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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 160

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVII (1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 160 (sequence 164)
Language
German
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IRI
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Während eines Besuches in Shanghai im Dezember 1929 gewährte Dr. Y. Sugimura, der stellvertretende Generalsekretär des Völkerbundes, dem Redakteur der Zeitschrift „Israels' Messenger" eine freundschaftliche Unterredung, deren Inhalt in „Israels' Messenger" vom 3. Januar 1930 abgedruckt wurde. Anläßlich einer Ansprache von Mr. N. E. B. Ezra an die Mitglieder des Rotary Club wurden die Flaggen 14 verschiedener Nationen überreicht, darunter die zionistische Flagge durch Mr. M. S. Bloch. Es war dies das erstemal, daß die zionistische Flagge in China von einer prominenten internationalen Versammlung anerkannt wurde, an der auch Dr. C. T. Wiang als Vorsitzender teilnahm. Da im Oktober 1929 in der arabischen Presse Palästinas und Syriens behauptet wurde, Gandhi sowie andere Hinduführer hätten dem Vizekönig von Indien mitgeteilt, daß sie bereit seien, 20 000 Hindus „zum Schutze der moslemischen Heiligtümer" gegen angebliche jüdische Angriffe nach Palästina zu senden, veröffentlichte Mr. Ezra einen Offenen Brief an Gandhi und erhielt von ihm ein Dementi, das in „Israels' Messenger" veröffentlicht wurde. Anläßlich des Todes von Lord Balfour sprach eine zionistische Delegation unter Führung von Mrs. R. E. Toeg und Mr. Ezra beim Britischen Generalkonsul vor und überbrachte ihm den Ausdruck der Teilnahme der dortigen Zionisten. Beim letzten Besuche, den Herr Dr. Ariel Bension im Jahre 1930 in Shanghai für den Keren Hajessod machte, spendete die Jüdische Gemeinde von Shanghai einen Betrag von £ 3000 und trug dadurch zur Errichtung des neuen Krankenhauses im Emek bei. Anläßlich der Veröffentlichung des Passfield'schen Weißbuches im Oktober 1930 veranstaltete die Shanghai Zionist Association am 2. November eine öffentliche Protestversammlung, bei der Mrs. R. E. Toeg den Vorsitz führte; die angenommenen Resolutionen, die der Trauer und dem Bedauern über das Vorgehen der Britischen Arbeiterregierung Ausdruck gaben, wurden an den Völkerbund weitergeleitet. Neu - Seeland. Die Städte Auckland und Wellington bilden auch weiterhin die Hauptzentren zionistischer Tätigkeit. Das allgemeine Interesse an der Bewegung erfuhr 1929 eine starke Belebung durch den Besuch von Mrs. Henrietta Irwell, die auf mehreren Versammlungen in den wichtigsten Städten des Dominions über die Tätigkeit der Weltorganisation Zionistischer Frauen sowie über die allgemeine Entwicklung in Palästina referierte. Die neuseeländische Frauen-Vereinigung, deren Gründerin und Präsidentin Mrs. David L. Nathan ist, umfaßt Gruppen in Auckland, Wellington, Christchurch und Dunedin. Die Vereinigung beschloß, den Jüdischen Nationalfonds zu fördern und als ersten Schritt hierfür den Namen von Sir Truby King, dem Begründer des am meisten anerkannten Systems der Kinderfürsorge, ins Goldene Buch einzutragen. Anläßlich des 25. Jahrestages der Auckland Zionist Society richtete der Premierminister, Sir Joseph Ward, an ihren Präsidenten, Rev. S. A. 160

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