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Das jüdische Echo · 1932-01-15 · 3 (15.1.1932) · p. Seite 30

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
19 (1932)
Issue
3 (15.1.1932)
Date
1932-01-15
Page
Seite 30 (sequence 6)
Language
German
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30 Das Jüdische Echo Nr. 3 Jüdischer Kulturverein J. L. Perez, München Samstag, den 16. Januar, abends 8.30 Uhr, spricht im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1, Herr Rabbiner Dr. Ernst Ehrentreu über „Die zerstreuten Glieder des jüdischen Volkes“. Wir laden hierzu alle unsere Mitglieder und Freunde sowie sonstige Interessenten herzlichst ein. In diesem Vortrage wird der Herr Referent jene weniger bekannten jüdischen Siedelungen der Wielt behandeln, die außerhalb der großen Zentren liegen. Um pünktliches Erscheinen wird besonders gebeten. Programm des V. J. St. Jordania Samstag, den 16. Januar, 14 Uhr: Kaffee Hag. Montag, den 18. Januar, 20.30 Uhr: Jungzionistischer Arbeitskreis. Mittwoch, den 20. Januar, 20.30 Uhr: Burschenkurs, anschließend B. C. Donnerstag, den 21. Januar, 20.30 Uhr: Vortrag des Herrn Direktor Scheid vom russ. Reisebüro „Intourist“: „Lösung der Judenfrage in der Sowjetunion“, im Saale der „Concordia“, Prannerstraße 4. Samstag, den 23. Januar, 14 Uhr: Kaffee Hag. Jüdischer Turn- und Sportverein „Bar Kochba“, München, Jugendabteilung Der Bar Kochba hat wieder unter erheblichen Opfern die früher so beliebten Knaben- Turnnachmittage eingeführt. Für Knaben und Schüler im Alter von 7 Jahren (1. Volksschulklasse) bis 15 Jahren finden jeden Mittwoch von 5—7 U h r im Turnsaal der Jüdischen Volksschule, Herzog- Rudolf-Straße, Turnen, Gymnastik und Spiele unter der bewährten Leitung des Turnlehrers Breit statt. Der Beitrag beträgt monatlich 50 Pfennig. Schwarze Turnhose, weißes Turnhemd und Turnschuhe sind erforderlich. Anmeldungen werden am Turnboden entgegengenommeu. Erstmalig findet das Turnen a m Mittwoch, dem 13. Januar, statt. Kommt alle in den Bar Kochba! Jüdischer Jugendverein München Am Donnerstag, dem 21. Januar 1932, Beginn 20.30 Uhr, spricht im Saale der „Concordia“ im Rahmen unserer Veranstaltungen Herr Richard Scheid, Direktor des offiz. Russ. Reisebüros „hitourist“, über das zeitgemäße Thema: „D i e Lösung der Judenf rage in der Sowjet- U n i o n“. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir annehmen, daß weite Kreise unserer Gemeinde ein Interesse daran haben, einmal eine authentische Darlegung dieser wichtigen Gegenwartsfrage zu hören. Wir machen darauf aufmerksam, daß ein E i n: t r i 11 s g e 1 d nicht erhoben wird und uns Gäste, wie immer, herzlichst willkommen sind!. Schekelaktioii 5692 Nächste Woche beginnt die Schekelaktiou, die von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wird. Alle Zionisten sollen für sich und ihre Familienangehörigen den Schekel entrichten, aber zugleich ist es ihre Aufgabe, unserer Bewegung auch neue Anhänger zuzuführen. Jeder Zionist ist dafür verantwortlich, daß das Ergebnis der diesjährigen Aktion von der organisatorischen Größe und der Kraft der zionistischen Bewegung beredtes Zeugnis ablegt. Keren Kajemeth Lejisrael, Nürnberg Am Donnerstag, dem 7. Januar, abends 9 Uhr, hatte der Keren Kajemeth Lejisrael einen Bunten Abend mit Kabarett, Tanz und Tombola veranstaltet. Über 500 Damen und Herren waren dem Rufe gefolgt, eine bunte Fülle drängte in den Sälen des Künstlerhauses und tanzte zu den Klängen der ausgezeichneten Kapelle Radosch'nski. Die Künstler des Kabaretts, die Damen Reizenberger, Seemann und Wenzel und die Herren Bernctt, Feile henfeld, Grünbaum, Kaufmann, Kritz Lazer und Österreicher gaben ihr Bestes, das Büffet bot einen leckeren Anblick und die Tombola enthielt die schönsten Gewinne. Alles iu allem eine sehr gelungene Veranstaltung, die auch dem Keren Kajemeth einen schönen Reingewinn brachte. Keren Kajemeth Lejisrael Jüdischer Nationalfonds Postscheck-Konto München 10442, Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297449, Nürnberg 21912 Zentrale für Deutschland, Berlin W 15 Meinekestraße 10 Münchener Spendenausweis Nr. 13 vom 5. bis 12. Januar 1931 S p e u d e 11 b u c h : Pinkus Wiesenfeld und Frau Jda anl. der Bur-Mizwah ihres Sohnes Ephraim: dieselben danken allen Freunden und Bekannten herzlichst für die erwiesenen Aufmerksamkeiten RM. 5.—. Albert und Berta Brunner s. A. Garten: Herr und Frau Dr. Josef Schäler danken für die erwiesene Teilnahme, 1 Baum 6.—. Richard F r a e n k e 1 s. A. Garten: Benny und Albert Kupfer auf den Namen von Josef Zwi Feuchtwanger, 1 Baum 6.—. A. li 1 g e mi e i n; e ß p 0 n d e .11 : Familie Norbert Sturm gratulieren Herrn und Frau Wiesenfeld herzlich zur Bar-Mizwah ihres Sohnes und Familie Schapira zur Verlobung ihrer Tochter 2.—; H. B. 1.05. Irni- Tasche: Dr. A. Percikowitsch 1.13. Material: M. Simann: 1 NF-Telcgramm 1.- . Büchsen: Büchse der hebräischen Sprachkurse 1.28; Ch. Botli 2.80; Dr. F. Bilsky 2.—; J. Goldmann 1.—; Dr. M. Keins 2.— =r 9.08. Zusammen RM. 31.26. Gesamtsumme seit 1. Oktober 1931 RM. 2339.54. Telegrammformulare des Jüdischen Nationalfonds sind jetzt auch in der Ewer-Buchhandlung, Ottostraße 2, zum Preise von RM. 1.— erhältlich. Kaffee-Konditorei Feldherrnhalle Inhaber: ADOLF ZIMMER, früherer langjähriger Direktor Hotel Excelsior Fernruf 91447 Wiener Kaffee und nur erstklassige Getränke Feinste eigene Konditoreierzeugnisse mit garantiert reiner Butter!

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