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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 299

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 299 (sequence 303)
Language
German
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IRI
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ärztliche Behandlung. In Jerusalem werden Kinder mit schlechten Zähnen, die sich keine zahnärztliche Behandlung leisten können, in der Zahnklinik des Straus-Gesundheitszentrums behandelt. Für nervöse und geistig zurückgebliebene Kinder werden zwei Nervenheilanstalten, eine in Jerusalem und eine in Tel-Awiw, unterhalten. In Verbindung mit diesen Nervenheilanstalten erhalten die Zöglinge der Lehrerseminare Gelegenheit zur Teilnahme an einem Kurs über Behandlung schwieriger Kinder. Im vorigen Jahre wurde in den Kindergärten und Schulen in Jerusalem, Tel- Awiw und Haifa als Ersatz für den Genuß von Zucker werk und Eiscreme, die, häufig verunreinigt, von Verkäufern gereicht werden, der Ausschank von Schokoladenmilch und „Lewen" (saure Milch) eingeführt, die durch die „Tenuva" geliefert wird. Der durch die Hadassah versehene ärztliche Überwachungsdienst ist nicht nur auf die Hebung des Gesundheitszustandes und der Reinlichkeit unserer Schulkinder, sondern auch auf die Verbesserung der hygienischen Bedingungen zu Hause und die Verringerung der Fälle von ansteckender Krankheit im ganzen Lande von bedeutendem Einfluß gewesen. Der Rückgang des Trachoms und der Hautkrankheiten unter den jüdischen Schulkindern auf einen sehr niedrigen Prozentsatz ist in hohem Maße den Vorbeugungs-Maßnahmen des medizinischen Schulüberwachungsdienstes zu danken. Dieser Dienst versorgt auch eine Anzahl nicht zur Jewish Agency gehörender Schulen. IV. Kulturkommission der Arbeiterorganisation (Waadath Hatarbuth). Die Kulturkommission der Arbeiterorganisation erhält aus dem regulären Budget des Erziehungs-Departements einen Zuschuß zum Unterhalt ihrer Kindergärten und Volksschulen. Dieser Zuschuß betrug im Jahre 5690 £ 4450 bei Gesamtausgaben in Höhe von £ 6908; der fehlende Betrag von £ 2458 wurde durch Beiträge der lokalen Gruppen, Schulgelder usw. gedeckt. Die entsprechenden Ziffern für 5691 (1930/31) sind: Gesamtausgaben £ 7242; Beitrag der Jewish Agency £ 4952; aus lokalen Quellen £ 2390. Die Zionistische Organisation hatte außerdem jahrelang einen Sonderbeitrag für die Arbeit unter den Erwachsenen und der arbeitenden Jugend bewilligt. Im Jahre 5690 (1929/30) belief sich der bewilligte Betrag auf £ 3200. In dem im September 1930 dem Administrative Committee der Jewish Agency in Berlin unterbreiteten Budgetentwurf für 5691 (1930/31) war kein Posten für diese Arbeit vorgesehen, jedoch wurde die Exekutive angewiesen, durch Einführung von Ersparnissen in den Verwaltungskosten £ 3000 für die Kulturarbeit der Arbeiterorganisation freizumachen. Das Gesamtbudget für das laufende Jahr beträgt £ 5281, der Beitrag der Jewish Agency £ 3280, und die Differenz wird durch Schulgelder sowie aus verschiedenen anderen Quellen gedeckt. Aus dem weiten Gebiete der geleisteten Arbeiten seien die folgenden kurz zusammengefaßt: 1. Abend unterrichtin hebräischer Sprache und Literatur. Diese Lehrgänge sind für neuangekommene Einwanderer und andere bestimmt, die die Kenntnis der Grundlagen des Hebräischen 20* 299

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