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Das jüdische Echo · 1931-04-24 · 17 (24.4.1931) · p. Seite 262

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
18 (1931)
Issue
17 (24.4.1931)
Date
1931-04-24
Page
Seite 262 (sequence 14)
Language
German
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262 Das Jüdische Echo Nr. 17 Makkabiah 1932. Es muß darauf aufmerksam gemacht werden, daß schon jetzt die Vorbereitungen zu dieser mächtigen Veranstaltung getroffen werden müssen. Die Anmeldeformulare sind bei den Abteilungsleitern zu haben. Die Palästinareise erstreckt sich auf 14 Tage; ihre Kosten wurden pro Mann für die Reise, inkl. Aufenthalt im Lande, mit RM. 350.— errechnet. Dieser Betrag ist ratenweise auf das Bankkonto des Makkabi-Verbandes einzuzahlen. Im Übrigen verweisen wir auf den heute erscheinenden Artikel über die Makkabiah. Leichtathletik und Handball: Jeden Mittwoch abends in der Sendlinger-Halle und Sonntag vormittags auf dem Säbenerplatz Training für alle Aktiven. Es ist unbedingte Pflicht, zu den Trainingsstunden zu kommen, um für die großen kommenden Ereignisse gerüstet zu sein. Handball. Bar-Kochba schlägt A.S.V.-Res. 7; 5 (5 : 1). Wenn auch das 1. Spiel der Frühjahrsmeisterschaft mit einem Siege endete, war man doch mit den gezeigten Leistungen nicht restlos zufrieden. Für Orljansky mußte Ersatz eingestellt, und somit die ganze Mannschaftsaufstellung geändert werden. Immerhin aber wäre der Sieg überzeugender ausgefallen, wenn die Stürmerreihe besser kombiniert hätte, anstatt das Glück in vereinzelten Durchbrüchen zu suchen. Auch die Deckungsreihe erreichte nicht ihre alte Form und baute in der 2. Halbzeit stark ab. Die Verteidigung arbeitete anfangs gut, fiel aber später auch dem Tempo zum Opfer und der Tormann, der nicht seinen besten Tag hatte, müßte manchen gegnerischen Erfolg vereiteln. Am Besten gefiel Spielmann, der eine saubere Partie lieferte und seine Kameraden, hauptsächlich in der 2. Spielhälfte übertraf. Gleich vom Anwurf weg übernahm Bar-Kochba das Kommando, erzielte durch Goldstern den 1. Treffer, den aber A.S.V. bald wettmachte. Der A.S.V.wird immer mehr in seine Spielhälfte zurückgedrängt und in gleichmäßigen Abständen kann Bar-Kochba durch Goldstern das Halbzeitergebnis hersteilen. Die 2. Halbzeit sah A.S.V. in Front. Es gab eine schwache Viertelstunde des Bar-Kochba, in der es dem A.S.V. gelang, mächtig aufzuholen, doch im Endspurt konnten dann Schuster und Goldstern durch zwei weitere Tore den Sieg sicherstellen. 1. Handballmannschaft. Die Spiele um die Frühjahrsmeisterschaft werden fortgesetzt. Es gilt nun einen 2. Sieg zu erringen. Der nächste Gegner ist die Reserve des Sp.-V. „Jahn“. Die Mannschaft, Kornhauser Orljansky Spielmann Felsen Schulz Jericho Renka Schuster Fleischer Goldstern Gröbel trifft sich punkt 10 Uhr auf dem Säbenerplatz im Handballdreß. Tischtennisriege. Die Eröffnung der Spielsaison im neuen Lokal war mit einem Turnier verbunden, das eine rege Beteiligung aufwies. Über 30 Leute hatten sich gemeldet und sind angetreten. Es war ein Beweis, daß der immer populärer werdende Sport auch in der jüdischen Jugend ständig weitere Kreise zieht. Am 20. und 21. April fanden die Kämpfe statt. Es gab hervorragende, hartnäckige Spiele und bei der annähernden Gleichwertigkeit unserer Spitzenklasse immer interessante Momente. Eine Überraschung ist es, daß Kornhauser in der Spitzenklasse sich nicht behaupten konnte, ebenso das Doppelspiel, in dem das Paar Helfeld-Schneuer die Spielgegner Goldstern-Gröbel schlugen. Die Ergebnisse der internen Meisterschaften: Spitzenklasse: Meister: Alfred Goldstern, 2. Isy Helfeld,, 3. David Schncuer. 2. Klasse: 1. Willy Levy, 2. Karl Schuster, 3. Herz und Jericho. Doppel: Sieger: Helfeld-Schneuer im Kampfe gegen Goldstern-Gröbel. Bis auf weiteres wird jeden Sonntag, Montag und Dienstag im neuen Lokal, Restaurant „Frauenhofer“, Frauenhoferstraße 5 (Nebenzimmer im Rückgebäude), gespielt. fpenden-Ausweis Spendenausweis des Nürnberger Büros vom 17. April 1931 Spendenbuch: Herr und Frau Dr. Kurt Baruch anläßl. ihrer Vermählung 20.—; Herr und Frau Bernhard Freimann anläßl. Geburt ihres Sohnes 20.—; Herr und Frau Leo Katzenberger anläßl. der Geburt ihres Enkels 10.—; Frau Adolf Steinhardt anläßl. ihres 60. Geburtstages 10.—; durch Resi Birnbaum-Fürth, Frl. Dora Löwensohn-Fürth anläßl. ihrer Verlobung 10.—; Frau Jenny Herzberg anläßl. der Verlobung ihres Sohnes 5.—■; Herr und Frau Ludwig Fleischmann anläßl. ihres Einzugs 3.—. A 11 g. Spenden,: Frl. Alice Jacobius-Landshut anläßl. ihrer Verlobung 5.—; Robert Altmann aus einem besonderen Anlaß 3.—; Monatsspende April Moritz Bein 3.—. Bäume für Dr. H. Liebstaedter s. A. Garten: es gratulieren Bernhard und Käthe ■Mnmai anEEEnrararagE PHOBUS-PALAST Schuberis FrOülingsiram Ein Richard Oswald-Tonfilm Voranzeige i Ein Ufa-Tonfilm: Voruntersuchung LUITPOLD« LI CHTS PI E LE FELIX BRESSART: Der Schrecken der Garnison IMPERIAL«THEATER CHARLIE CHAPLIN in: Lichter der Großstadt RATHAUS« LICHTSPIELE FELIX BRESSART: Der Schrecken der Garnison

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