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Das jüdische Echo · 1932-12-09 · 50 (9.12.1932) · p. Seite 402

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
19 (1932)
Issue
50 (9.12.1932)
Date
1932-12-09
Page
Seite 402 (sequence 6)
Language
German
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402 Das Jüdische Echo Nr. 50 niswahlrechts, bei der Gemeinde beantragt. Die Anträge wurden stets abgelehnt, zuletzt noch am 19. Oktober d. J. mit allen Stimmen gegen diejenige unseres Vertreters. Das bestehende und hartnäckig aufrechterhaltene Mehrheitswahlrecht macht die Minderheiten rechtlos. Die liberale Mehrheit hat keinen andern Beweggrund für diese Entscheidung als den, sich dauernd die Macht zu sichern. Die Gemeindefreudigkeit, deren gerade in der heutigen Zeit jede Gemeinde bedarf, wird zerstört, wenn es der Minderheit unmöglich gemacht wird, ihrer Stärke entsprechend auf die Gemeinde Einfluß zu nehmen. Wir lehnen es ab, das Unrecht dadurch zu legitimieren, daß wir uns von 15 Mandaten eins oder zwei schenken lassen und damit die Herbeiführung gerechter Zustände zu hemmen. Wir wollen nicht Gnade, sondern Recht. Der Kampf ums Recht geht weiter. Aus dem Münchener Bar-Kochba Achtung Tischtennis! Samstag, den 10. Dezember, fällt das Training aus. Sonntag, den 11. Dezember und Mittwoch, den 14. Dezember, Training im Königshof, kein Turnier. Keren Kajemeth Lejisrael jüdischer Nalionalffonds Poslscheck-Konlo München 10 442, Nürnberg 245 65, Fernsprecher München 29 74 49, Nürnberg 219 12 Zentrale für Deutschland, Berlin W 15 Heinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 8 vom 6. Dezember 1932 Justin Lichtenauer kondoliert Familie Davidson 1.—; Jakob Reich desgl. 1.—; Theo und Meta Harburger desgl. 1.—; Dr. Raph. Straus und Frau kondolieren Familie Lewin-Davidson 1.—; Dr. Paul Weiß desgl. 1.— 5.—. V. J. St. Jordania-Garten: Die Aktivitas kondol. Siegfried Davidson und Hartwig Lewin 1 Baum 6.—. Verein Bikur Cholim gratuliert seinem Kassier Herrn J. Berger und Frau zur Bar Mizwah ihres Sohnes (unlieb verspätet) 2.—; Frau Dr. Eliasberg 3.—; Camilla Hohenberger 1.—; Familie D. Spinner gratul. Dorle Pilpel zur gut bestandenen Meisterprüfung 1.— 12.—. Büchsen geleert: durch Läppert und Ascher (JPD): S. Landau 1.—; Frau Julie Hirsch 1.—; A. Monheit 1.29; D. Spinner —.47; N. N. 1.11 4.87. Durch J. B.: Frau Fanny Silbermann 2.—; Max Bogopolsky 1.50; B. Ass 1.65; Koronczyk —.50 5.65. Durch Jackie Renka: Jul. Levite 4.10; L. Renka 1.25; Frau Stiefelzieher 1.—; E. Droller 1.42; N. N. 2.38; O. Böhm 1.—; Dr. Kupfer 1.—; 4 Bü unter 1.—, 2.— 14.15. Zusammen RM. 42.67. Gesamtsumme seit 1. Oktober 1932 RM. 1369.30. Nachtrag aus der letzten Nummer: Büchsen. Geleert durch Herrn Albert Kirschbaum: H. Kulakowsky 2.—, S. Fleischer —.90, Frau Wassermann 2.20, Arch. Neumann 3.50, H. L. Schulz 1.15, B. Lamm 1—, Dr. Kern —.55 11.30; Nieren-und Zuckerkranke beachten Sie bitte die neuesten großen Erfolge mit Ueberkinger Adelheidquelle Herr Professor Dr. med. Joh. Dück staatl. Professor an der Handels-Akademie in Innsbruck schreibt am 28. Juli 1932: Gerne bestätige ich Ihnen auch unmittelbar, was ich Ihrem Herrn Vertreter hier schon wiederholt mündlich gesagt habe: Mit der Adelheidquelle habe ich seit den 2% Jahren, die ich sie in der Praxis verwende, eine ganze Reihe sehr beachtenswerter Erfolge, von denen folgende 2 Fälle ganz besonders beachr tenswert sind: Fall A: 4jähr. Kind, seit Bejahten post-anginöse Nephritis itn längst chronischen Stadium; alle klinische und private Therapie vermochte keine Eiweiß-Freiheit zu erzielen; auf ausschließliche Anwendung Ihrer Adelheidquelle nach 6 Wochen keine Spur von Albuinen, der Zustand hat sich seitdem — 2 Jahre — gehalten, das Kind ist aufgebläht und hat nie mehr Eiweiß im Harn gezeigt; es trinkt noch täglich früh ein Glas Adelheidquelle. Fall B: 52jähr. Dame, seit vielen Jahren Diabetes Mellitus; trotz langer klinischer und privater Insulin- Behandlung nie ganz zuckerfrei; nach 3 Monaten Adelheidquelle — ohne Insulin-Behandlung — vollkommen zuckerfrei; seither — 2 Jahre — nur einmal sehr wenig Zucker nach grobem Diätfehler; der Zucker verschwand bereits am 2. Tage wieder; Patient trinkt ebenfalls morgens ihr Glas Adelheidquelle. Ich halte überhaupt die regelmäßige Anwendung der Adelheidquelle auf nüchternen Magen für das beste, und sehr viele meiner Patienten, besonders ältere, nehmen ebenso wie ich selber täglich ohne Ausnahme prophylaktisch nüchtern morgens ein Glas Adelheidquelle und fühlen sich außerordentlich wohl dabei, wohl auch infolge der Stuhlregelung. Ich möchte diese Quelle nicht mehr aus meinem Arzneischatz missen. geleert durch Frau Meta Harburger: Th. Mendle 3.—, M. Blum 2.—, Dr. Deutsch 1.—, S. Mendle 1.—, Frau Schor 2.67, Theo Harburger 2.01, A. Apfel 1.—, 2 Büchsen unter 1.— —.95 13.63; geleert durch Frl. Eva Eliasberg: Karl Adler 3.67, Frl. Wetzlar 1.03, Schöpflich 1.26 5.96; geleert durch N. N.: Kom.-Rat Otto Herz 1.48, Norbert Gittler 3.—, Dr. Kretschmer 1.37 — 5.85; geleert durch Felsenthal (JPD): Frl. Ida Gutmann 1.15, A. Durst —.30 1.45; geleert durch Albert Saß (JPD): Frau Max Hirsch 2.20 2.20; geleert durch Max Trau-b: M. Rosenfeld 1.—, Martin Haller 7.07, Dr. A. Perlmutter 1.22, L. Davidson 2.—, 2 Büchsen unter 1.— 1.17 12.36; geleert durch Arnold und Rafael Grünbaum: M. Bohrer 1.—, B. Naß 1.50, A. Gidaiewitsch 1.50, S. Orlof 2.80, 2 Büchsen unter L— 1.08 7.88; einzelne Büchsen: A. Himmelreich 1.—, Dr. B. Weiß 1.75, Willy Felix 2.90 5.65; zusammen 66.38.

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