Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 15 (1928)
- Issue
- 20 (18.5.1928)
- Date
- 1928-05-18
- Page
- Seite 318 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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318 Das Jüdische Echo Nr 20 lebhaften Freude der Mütter, die ihre Kleinen zu dem Fest begleitet hatten. Nach einem lustigen Kasperltheater, einer Lagbeomer - Märchenerzählung und einem hebräischen Gedichtchen das von Tilde Nußbaum mit schöner Betonung gesprochen wurde, stellten sich die Kinder zur Schlußpolonaise auf. Ende gut, alles gut, das Ende war das Allerschönste, denn jedes Kind durfte in einen Krabbelsack, der herrliche Dinge enthielt, hineingreifen und sich ein Geschenk herausholen. Allen Kindern hat es gut gefallen, sie werden sich noch lange des schönen Lagbeomerfestes erinnern und freuen sich heute schon auf das nächste Kinderfest, das der Keren Kajemeth — vielleicht — im Herbst veranstaltet. Erlangen. Die Räumlichkeiten der unter Aufsicht des Herrn Dr. Deutsch in Fürth stehenden Mensa Academica Judaica (Mitglied des Vereins zur Förderung ritueller Speisehäuser in Hamburg) befinden sich seit 1. Mai nicht mehr Dreikönigstraße, sondern Engelstraße 21/1, worauf jüdische Reisende hiermit aufmerksam gemacht werden. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Jüdischer Nationalfonds Postscheck- Konto München 10442 Nürnberg 24565 Fernsprecher München 297 449 Nürnberg 9226 Zentrale für Deutschland Berlin W 15 Meinekestraße Nr. 10 Spendeijausweis des Nürnberger Büros vom 11. Mai 1928 Spendenbuch: durch Rosi Birnbaum (Fürth) (Berthold Reich u. Frau (Fürth) anl. Geburt ihrer Tochter RM. 10.—, Frau Minna Offenbacher zum Tode ihres Mannes 5.—) — 15.—. AllgemeineSpenden: Überschuß aus dem Lagbeomer-Kinderfest RM. 37.—; Tellersammlung anl. Ortsgruppenabend 5.—; N. N. 1.—. Wertzeichen : Frau Dr. Nußbaum ein Merchawjah-Ausschneidespiel RM. 1.—; Heinz Ellern ein NF.-Telegramm —.50. Bäume: für den Dr. David Grünbaum s. A. Garten: Frau Hannah Kohn, Dr. Ludwig Mayer und Frau (Berlin), Karl Glaser (Berlin), Sigmund Lion (Berlin) je ein Baum =: 4 Bäume — 'Oriscruppe München Mittwoch, den 23. d. M., abends 81/4 Uhr, spricht im Lessingsaal, Herzog-Rudolf-Straße 1/0, Herr Dr. J. Seide über Gedanken zur luoeodurbeii Nach dem Vortrag findet eine Äusspraihe statt RM. 24.—. Summa 83.50. Seit 1. Oktober 1927 aufgebracht 6044.42. Würzburger Spendenausweis vom 14. Mai 1928 Durch Trudl Emrich im Spendenbuch: Hochzeit Uri-Dr. Nußbaum RM. 5.—. Büchsen, geleert durch Justin Stern: Kleemann RM. 7.75, Riesenfeld 5.—, Poms 2.—, Bravmann, Louis Stern je 2.—, Oberstudienrat Freudenberger, D. Schild, E. Steinberger je 1.—, Niederland 1.95, Schindler 2.—, Grünfeld 3.25. Pesach-Spenden aus Rimpar durch K. Lehrmann: Dr. Mayer RM. 10.—, Willi Adler, Gebr. Frank je 5.—, Abr. Schwab 3.50, Bernh. Schwab, Tannenwald je 3.—, Bruno Bayer, Samuel Schwab je 2.—, K. Lehrmann 1.50, Max Kurz, Würzburg 3.—. Zusammen: RM. 72.45. Wir erhalten von Herrn Emil Oberndorfer (Fürth i. B.) folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung: „Die Ausführungen Ihres Korrespondenten H. L. in Nr. 16 vom 20. April erwecken den Anschein, als ob ich in betreffender Wahlversammlung Programmpunkte der Volkspartei nicht anerkannt hätte. Ich habe ausdrücklich erklärt, daß ich mich voll und ganz zum Programm der Volkspartei bekenne und dessen Verwirklichung erstrebe, lediglich das Wahlflugblatt habe ich nicht mit meinem Namen gedeckt, da ich von Schlagwörtern, wie ,Trennungsorthodoxie und indifferenten Liberalismus4 kein Freund bin, weil damit nichts erreicht wird. Ich habe berechtigten Grund, anzunehmen, daß meine Wahl nicht trotz dieser meiner Haltung, sondern wegen derselben erfolgt ist. Emil Oberndoerfe r.“ \ GENERALVERTRETUNG Joh'Häusler Thierschstr. 20-Tel=26482 u.296995