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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 163

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 163 (sequence 167)
Language
German
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IRI
…/9038125-9093591--2576-9089163
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Bei der Erörterung der Frage der Klagemauer stand die Weltzentrale des Misrachi in ständiger Verbindung mit den Rabbinerverbänden in Amerika, Polen, Deutschland, Frankreich und England. Die Weltzentrale des Misrachi stand ferner im Zusammenhang mit diesen Fragen mit den Landeszentralen in Verbindung, und unsere Vertreter im zionistischen Aktions-Comité und in den obersten zionistischen Institutionen vertraten unsere Stellung bei jeder Gelegenheit. Zurzeit gehören der Weltzentrale des Misrachi als Mitglieder an: Rabbi Meir Berlin, Rabbi J. L. Fischmann, Rabbi Aaron Teitelbaum und Herr Mosche Schapiro als Vertreter der Weltorganisation Zeire Hechaluz Hamisrachi und Hapoel Hamisrachi. In der Berichtszeit stand die Weltzentrale des Misrachi mit den Landeszentralen und misrachistischen Vereinigungen folgender Länder in Verbindung: Erez-Israel, Ägypten, Amerika, Belgien, Bessarabien, Brasilien, Bukowina, Danzig, Deutschland, England, Frankreich, Ost- und Westgalizien, Griechenland, Holland, Kanada, Lettland, Litauen (Kowno und Wilna), Österreich, Schweiz, Südafrika, Transsylvanien, Tschechoslowakei und Ungarn. Etwa zwei Monate nach den Unruhen begaben sich die Mitglieder der Weltzentrale ins Ausland, um für den Misrachi und seinen Palästinafonds zu arbeiten und die Juden der Diaspora zu ermutigen, die nach den Unruhen und den politischen Fehlschlägen teilweise das Vertrauen verloren hatten. Rabbi Fischmann besuchte Österreich, die Tschechoslowakei, Deutschland, Belgien, Frankreich und England. Rabbi Teitelbaum ging auf mehrere Monate nach Amerika, und nahm, nachdem dort ein Übereinkommen über einen gemeinsamen Drive getroffen war, in den auch der Palästinafonds des Misrachi einbezogen war, eine Zeitlang an diesem teil. Rabbi Berlin, der für die Exekutive der Jewish Agency in mehreren europäischen Ländern tätig war, hatte überall auch mit den Leitern und Mitgliedern des Misrachi Zusammenkünfte. Ende des Jahres 5690 trat in Wien der Waad raschi der Misrachi- Weltorganisation zu einer Tagung zusammen, an der sich Vertreter der europäischen Länder beteiligten. Hier wurden die Grundfragen der Bewegung behandelt und beschlossen, eine Weltkonferenz des Misrachi für den Winter einzuberufen. Während der Berichtsperiode wurden auch verschiedene Landeskonferenzen in Europa veranstaltet. Ferner fand im Cheschwan dieses Jahres die 15. Landeskonferenz des Misrachi in den Vereinigten Staaten statt, die von großer Bedeutung war und an der Rabbi Meir Berlin, Mitglied der Weltzentrale des Misrachi, teilnahm. Die Konferenz faßte wichtige Beschlüsse in bezug auf die politische Lage, die Verstärkung der Misrachiarbeit in Amerika, die Palästinaarbeit und die religiösnationale Erziehung in den Vereinigten Staaten, ferner in bezug auf die Arbeil; des KKL sowie auf religiösem Gebiete. Religiöse Arbeit: Die Weltzentrale des Misrachi setzt ihre religiöse Arbeit fort. Sie unterhält bzw. subventioniert von ihr eingesetzte Rabbiner und Schochtim an folgenden Punkten: Afule, Achusat Herbert Samuel (Haifa), Newe-Jaakob, Balfouria, Ness-Ziona, Kefar- 163

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