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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 264

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 264 (sequence 268)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2677-9089264
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a) während der kommenden Saison dreimal, und zwar im Oktober, Dezember/Januar und in verstärktem Maße im Februar, im ganzen Emek vergiftetes Zelio-Korn auszustreuen: b) in den bewässerten Feldern, am Herd der Mäuseplage sowie längs der Wadis, Wege und Deiche Giftgas zur Anwendung zu bringen; c) sobald die Zustimmung der Regierung hierzu erlangt sein würde, im ganzen Gebiete mit Mäusetyphus vorzugehen. Für diesen Kampf wurde ein Budgetbetrag von £ 1000,— bereitgestellt. Mit dem Landwirtschafts-Departement der Regierung wurde eine Vereinbarung getroffen, nach der dieses in gleicher Weise auf den den Arabern gehörigen Ländereien vorgehen und sich an unseren Ausgaben beteiligen sollte. Dieser Plan wurde im Herbst und Winter 1930/31 durchgeführt. Trotzdem zeigten die Mäuse nach einem anfänglichen Rückgang während der ersten Periode tmseres Feldzuges von Ende November an eine unvorhergesehene, außerordentliche Vermehrung. Bevor wir noch das notwendige Material nach den bedrohten Punkten schaffen konnten, erlitten die aufsprießenden Saaten im Laufe des Dezembers großen Schaden; in Kfar Chassidim und Jadjur wurden etwa 2000 Dunani Getreide vernichtet, und auch in Nuris wurde den bewässerten Kleeäckern Schaden zugefügt. Wenn es auch gelang, weitere Schädigungen zu verhindern, so wurde doch offenbar, daß die Zahl der Feldmäuse im Emek weit größer war, als man sich vorher vorgestellt hatte. Dies zwang zu einer Änderung unserer Pläne; wir kauften und verteilten im Januar und Februar an vergiftetem Korn das Vierfache der bis dahin für nötig erachteten Menge. Gleichzeitig wurde der Kampf mittels Gas und Mäusetyphus energisch weitergeführt. Im Verlaufe des März und April herrschte Ruhe; am 27. April stellten jedoch die Beamten des Instruktionsdienstes einen starken Anfall der Feldmäuse auf die Getreideäcker von Jadjur und Kfar Chassidim fest und erließen daraufhin Anordnung, den gesamten Feldeibestand grün abzumähen und als Futter zu verwenden, um wenigstens so viel wie möglich von ihm zu retten. Bis zum 11. Mai gelang es, in allen übrigen Siedlungen die Gerste hereinzubekommen; ob dies auch mit dem Weizen gelingen wird, läßt sich jetzt (10. Mai) noch nicht sagen. 18. Heuschrecken. In den Jahren 1928, Î929 und 1930 wurde Palästina von Heuschrecken heimgesucht. Dank den energischen und wirksamen Maßnahmen des Landwirtschafts - Departements der Regierung zur Bekämpfung dieser Plage wurde jedesmal nur geringer Schaden angerichtet. Auch in diesem Jahre sind wiederum Schwärme in Ägypten und Transjordanien beobachtet worden, und es droht ein neuer Einfall. 26ü

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