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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 214

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 214 (sequence 218)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2627-9089214
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Sparsamkeil in der Verwaltung. Speziell wurde über folgende Angelegenheiten gesprochen : die Stellung der britischen und palästinensischen Beamten in der Administration, im Zusammenhang mit der Inaugurierung einer Politik der Schulung, Verwendung, und Vergrößerung der Zahl der palästinensischen Beamten; Dienstbedingungen und Zusammensetzung der palästinensischen Polizei; Teilnahme von inoffiziellen Vertretern der Bevölkerung an dm Regierungskommissionein für Eisenbahnen und Straßen, für Handel und Industrie und überhaupt an allen beratenden Kommissionen, die von der. Regierung eingesetzt werden. Die Delegation verlangte ferner aktive Maßnahmen der Verwaltung für die Landesentwicklung, " vor allem die Erschließung der Wasserkräfte, Straßenbau, Agrarkredit, Unterstützung der kooperativen Bewegung und spezielle Maßnahmen zur Förderung der Industrie. In bezug auf den letzten Punkt wurde besonders die Notwendigkeit einer Regierungsabteilung für Handel und Industrie betont. Das Spezialproblem, das durch den verschiedenen standard of life des jüdischen und des arabischen Arbeiters besteht, wurde ausführlich dargelegt, und es wurde betont, daß1 die Juden eine fortschreitende Hebung des arabischen Standards wünschten, sich aber für berechtigt hielten, gegen jeden Versuch zu kämpfen, das Niveau des. jüdischen Arbeiters unter einen zivilisierten standard of life herabzudrücken. ■ In diesem Zusammenhang wurde auch der Anspruch des jüdischen Arbeiters auf einen angemessenen Anteil an öffentlichen und munizipalen Arbeiten erörtert. Auf die Notwendigkeit einer Arbeiterschutzgesetzgebung zur Verbesserung der sozialen Verhältnisse wurde hingewiesen. Es wurde ferner auf die Geringfügigkeit des Regierungsbudgets für Gesundheits- und Erziehungszwecke aufmerksam gemacht. Die Tätigkeit der Juden auf diesem Gebiete wurde geschildert und der Beschluß der Jewish Agency unterstrichen, einen steigenden Teil ihrer Einnahmen wirtschaftlichen Aufgaben zuzuführen und für die sozialen Bedürfnisse der jüdischen Bevölkerung eine angemessene Unterstützung der Regierung zu verlangen. Die Exekutive arrangierte auch, daß eine Delegation der jüdischen Rechtsanwälte und eine die jüdischen Handels- und Industrieinteressen vertretende Delegation von der Kommission empfangen wurde. 10. Einwanderung und Arbeit, a) Änderungen der Immigrations-Gesetzgebung. Im April 1930 wurde die Immigration-Ordinance in einem wichtigen Punkte verändert: für Einwanderer der Kategorie A (1) wurde ein Betrag von £ 1000 als erforderliches Minimum festgesetzt. Diese Änderung wär eigentlich nur eine formelle Regelung, da in der Praxis schon seit geraumer Zeit £ 1000 an Stelle der in der Ordinance angegebenen £ 500 verlangt worden waren. Gleichzeitig wurde auf Grund von Vorstellungen der Exekutive eine Bestimmung erlassen, ,,daß, Avenn die Person sich landwirtschaftlich betätigen will, bei ihrem Kapital Boden, Geräte und Vorräte eingerechnet werden dürfen, daß1 der Wert von Boden, Geräten und Vorräten, die dieser Person für eine Reihe von Jahren zur Verfügung gestellt worden sind, zu berücksichtigen sind, ebenso wie Geldvorschüsse, die diese Person von einer der Regierung 21Ù

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