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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 280

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 280 (sequence 284)
Language
German
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3. E r b s e n b a u im G e m ü segarte n. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Erbsen gestiegen. Bisher ist die für den Anbau in Palästina und für den Absatz auf dem heimischen Markt geeignetste Sorte noch nicht bestimmt worden, weil die Juden erst in den letzten beiden Jahren in der Nähe von Tel-Awiw mit dem Anbau von Erbsen begonnen und sich dabei speziell auf die Sorte „American Wonder" konzentriert haben. Wir haben 15 Sorten im Instruktionsgarten in Geva angepflanzt. 4. S a u e r a m p f e r s o r t e n. Der Sauerampfer gehört zu denjenigen neu eingeführten Erzeugnissen, die auf dem Markte Interesse gefunden haben, und die auch für die Ernährung der Siedler selbst wertvoll sind. Demgemäß haben wir verschiedene uns übergebene Sorten ausprobiert und erhielten folgende Resultate: Sorte A: 3250 kg pro Dunam „ B: 5480 „ „. C: 3190 „ Unter Bewässerung liefert der Sauerampfer zwei Jahre lang Sommer- und Winterernten und erfordert wenig Arbeit. 5. ,, M a r m a n d" - T o m a t e n. Nach mehrjährigen Versuchen haben wir die Sorte „Marmand" eingeführt, die früh reift und große Erträge liefert. Ihre Frucht ist sehr groß, wodurch sich die Erntearbeit verbilligt, Im Jahre 1929/30 wurde sie in der Jordanebene und auf anderen Anbauplätzen akklimatisiert. Im Jahre 1930/31 wird sie auf 70 % der gesamten Tomaten-Anbaufläche im Jordantal zur Anpflanzung gebracht werden. F. Körnerbau. Fast alle unsere Instruktionsfelder mit Getreide sind von den Feldmäusen vernichtet worden. 1. Anbau von Leinsaat zur Ölgewinnung. Es ist bereits das dritte Jahr, daßi wir uns bemühen, Leinsaat für Ölgewinnung in den jüdischen Siedlungen einzuführen. Die Fläche unter Kultur hat sich auf über 10 000 Dunam vergrößert, davon 30 °/o in den Siedlungen der Jewish Agency. Die zu erwartende Ernte wird sich auf 600—800 Tonnen Leinsaat belaufen, das sind 100 bis 150 o/0 mehr als die vorjährige Ernte. Wäre nicht im März, wo die Leinsaat Knospen ansetzt, Frost eingetreten, so würde sie zweifellos um 20 o/o größer sein. Wie in den vorhergehenden Jahren steht die Leinsaat auf den Feldern des Jordan- und Nuris - Tales ausgezeichnet. Auch in den Moschawim hat sich die Anbaufläche von Leinsaat vergrößert. In den meisten Siedlungen, deren Ackergrenzen endgültig festgelegt sind, ist für das Getreide ein Fruchtwechsel eingeführt worden. Der mit Hilfe der Instruktions-Abteilung ausgearbeitete Plan zur Bekämpfung der Feldmäuse ist vom Landwirtschafts-Departement der Palästina-Regierung akzeptiert worden; seine Durchführung in den jüdischen Siedlungen wurde der Instruktions-Abteilung übertragen, die für ihn verantwortlich ist. 280

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