Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVII (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 261 (sequence 265)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/9038125-9093591--2674-9089261- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
13. Hügelregion. a) Kirjath Anawim. Diese Siedlung betreibt speziell die Aufzucht reinrassiger holländischer Milchkühe. Sowohl durch natürlichen Nachwuchs wie durch günstige Ankäufe europäischer Kühe gelang es den Siedlern," ihren Viehbestand bedeutend zu vergrößern. Die Entwicklung ihrer Viehwirtschaft sei im folgenden gezeigt: 1927/28 1928/29 1929/30 Stückzahl (einschl. Färsen und Kälber) 66 84 91 Milchproduktion 176 817 184 417 283 750 Liter b) A t a r o t h. Diese gut gedeihende Kolonie berichtet f olgendes über die Vergrößerung ihres Milchabsatzes: 1928 1929 1930 269 444 322 614 364 516 Liter IV. Produktion und Absatz, Krankheiten und Plagen. 14. Getreideernten. Im Emek wurde die Ernte des Jahres 1929/30 zum großen Teil durch die Mäuseplage vernichtet (s. Abs. 17). Die Ernteaussichten für das laufende Jahr im Emek sind als befriedigend bis gut zu bezeichnen. Falls nicht die Mäuse noch im letzten Augenblick den Feldern Schaden zufügen, wird die Ernte durchschnittlich und überdurchschnittlich ausfallen. Nur im Süden sind dürreähnliche Umstände festzustellen. In Beer Tüvia betrug der Regenfall nur etwa 250 mm; hierdurch wurde die Ernte des Wintergetreides auf etwa 60 o/o ihres normalen Ertrages reduziert, während das Sommergetreide gänzlich ausfiel. Die Preise für Körnerfrüchte und ebenso für alle anderen landwirtschaftlichen Produkte sind im Laufe der beiden letzten Jahre erheblich zurückgegangen. Der Weizenpreis fiel von rund £ 14,5 pro Tonne im April 1929 auf £ 7,6 im Jahre 1930 : der Preis für Gerste ging von £ 8 auf £ 4 zurück. Seitdem sind die Preise mit geringen Schwankungen stationär geblieben. Durch eine Verdoppelung des Einfuhrzolles auf AVeizen und Weizenmehl bemühte sich die Regierung, den Preis des einheimischen Weizens gegen die ausländische Konkurrenz zu schützen; bisher jedoch zeigte der Inlandpreis trotz dieser Zollerhöhungen keinerlei Veränderung. 15. Orangen. Vor einiger Zeit veröffentlichte Herr H. Viteies folgende Daten über den Orangenbau in Palästina: In jüdischen Händen befanden sich im Jahre 1930: 11 250 Dunam fruchttragender Orangengärten. 261