Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVIII (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 125)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/9038125-9093599--2877-9089465- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
119 konnten gut vorwärts gebracht werden. Vereinzelte Sümpfe wurden ausgetrocknet, indem das Wasser dem Fuwara-Kanal zugeführt worden ist. Ein Eisenbeton-Kanal in einer Länge von mehr, als 2000 Metern wurde angelegt. Alte Kanäle mußten repariert werden; zum Teil waren diese durch Beduinen beschädigt worden, gegen deren Grenzüberschreitungen der Keren Kayemeth nur geringen Beistand seitens der Regierung gefunden hat. Die südliche Hälfte des Haiifa Bay-Geländes ist nunmehr von der Malaria befreit. Dieser Teil enthält die für Klein- und Schwerindustrie bestimmten Zonen .sowie die Hälfte des Wohngebietes. Dringend erforderlich ist nun noch die Bekämpfung der Malaria im nördlichen, für die Landwirtschaft bestimmten Teil, ein Werk, das beträchtliche Summen erfordern wird. Wadi Chawareth. Es wurde eine topographische Aufnahme aller Sümpfe dieses Gebietes vorgenommen. Die Durchführung dieser Arbeit erwies sich als sehr schwierig, da die in dieser Gegend wohnenden Araber ihr Widerstand entgegensetzten. Trotzdem konnte der Sanierungsplan aufgestellt werden. Die Arbeit wurde an der Hauptquelle der Malaria, dem Alexander-Fluß, begonnen. Das Flußbett wurde durch einen Kanal reguliert, was zur Folge hatte, daß der Wasserspiegel sichtlich schnell gesunken ist. Ähnliche Arbeiten werden im Movella-Fluß vorgenommen. Die bis jetzt durchgeführte Drainage, die ständig beaufsichtigt werden muß, ermöglicht die Bekämpfung der Malaria, obwohl die Arbeit noch nicht zu Ende gebracht ist. Die Assanierung wird fortgesetzt. IV. Wasserversorgung. Wasserversorgungsarbeiten wurden in der Hauptsache im Emek Jesreel durchgeführt, wo das Wasserproblem angesichts der Schwierigkeit, Grundwasser zu entdecken, ein sehr akutes ist. Da der Emek bis jetzt nicht vollständig hydrologisch untersucht worden ist, mußten Bohrversuche gemacht werden, ehe man einen Erfolg verzeichnen konnte. Das Wasser der großen Quelle von Tab un im östlichen Emek wurde finden Gebrauch der Siedlungen von Ain Charod und Tel Joseph nutzbar gemacht. Die hierzu erforderlichen Arbeiten haben gleichzeitig einen großen Malariaherd vernichtet. Außerdem wurden Wasserversorgungsanlagen fertiggestellt in Kfar Baruch, Sarid, Hascharon-Saron und G'wath im Avestlichen Emek. Bohrversuche wurden unternommen in Tel Adaschim (im Emek Jesreel), woselbst Wasser entdeckt wurde. Hierdurch haben sich der Siedlung bessere Aussichten für die Zukunft eröffnet. In Kfar Bilu (Rechowoth) wurde die Wasserversorgung fertiggestellt; kleinere Arbeiten wurden ausgeführt in Hulda, Naane usw. V. Häuserbau. In Überemstimmung mit den Bedingungen, die an gewisse Spenden geknüpft waren, hat der Keren Kayemeth 66 Häuser in Kfar Marmorek und Tirath-Schalom errichtet und zwar: