherte, bisher rund LP 25.000 veranlagt, wovon einen Großteil als Hypothekarkredit für das Zionistische Amtshaus in Jerusalem.

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