Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVII (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 317 (sequence 321)
- Language
- German
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Unruhen arbeitsunfähig wurden (geisteskranke Patienten). Ein besonderes Komitee, das sich aus Vertretern des Emergency-Fonds und aus Ärzten zusammensetzt, soll in jedem einzelnen Falle nach Untersuchung der sozialen Bedingungen endgültige Vorsorge treffen. Das Sekretariat half den Verwundeten bei der Beschaffung der erforderlichen Bescheinigungen, um von der Regierung die zustehende Entschädigung zu erhalten. Seitens der Exekutive der Agency wurden mit der Regierung Verhandlungen geführt, um von dieser die Bezahlung der von den jüdischen Krankenhäusern den während der Unruhen Verwundeten gewährte Pflege zu erlangen. Auf Grund der vom Gesundheitssekretariat beschafften Daten wurde die Regierung ersucht, an die jüdischen Krankenhäuser die Summe von £P 15 000 zu zahlen. Das Ergebnis der Verhandlungen war, daß die Regierung sich bereit erklärte, den jüdischen Krankenhäusern die Hälfte des genannten Retrages zurückzuerstatten. 4. Reorganisation des Gesundheitswerkes. Die mit den interessierten Parteien geführten, auf Reorganisation abzielenden Verhandlungen, die vor dem XV. Kongreß begonnen hatten, wurden in Übereinstimmung mit den Reschlüssen des Kongresses mit der Zionistischen Frauenorganisation Amerikas ,,Hadassah" fortgesetzt, ohne daß jedoch praktische Ergebnisse erreicht wurden. Sie erhielten jedoch eine neue Wendung durch den vom Administrative Committee in seiner Londoner Sitzung vom April 1930 genehmigten Vorschlage, das Gesundheitswerk auf die Knesseth Israel zu übertragen, und durch die Entscheidung der amerikanischen „Hadassah", die dem Waad Briuth zur Rückäußerung unterbreitet wurde, nämlich ihre Krankenhäuser den Ortsverwaltungen zu übertragen. Der Waad Rriuth empfahl daraufhin, eine Kommission, bestehend aus Vertretern der Jewish Agency, des Waad Leumi und der „Hadassah", zu ernennen, die neuerdings die gesamte Frage einer Reorganisation des Gesundheitswerkes studieren und ihre Resultate den interessierten Parteien rechtzeitig unterbreiten sollte, damit vom Budget für das Jahr 5692 (1931/32) an ein Programm angenommen und durchgeführt werden könnte. Das Komitee, das sich aus Col. Kish und Dr. Kligler als Vertretern der Jewish Agency, Dr. Beilinson und Mr. Salomon als Vertretern des Waad Leumi und Dr. Jaski und Frau Moshenson als Vertretern der Zionistischen Frauenorganisation Amerikas „Hadiassah" zusammensetzte, stellte eine Prüfung sämtlicher mit der Reorganisation zusammenhängenden Probleme an, unterzog den Rericht der eigens ernannten technischen Unterkommission einem Studium und unterbreitete seine Ergebnisse den drei interessierten Parteien. Diese Schlußfolgerungen sind bereits von der Exekutive der Jewish Agency und von der Assefath Niwcharirn der Knesseth Israel ratifiziert worden. Die „Hadassah" hat den Hauptforderungen des Planes zugestimmt, Verhandlungen hinsichtlich der Einzelfragen sind im Fortschreiten begriffen, 3i7