Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVII (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 256)
- Language
- German
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Die Siedler dieser Kolonie stammen zumeist aus Bulgarien. Jeder von ihnen ist mit einem Betrage von etwa £ 340 am Aufbau seiner Wirtschaft beteiligt und wird ein Darlehen von £ 500 vom Keren Hajessod erhalten; sie sind gut organisiert und arbeiten mit Hingabe und Erfolg. Ihre Pflanzungen sind in guter Verfassung. Der Emergency-Fund hat ihnen ein Darlehen von £ 600 zum Bau eines Schulhauses gewährt. g) Kwuzah Schiller (25 Familien). Die Kwuzah wird von einer Gruppe von Arbeitern bei Rechoboth gebildet, die ihre Wirtschaft langsam durch eigene Arbeit aufbauen. Im Februar 1930 erhielten wir aus Galizien eine speziell für sie bestimmte Überweisung von £ 1000, die wir zur Vergrößerung ihrer bestehenden Orangenpflanzung von 16 Dunam um weitere 26 Dunam sowie zum Bau von zwei Geflügelhäusern verwandten. Der von unserer Plankommission für die Gruppe aufgestellte An- .siedlungsplan sieht Bepflanzung von 8 Dunam mit Orangen, „ „ 1 „ Bananen, Vorbereitung ,,1 ,, für Futterpflanzen und Gemüse, insgesamt 10 Dunam bewässerten Bodens vor. h) Ben Scheinen (11 Familien). Diese Kolonie macht befriedigende Fortschritte. Milchvieh- und Geflügelzucht, bewässerte Gemüse- und Futterpflanzenfelder sind sämtlich in guter Verfassung. Der Milchertrag der Kolonie hat sich wie folgt vergrößert: 1928 1929 1930 99 306 116 964 142 653 Liter i) J e m e n i t e n - A n s i e d 1 u n g. Um den Boden für die Bepflanzung mit Orangen durch die Siedler vorzubereiten, haben wir in Schaaraim (Rechoboth) 308 Dunam und in Machane Jehuda 80 Dunam tiefgepflügt. Der Brunnen und die Maschinenanlagen für Schaaraim wurden vom KKL unter unserer finanziellen Mitwirkung fertiggestellt. Wir überführten zehn Jemenitenfamilien von Kinereth nach dem Marmorek-Viertel bei Rechoboth und bauten Ställe für sie. 9. Westlicher Emek. Da auf Grund eines Beschlusses die Konsolidierung der im Jahre 1927 gegründeten neuen Kolonien im Kischongebiet bis zur vollständigen Ausstattung der älteren Siedlungen verschoben wurde, konnten erstere keine wesentlichen Fortschritte machen. a) Kfar Chassidim (85 Familien) wird erhebliche Vorteile aus der Brücke über den Kischon und der guten Straße ziehen, die die Regierung mit finanzieller Beihilfe der Pica im Jahre 1930 nach der Kolonie gebaut hat, Nach Beilegung interner Differenzen konnte sich die Kolonie allmählich entwickeln. Voriges Jahr haben wir sieben Ställe gebaut und 252