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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 269

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 269 (sequence 273)
Language
German
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Zu gleicher Zeit wurde von Ing. Seidner nach den von ans erteilten Instruktionen ein genauer Plan für die Bewässerung aufgestellt. In den Monaten November und Dezember wurde der erste Brunnen gegraben, der Motor und die Pumpe in Auftrag gegeben und ein Motorhaus errichtet, Am 15. März war der Brunnen •endgültig fertiggestellt, und am gleichen Tage 'wurde mit der Anpflanzung der Citrus-Gärten begonnen. Anfang April war die Bohrung des zweiten Brunnens beendet; der Motor und die Pumpe sind bereits eingetroffen, SO' daß dieser Brunnen gegen Ende Mai bereits Wasser liefern wird. Der erste Brunnen liefert 80 cbm Wasser pro Stunde, ist jedoch imstande, diese Leistung zu verdoppeln; der zweite Brunnen liefert 100 cbm. Ferner wurden 4600 m große Rohrleitungen sowie 15 000 m kleinere Röhren besorgt und gelegt. Die Kosten der Bewässerung werden etwa £ 13,60 pro Dunam, insgesamt etwa £ 9200, betragen. Im Oktober und November wurden 660 Dunam bewässerbaren Boden? tiefgepflügt. Eine genaue Kartenskizze der einzelnen Pflanzungen wurde hergestellt. Es wurde beschlossen, je vier Dunam mit gepfropften und weitere vier Dunam mit gewöhnlichen Setzlingen zu bepflanzen. Diese Setzlinge wurden im Januar und Februar angekauft, und in der Zeit zwischen dem 15. März und dem 27. April wurden 352 Dunam mit Orangen und Grape-Fruits bepflanzt. Ende April bestand das lebende Inventar der Kolonie aus 41 Stück Zugtieren im Werte von £ 920 36 Kühen „ - „ „ „ 858 22 Fäi\en und Kälbern „ „ „ „ 183 sowie 14 655 Stück Geflügel. Am Ende des Sommers wird jeder Siedler 100 Stück ausgewählter Hühner besitzen. Die Siedlungsplätze wurden am 14. September ausgelost; an diesem Tage übernahm jeder Siedler die Verantwortung für seine eigene Wirtschaft und Pflanzung. 28. Maßnahmen zur Hebung der Sicherheit. Eine der Gefahren, denen unsere Siedlungen ausgesetzt sind, besteht darin, daß während der Regenzeit auswärtige Hilfe nicht immer rechtzeitig zur Stelle sein kann. Die Regierung hat daher zugesagt, mit Hilfe des Emergency-Fund folgende Zugangswege nach einer Anzahl von Siedlungen zu bauen: Von Station Shatta nach Beth Alfa und Chefzibah 4,00 km „ „ Tel Josef nach En Charod und Tel Josef 2,00 „ „ „ En Charod nach Geva 1,40 „ „ „ Afule nach Merchavia 2,00 „ ., der Nazarether Chaussee nach Ginegar 3,50 „ ,, „ „ „ „ Balfouria 0,65 „ „ der Chaussee Afule nach Mädchenfarm Afule 0,60 „ ,, Station Kfar Baruch nach Kfar Baruch 1,00 „ „ „ Kfar Jehoschua nach Kfar Jehoschua 1,00 „ der Haifaer Chaussee nach Kfar Chassidim (d. Pica) 1,50 „ 269

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