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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 324

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 324 (sequence 328)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2737-9089324
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so daß er nunmehr das Krankenhaus gegen den Staub der Straße schützt. b) Das Krankenhaus von Tel-Awiw wurde der Stadtverwaltung übertragen, wobei die „Hadassah" 50 % des Budgets trägt. Mehrere Änderungen, die im Zusammenhang mit der Übertragung vorgenommen wurden, haben zu einer Verminderung der Unkosten geführt c) Das Haifaer Krankenhaus wurde bis zu einem gewissen Ausmaße durch den Erwerb neuer Apparate verbessert. Ein Sparprogramm wird zurzeit gemäß dem Vorschlägen des zur Untersuchung der Krankenhausausgaben eingesetzten Sonderkomitees durchgeführt. d) Das Krankenhaus von Safed eröffnete ein Röntgeninstitut, das lange als ein Bedürfnis empfunden worden war, besonders im Zusammenhang mit der Behandlung der dort befindlichen Tuberkulosekranken. Eine meteorologische Station wurde eingerichtet, welche alle Veränderungen der Atmosphäre registriert. Dies ist wichtig in Anbetracht der Notwendigkeit, Material im Zusammenhang mit den klimatischen Bedingungen Safeds zu sammeln, wo die Tuberkulosekranken gepflegt werden. Einige Verbesserungen wurden am Gebäude selbst vorgenommen. e) Das Schweitzer-Krankenhaus in Tiberias, auf dessen Eröffnung und Einrichtung im Mai 1930 die Verwaltung der „Hadassah' viel Mühe verwandte, wurde im März 1931 zu unserem Bedauern infolge der Krise in den Finanzen der Zionistischen Frauenorganisation Amerikas geschlossen. f) Einige Verbesserungen wurden in den „Hadassah"-Polikliniken von Jerusalem und Haifa durchgeführt. Das Haifäer Ambulatorium wurde aus einem arabischen Viertel in jüdische Nachbarschaft in den Mittelpunkt der Stadt verlegt und hat jetzt bessere sanitäre Bedingungen. g) Seit dem 1. Oktober 1930 ist in der Methode der Versorgung von „Hadassah"-Patienten mit Heilmitteln eine Änderung eingetreten. Die Apotheken der „Hadassah" wurden für die Patienten geschlossen, die nunmehr durch private Apotheken zu niedrigen Preisen beliefert werden. Die „Hadassah"-Apotheken beliefern nur noch die eigenen Krankenhäuser und sonstigen Dienststellen. Durch diese Methode ist eine Ersparungsmöglichkeit bei den Ausgaben geschaffen worden. 4. Besondere Aufmerksamkeit erfordert das Anwachsen der Zahl der Untersuchungen und Sektionen im Pathologischen Institut in Jerusalem, welches sämtliche „Hadassah"-Krankenhäuser und ebenso andere medizinische Institutionen bedient. 1930 wurde das Pathologisch-Anatomische Museum des Pathologischen Institutes eröffnet, welches eine große Sammlung pathologischer Fälle besitzt und als ein wichtiger Entwicklungskern für das der Hebräischen Universität anzugliedernde Medizinische Institut dienen kann. 5. Im Jahre 1930 diplomierte die Schwesternschule der „Hadassah" in Jerusalem 20 Schülerinnen und ließ elf neue zum Unterricht zu. Gegen Ende des Jahres wurde die Schule zusammen mit dem Schwesternheim in eine neue Behausung verlegt, die gegenüber der alten große 324

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